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Zur Groß- und Kleinschreibung von Nomen. Ein Lehrkonzept in Rechtschreibung

Für die sechste Klasse einer Realschule

Title: Zur Groß- und Kleinschreibung von Nomen. Ein Lehrkonzept in Rechtschreibung

Lesson Plan , 2006 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Björn Fehrenbacher (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Die Groß- und Kleinschreibung von Nomen ist häufig für Schülerinnen und Schüler besonders problematisch, weil auf entsprechendes Regelwissen nicht zurückgegriffen werden kann. Der folgende Beitrag zeigt, wie auf spielerische Art und Weise Regeln vereinfachend eingeführt und praktisch trainiert werden kann. So lernen sie Schülerinnen und Schüler mittels der Artikelprobe, des versteckten Artikels und der Großschreibung von Nomen, die auf -ung, -heit, -keit, -nis, -schaft und -tum enden, sinnvolle Regelungen, um bisherige Rechtschreibprozesse sinnvoll zu optimieren. Die Ausführungen sind am Beispiel einer Unterrichtsstunde aufgezeigt und in Form eines Unterrichtsenwurfes gestaltet.

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Inhaltsverzeichnis des Unterrichtsentwurfs

1. Überlegungen zur Klasse und zum Umfeld

2. Angestrebte Kompetenzen und Ziele

2.1 Zentrales Anliegen der Stunde

2.2 Zielsetzungen

2.2.1 Fachliche Zielsetzungen

2.2.2 Methodische / Instrumentale Zielsetzungen

2.2.3 Personale Zielsetzungen

2.2.4 Soziale Zielsetzungen

3. Überlegungen zum Unterrichtsgegenstand

4. Didaktische Überlegungen

4.1 Bezug zum Bildungsplan

4.2 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung des Themas

4.3 Stellung der Stunde und Unterrichtseinheit

4.4 Exemplarische Bedeutung

4.5 Didaktische Reduktion und erwartbare Erleichterungen/Erschwernisse

5. Methodische Überlegungen

5.1 Methodische Vorgehensweise und Begründungen

5.2 Sinnvolle Alternativen zur methodischen Vorgehensweise

6. Geplanter Stundenverlauf (Planungsraster)

7. Literatur

8. Anlagen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel der Arbeit ist die Planung und methodische Begründung einer Unterrichtsstunde zum Thema "Großschreibung von Nomen" für eine sechste Klasse an einer Realschule, wobei ein integrativer Ansatz zur Vermittlung von Rechtschreibstrategien verfolgt wird.

  • Wiederholung und Anwendung der Großschreibregeln für Substantive
  • Identifikation von Substantiven durch Artikelprobe und Suffixe
  • Einsatz entdeckenden Lernens durch problemorientierte Einstiege
  • Methodenwechsel durch Gruppenarbeit und spielerische Übungen
  • Förderung der Rechtschreibsicherheit für lebensweltrelevante Schreibanlässe

Auszug aus dem Buch

3. Überlegungen zum Unterrichtsgegenstand

Die Festlegung, die Wortart Substantiv groß zu schreiben, ermöglicht es einerseits den Schreibenden, bestimmte Texteinheiten für die Lesenden hervorzuheben, andererseits bedingt sie größere Schwierigkeiten bei der Regelung: Es handelt sich um einen umfangreichen und komplexen Stoff mit teils schwieriger Abgrenzung. Substantive machen im Deutschen rund 50% des verfügbaren Wortschatzes aus, es scheint sich daher um besonders wichtige Wörter zu handeln. Im Folgenden werde ich die einzelnen Regelungen zur Großschreibung auflisten, wobei auf das heutige Stundenthema explizit eingegangen wird. Die Schreibweise ist im Einzelnen wie folgt geregelt:

• Der erste Buchstabe einer Anschrift, einer Überschrift oder eines Werktitels ist stets großzuschreiben. (§53)

• Zu Beginn eines Satzes gilt die Großschreibung. (§54)

• Substantive werden großgeschrieben. (§55)

In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass Substantive Begriffe (Kummer, Angst), Dinge (Blume, Vase) und Lebewesen (Affe, Mensch) bezeichnen und entsprechend ihrer Funktion im Satz in Konkreta (Lebewesen oder Dinge, welche man sehen, anfassen, malen kann) und Abstrakta (Dinge, die man denkt oder fühlt) unterschieden werden können. Einige Substantive können dabei sowohl Abstrakta als auch Konkreta sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Überlegungen zur Klasse und zum Umfeld: Analyse der Klassenzusammensetzung, des Sozialverhaltens sowie der räumlichen Gegebenheiten der Lerngruppe.

2. Angestrebte Kompetenzen und Ziele: Festlegung der fachlichen, methodischen, personalen und sozialen Lernziele für die Unterrichtsstunde.

3. Überlegungen zum Unterrichtsgegenstand: Detaillierte Darstellung der grammatikalischen Regeln zur Großschreibung im Deutschen.

4. Didaktische Überlegungen: Einordnung in den Bildungsplan, Begründung der Themenwahl sowie Erläuterung der didaktischen Reduktion.

5. Methodische Überlegungen: Begründung der gewählten Unterrichtsmethodik und Reflexion über methodische Alternativen.

6. Geplanter Stundenverlauf (Planungsraster): Tabellarische Übersicht der zeitlichen und methodischen Struktur der Unterrichtsstunde.

7. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen und didaktischen Quellen.

8. Anlagen: Verzeichnis der Arbeitsmaterialien, Folien und methodischen Hilfsmittel.

Schlüsselwörter

Großschreibung, Nomen, Substantive, Rechtschreibung, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Bildungsplan, Artikelprobe, Suffixe, Rechtschreibstrategien, Lehrerplanung, Realschule, Wortarten, Grammatik, Unterrichtsmethodik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es handelt sich um einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine Lehrprobe im Fach Deutsch in einer sechsten Realschulklasse zum Thema "Großschreibung von Nomen".

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Vermittlung von Rechtschreibstrategien, die Analyse von Wortarten sowie die didaktische und methodische Planung eines motivierenden Deutschunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Die Schülerinnen und Schüler sollen Rechtschreibregeln für Nomen wiederholen, sicher anwenden und Strategien wie die Artikelprobe oder das Erkennen substantivbildender Suffixe verinnerlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Entwurf basiert auf einem integrativen Ansatz, der entdeckendes Lernen durch problemorientierte Einstiege, Einzelarbeit und Gruppenarbeitsphasen kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lernvoraussetzungen, die didaktische Begründung der Inhalte sowie die methodische Planung des Unterrichtsverlaufs inklusive Alternativen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Großschreibung, Nomen, Rechtschreibstrategien, Deutschunterricht, Didaktik, Realschule und Unterrichtsmethodik.

Warum spielt die Artikelprobe eine zentrale Rolle?

Die Artikelprobe ist ein grundlegendes Werkzeug, um Substantive sicher zu identifizieren, besonders wenn diese in Sätzen durch Adjektive oder andere Wortarten von ihren Begleitern getrennt sind.

Welche Funktion hat die Ampelmethode in diesem Entwurf?

Die Ampelmethode dient der spielerischen Festigung und Ergebnissicherung, indem sie alle Schülerinnen und Schüler zur aktiven Teilnahme und sofortigen Rückmeldung motiviert.

Wie werden leistungsschwächere Schüler integriert?

Durch den Einsatz von strukturierten Regelkästen, klarer methodischer Führung und kooperativen Arbeitsformen wie Partner- oder Gruppenarbeit wird sichergestellt, dass alle Schüler am Unterrichtsgeschehen partizipieren können.

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Details

Title
Zur Groß- und Kleinschreibung von Nomen. Ein Lehrkonzept in Rechtschreibung
Subtitle
Für die sechste Klasse einer Realschule
College
University of Education Freiburg im Breisgau
Course
Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (RS) Freiburg
Grade
2,0
Author
Björn Fehrenbacher (Author)
Publication Year
2006
Pages
27
Catalog Number
V59178
ISBN (eBook)
9783638531825
ISBN (Book)
9783638724838
Language
German
Tags
Großschreibung Nomen/Substantiven Seminar Didaktik Lehrerbildung Freiburg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Björn Fehrenbacher (Author), 2006, Zur Groß- und Kleinschreibung von Nomen. Ein Lehrkonzept in Rechtschreibung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59178
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