Zunächst wird in dieser Studienarbeit ein theoretischer Fokus auf die Thematik "Jugend" und "Alkohol" gelegt, in dem die Jugendphase definiert wird und aufgezeigt wird, welche Unterschiede zwischen einem riskanten und schädlichen Gebrauch von Alkohol sowie der Alkoholabhängigkeit bestehen.
Im weiteren Verlauf vertiefe ich die Thematik des Jugendalkoholismus mit Einbeziehung der aktuellen Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Shell-Studie, um das derzeitige Ausmaß von Jugendalkoholismus aufzuzeigen. Mit Blick auf das Präventionsprogramm "HaLT" wird zuvor noch definiert, was man unter Prävention versteht und welche verschiedenen Arten bestehen, um anschließend das kommunale Präventionsprogramm für Jugendliche "HaLT - Hart am Limit" zu vertiefen.
Hierbei werden zuerst die wesentlichen Elemente von HaLT vorgestellt, den reaktiven und proaktiven Bereich des Projektes. Darauf folgt die Auseinandersetzung, wie sich aus dem Pilotprojekt "HaLT" ein deutschlandweites Bundesmodellprogramm entwickelte sowie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesmodellprogramms und die Wirksamkeit von "HaLT". Den Schluss bilden ein persönliches Fazit und ein Ausblick unter Berücksichtigung und Reflexion der hier dargestellten Thematik.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserläuterungen
- Die Jugendphase
- Alkoholismus
- Alkoholabhängigkeit (F10.2)
- Schädlicher Gebrauch (F10.1)
- Riskanter Gebrauch (F10.8)
- Jugendalkoholismus
- Konsum und Verbreitung
- Risiken und Folgen
- Konsummotive
- Alkoholprävention
- Definition Prävention
- Universelle Prävention
- Selektive Prävention
- Indizierte Prävention
- Definition Prävention
- Präventionsprogramm „HaLT - Hart am Limit“
- Wesentliche Elemente des HaLT-Konzepts
- Reaktiver Projektteil
- Proaktiver Projektteil
- Umsetzung des Bundesmodellprogramms HaLT
- Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von HaLT
- Ergebnisse der Brückengesprächsbögen
- Ergebnisse im reaktiven Bereich
- Ergebnisse im proaktiven Bereich
- Wirksamkeit von HaLT
- Wesentliche Elemente des HaLT-Konzepts
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Studienarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Jugendalkoholismus und der Prävention durch das Programm „HaLT - Hart am Limit“. Sie setzt sich zum Ziel, das Phänomen des Jugendalkoholismus zu beleuchten, die Herausforderungen und Risiken zu erörtern und das Präventionsprogramm „HaLT“ in seiner Funktionsweise und Wirksamkeit zu analysieren.
- Definition und Abgrenzung des Begriffs „Jugend“ und „Alkoholismus“
- Ausmaß und Ursachen von Jugendalkoholismus
- Risiken und Folgen von Alkoholmissbrauch in der Jugend
- Konzepte und Methoden der Alkoholprävention
- Das Präventionsprogramm „HaLT - Hart am Limit“ und seine Wirkungsweise
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Jugendalkoholismus und die Bedeutung des Präventionsprogramms „HaLT“ ein. Im zweiten Kapitel werden die Begriffe „Jugend“ und „Alkoholismus“ definiert und abgegrenzt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Phänomen des Jugendalkoholismus, beleuchtet den Konsum und seine Verbreitung, die damit verbundenen Risiken und Folgen sowie die Konsummotive. Kapitel 4 gibt eine Definition von Prävention und beschreibt die verschiedenen Arten der Präventionsarbeit. Das fünfte Kapitel konzentriert sich auf das Präventionsprogramm „HaLT - Hart am Limit“, indem es die wesentlichen Elemente des Konzepts, die Umsetzung und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung präsentiert.
Schlüsselwörter
Jugendalkoholismus, Prävention, HaLT, Risiko- und Schutzfaktoren, Alkoholmissbrauch, Abhängigkeit, Jugendschutzgesetz, Konsummotive, Jugendphase, Bundesmodellprogramm, wissenschaftliche Begleitung, Wirksamkeit.
- Quote paper
- Franziska Strothmann (Author), 2020, Jugendalkoholismus und dessen Prävention am Beispiel "HaLT - Hart am LimiT", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/587939