Überall dort, wo öffentliche Mittel eingesetzt werden, bedarf es einer Legitimation für dieses Tun. Und da es sich bei öffentlichen Mitteln, in Anbetracht schwieriger Haushaltslagen bei Bund, Länder und Kommunen, um eine immer knapper werdende Ressource handelt, ist die Frage der Verteilung ebenso wichitg wie die Frage nach dem Warum. In dieser Arbeit sollen Argumente für eine Legitimation der Theaterförderung in Deutschland gesammelt werden. Dazu sollen ökonomische, soziologische und juristische Argumente aus der Literatur und der aktuellen Diskussion im Hauptteil der Arbeit beschrieben und anschließend kritisch diskutiert werden. Dieses auch unter dem Gesichtspunkt einer zusammenfassenden Bewertung. Bevor nun auf die Argumente für eine Theaterförderung eingegangen wird, wird in einem ersten Abschnitt dieser Arbeit auf das eigentliche Ausmaß der Theaterförderung in Deutschland eingegangen. Dieses besonders in Hinblick auf ein besseres Verständnis über den Stellenwert und Größenordnung der Theaterförderung in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theaterförderung in Deutschland
- Argumente für eine Theaterförderung
- Ökonomische Argumente
- Juristische Argumente
- Soziologische Argumente
- Kritische Betrachtung der Legitimationsargumente
- Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Legitimation der öffentlichen Theaterförderung in Deutschland. Sie analysiert die ökonomischen, soziologischen und juristischen Argumente, die für eine Förderung sprechen, und stellt diese einer kritischen Betrachtung gegenüber. Dabei wird auch die Bedeutung des Theaters als öffentliches Gut und meritorisches Gut untersucht.
- Ökonomische Argumente für die Theaterförderung
- Juristische Aspekte der Theaterförderung
- Soziokulturelle Bedeutung des Theaters
- Kritische Betrachtung der Legitimationsargumente
- Bewertung der Theaterförderung in Deutschland
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Thematik der Theaterförderung in Deutschland vor und erläutert den Bedarf an einer Legitimation für den Einsatz öffentlicher Mittel. Das zweite Kapitel beleuchtet das Ausmaß der Theaterförderung in Deutschland und stellt die verschiedenen Finanzierungsmodelle der Bundesländer dar.
Das dritte Kapitel widmet sich den Argumenten für eine Theaterförderung. Es werden die ökonomischen Argumente, wie z.B. Marktversagen und meritorisches Gut, erläutert. Zudem werden juristische Argumente und die soziologische Bedeutung des Theaters als kulturelles Gut beleuchtet.
Schlüsselwörter
Theaterförderung, Legitimation, öffentliche Mittel, Marktversagen, meritorisches Gut, ökonomische Argumente, juristische Argumente, soziologische Argumente, Kulturmanagement, Theaterlandschaft, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Warum muss die öffentliche Theaterförderung legitimiert werden?
Da öffentliche Mittel aufgrund knapper Haushalte eine begrenzte Ressource sind, bedarf es einer klaren Begründung, warum und wie diese Gelder für kulturelle Einrichtungen wie Theater verteilt werden.
Welche ökonomischen Argumente sprechen für die Förderung von Theatern?
Zentrale Begriffe sind hier das Marktversagen und die Einordnung des Theaters als "meritorisches Gut" oder öffentliches Gut, das ohne staatliche Unterstützung nicht in ausreichendem Maße existieren würde.
Welche Rolle spielt die Soziologie bei der Theaterförderung?
Soziologische Argumente betonen die Bedeutung des Theaters für die kulturelle Identität, den gesellschaftlichen Diskurs und als Ort der sozialen Interaktion.
Gibt es juristische Grundlagen für die staatliche Kulturförderung?
Ja, die Arbeit untersucht juristische Aspekte und gesetzliche Verpflichtungen, die den Stellenwert der Kultur und des Theaters in der deutschen Rechtsordnung festlegen.
Wie hoch ist das Ausmaß der Theaterförderung in Deutschland?
Die Arbeit analysiert die verschiedenen Finanzierungsmodelle der Bundesländer und gibt einen Überblick über die Größenordnung und den Stellenwert der Förderung in der deutschen Theaterlandschaft.
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- Dipl.Verw.Wiss. Tim Ellmers (Author), 2005, Legitimation und Analyse der öffentlichen Theaterförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56963