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Verpackungsmaterial PET für flüssige Lebensmittel

Titel: Verpackungsmaterial PET für flüssige Lebensmittel

Referat (Ausarbeitung) , 2006 , 62 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefanie Kullmann (Autor:in)

Lebensmitteltechnologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ständig wachsende Anforderungen an einfache und sichere Handhabung, kostengünstige und effektive Distribution sowie Umweltaspekte erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der angebotenen Verpackungen. Die Ansprüche an Verpackungen sind sehr weit reichend: Schon bei der Entwicklung von Verpackungen müssen Umweltgesichtspunkte einbezogen, der Lebensweg bis zum Ende gedacht werden. Moderne Verpackungen sparen Ressourcen und sind recyclingfähig oder wieder verwendbar. Als Material, das all diese ökologischen, ökonomischen, praktischen und sicherheitsrelevanten Ansprüche erfüllt, genießt PET (Polyethylenterephthalat) weltweit seit mehr als 20 Jahren eine hohe und ständig weiter zunehmende Beliebtheit. PET ist ein Verpackungsmaterial, das von Jahr zu Jahr mit steigender Tendenz Marktanteile erobert. 1999 wurden weltweit 6,5 Millionen Tonnen PET für Folien und Flaschen eingesetzt. Der Verbrauch dieses Hochleistungskunststoffs wird jährlich um 10 Prozent wachsen. Alkoholfreie Erfrischungsgetränke hatten in 2000 einen Gesamtanteil von 50 Prozent, Mineralwasser von 22 Prozent am weltweiten PET Verpackungsverbrauch. Mittlerweile ist PET eine der verbreitetsten Verpackungen auf dem Getränkesektor [46]. Durch den Einsatz von PET werden Verpackungen und Produkte immer leichter, sicherer, unwelt- und handhabungsfreundlicher. Aufgrund all seiner Vorteile hat PET in den vergangenen Jahrzehnten Industrie, Handel und Verbraucher überzeugt und unaufhaltsam Einzug in die unterschiedlichsten Bereiche unseres Lebens gehalten: Vor allem die leichten und bruchsicheren Ein- und Mehrwegflaschen für Erfrischungsgetränke und Mineralwasser sind heute allen Verbrauchern bekannt und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch dies ist nur ein kleiner Teil der Verpackungsmöglichkeiten des modernen PET [46]. Allerdings ergeben sich auch einige Schwierigkeiten bezüglich des Packstoffs PET. Neben den unbefriedigenden Barriereeigenschaften und einer möglichen sensorischen Beeinträchtigung des Produktes durch den Packstoff, gilt vor allem die geringe Wärmeformbeständigkeit der PET-Verpackung als problematisch. Es liegen also genügend Gründe vor, sich zukünftig weiterhin näher mit dem Packstoff PET zu beschäftigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen und Einteilung der Kunststoffe

2.1 Thermoplaste

2.2 Duroplaste

2.3 Elastomere

3. Eigenschaftsprofile von Kunststoffverpackungen

3.1 Allgemeine Eigenschaften

3.2 Packstoffe und Verpackungen auf Kunststoffbasis in der Getränkeindustrie

3.3 Permeation

3.4 Sauerstoffdurchlässigkeit

3.5 CO2-Durchlässigkeit

3.6 Wasserdampfdurchlässigkeit

3.7 Migration

3.8 Temperaturverhalten

3.9 Korrosion

3.10 Acetaldehyd

4. Herstellung

5. Herstellsysteme für PET-Flaschen

5.1 Das Spritz-Streckblasverfahren

5.2 Das Extrusions-Streckblasverfahren

6. Herstellungsprozess – vom Granulat zur Flasche

7. Reinigung und Desinfektion von PET-Flaschen

7.1 Reinigung von Mehrweg-PET-Flaschen

7.1.1 Einwirkungsfaktoren

7.1.2 Bauformen vom Flaschenreinigungsmaschinen

7.2 Desinfektion von Einweg-PET

8. Abfülltechnik PET

8.1 Abfüllwege der Einweg-PET-Flasche

8.2 Abfüllwege der Mehrweg-PET-Flasche

8.3 Verschließtechniken

8.3.1 Permeationswege durch den Verschluss

8.4 Lichtdurchlässigkeit von Kunststoffen

8.5 Aseptische Abfülltechnik

8.5.1 Aseptische Anlagen

8.5.2 Ultra-Clean-Abfülltechnik

8.6 Hochdruckpasteurisation

8.7 Hochdruck-Behandlung

8.7.1 Physikalische Wirkung

9. Verbesserte Barriere-Eigenschaften bei Kunststoffflaschen

9.1 Multilayer

9.2 Beschichten von Kunststoffflaschen

10. Recycling

10.1 Aktueller Stand

10.2 Das Bottle to Bottle Verfahren

11.Schlußwort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Eignung und Anwendung des Werkstoffs Polyethylenterephthalat (PET) in der Verpackungstechnik für flüssige Lebensmittel. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Materialeigenschaften, die industriellen Herstellungs- und Abfüllverfahren sowie die Herausforderungen hinsichtlich Barrierewirkung und Recyclingfähigkeit zu vermitteln.

  • Materialeigenschaften von PET und Abgrenzung zu anderen Kunststoffen
  • Prozessketten der Flaschenherstellung und -abfüllung
  • Qualitätssicherung und Anforderungen an Reinigung und Desinfektion
  • Technologien zur Barriereverbesserung und Oberflächenbeschichtung
  • Herausforderungen und aktuelle Verfahren im Recycling von PET-Gebinden

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Eigenschaften

Packstoffe besitzen eine Vielzahl von Eigenschaften, die ihre Verwendung für bestimmte Zwecke einschränkt und in manchen Fällen sogar unmöglich macht. Hierzu gehören beispielsweise mechanische Eigenschaften wie Gleit- und Haftreibungseigenschaften und Reißfestigkeit.

In Tabelle 1 sind die Eigenschaften zusammengestellt, die für die Verarbeitung eines Packstoffes eine entscheidende Rolle spielen [53].

In den weiteren Abschnitten wird nur auf diejenigen Eigenschaften eingegangen, die von Bedeutung für die Qualitätserhaltung des abgefüllten Produktes sind (Permeation, Migration und optische Eigenschaften) und besondere Maßnahmen beim Füllvorgang erforderlich machen (Temperaturverhalten).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Übersicht über die steigende Bedeutung von PET als Verpackungsmaterial und die damit verbundenen Anforderungen an Distribution und Umweltaspekte.

2. Grundlagen und Einteilung der Kunststoffe: Systematische Einteilung der Kunststoffe in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere sowie deren Entstehungsreaktionen.

3. Eigenschaftsprofile von Kunststoffverpackungen: Detaillierte Analyse der physikalisch-chemischen Anforderungen wie Gasdichtigkeit, thermisches Verhalten und Acetaldehyd-Migration.

4. Herstellung: Erläuterung des chemischen Entstehungsprozesses von PET-Granulat durch Polykondensation und Feststoffkondensation.

5. Herstellsysteme für PET-Flaschen: Vergleich der Spritz-Streckblasverfahren und Extrusions-Streckblasverfahren zur Flaschenformung.

6. Herstellungsprozess – vom Granulat zur Flasche: Darstellung der prozesstechnischen Einzelschritte von der Preform-Zuführung bis zur fertigen, blasgeformten Flasche.

7. Reinigung und Desinfektion von PET-Flaschen: Untersuchung der Anforderungen an die Wiederaufbereitung von Mehrweg-PET und die hygienische Einweg-Desinfektion.

8. Abfülltechnik PET: Übersicht über Abfüllwege, Füllprinzipien, Verschließtechniken und aseptische Abfüllverfahren.

9. Verbesserte Barriere-Eigenschaften bei Kunststoffflaschen: Behandlung von Multilayer-Techniken und Beschichtungsverfahren wie Plasmabeschichtung zur Optimierung der Gasbarriere.

10. Recycling: Analyse des aktuellen Stands, technischer Hürden und des „Bottle to Bottle“-Verfahrens zur Ressourcenrückführung.

11.Schlußwort: Abschließende Betrachtung der Zukunftsperspektive und des hohen Stellenwerts von PET im Verpackungssektor.

Schlüsselwörter

PET, Polyethylenterephthalat, Lebensmittelverpackung, Flaschenabfüllung, Kunststoffherstellung, Permeation, Migration, Mehrwegsysteme, Barriere-Eigenschaften, Plasmabeschichtung, Recycling, Bottle to Bottle, Aseptische Abfüllung, Spritz-Streckblasverfahren, Verpackungstechnik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von PET als Verpackungsmaterial für flüssige Lebensmittel, von den stofflichen Grundlagen bis zur industriellen Abfüllung und dem Recycling.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Materialkunde der Kunststoffe, Herstellsysteme für PET-Gebinde, Barriere-Optimierungen durch Beschichtungen und die Hygieneanforderungen bei der Flaschenreinigung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Vermittlung technischer Zusammenhänge, wie PET-Verpackungen unter Berücksichtigung von Stabilität, Hygiene und Barriere-Schutz optimal für Getränke eingesetzt und verwertet werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse technischer Standards, Verfahrensbeschreibungen aus der Prozess- und Verpackungstechnik sowie der Auswertung von Marktdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Materialgrundlagen, Herstellverfahren, Eigenschaftsprofile von Kunststoffverpackungen, spezifische Abfüll- und Reinigungstechniken sowie moderne Ansätze zur Barriereverbesserung und zum Recycling.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem PET, Permeation, Migration, Aseptische Abfüllung, Multilayer-Verfahren und Bottle to Bottle Recycling.

Warum stellt Acetaldehyd eine Herausforderung bei PET dar?

Acetaldehyd ist ein Nebenprodukt der PET-Herstellung, das migrieren kann und bei sensiblen Inhalten wie stillem Mineralwasser den Eigengeschmack negativ beeinflussen kann.

Wie unterscheidet sich die Reinigung von PET-Mehrwegflaschen von Glas?

PET-Flaschen sind temperaturempfindlicher und erfordern spezifische Reinigungslaugen und -temperaturen, um Spannungsrisse und Materialverformungen zu vermeiden.

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Details

Titel
Verpackungsmaterial PET für flüssige Lebensmittel
Hochschule
Fachhochschule Trier - Hochschule für Wirtschaft, Technik und Gestaltung
Veranstaltung
Verpackungstechnik
Note
1,3
Autor
Stefanie Kullmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
62
Katalognummer
V58400
ISBN (eBook)
9783638526043
ISBN (Buch)
9783656794509
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verpackungsmaterial Lebensmittel Verpackungstechnik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Kullmann (Autor:in), 2006, Verpackungsmaterial PET für flüssige Lebensmittel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58400
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Leseprobe aus  62  Seiten
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