Thema dieser Arbeit ist in diesem Sinne das Werk von Myron S. Scholes, welcher im Jahre 1997 mit dem des Wissenschaftler Robert C. Merton von der Jury der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften durch die Verleihung des Preises gewürdigt wurde.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begründung der Jury und Relevanz des Werkes
- Leben und Werk
- Überblick Optionsbewertung
- Das Black-Scholes-Modell zur Optionsbewertung
- Modellannahmen
- Herleitung der Black-Scholes-Formel
- Interpretation des Modells
- Reaktion des Modells auf Parameteränderungen
- Verhalten bei Zeitvariation
- Verhalten bei Zinsvariation
- Verhalten bei Volatilitätsvariation
- Kritik am Black-Scholes-Modell
- Kritik an der Bestimmung des Zinses
- Kritik an der Annahme der unterstellten Aktienkursverlaufs
- Kritik an der Annahme eines vollkommenen Marktes
- Résumé
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert das Werk von Myron S. Scholes, ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften im Jahr 1997, zusammen mit Robert C. Merton. Die Arbeit beleuchtet die Begründung der Jury für die Preisverleihung, untersucht Scholes' Lebensweg und Karriere, und fokussiert insbesondere auf seine Beiträge zur modernen Finanzmathematik, namentlich die Entwicklung des Black-Scholes-Modells zur Bewertung von Optionen.
- Das Black-Scholes-Modell zur Optionsbewertung
- Relevanz und Auswirkungen des Modells auf die Finanzmärkte
- Kritikpunkte und Einschränkungen des Modells
- Scholes' wissenschaftlicher Werdegang und seine Beiträge zur Finanztheorie
- Die Bedeutung von Derivaten und ihre Rolle im Risikomanagement
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften und die Arbeit von Myron S. Scholes im Kontext des Seminars zur Wirtschaftstheorie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vor.
- Begründung der Jury und Relevanz des Werkes: Die Jury würdigte Scholes und Merton für ihre Beiträge zur modernen Finanzmathematik, insbesondere für die Entwicklung einer neuen Methode zur Bewertung von Derivaten, dem Black-Scholes-Modell. Dieses Modell hat die Entwicklung neuer Finanzinstrumente und eine effektivere Risikosteuerung in der Gesellschaft ermöglicht.
- Leben und Werk: Diese Sektion befasst sich mit Scholes' Lebensgeschichte, seinen akademischen Stationen, seinen frühen Interessen und seinen frühen Arbeiten im Bereich der Finanzwirtschaft. Sie erläutert seine Zusammenarbeit mit Fischer Black und Robert Merton und die Entstehung des Black-Scholes-Modells.
- Überblick Optionsbewertung: Dieser Abschnitt liefert einen kurzen Überblick über die Bedeutung von Optionen und die historische Entwicklung der Optionsbewertung. Die Entwicklung neuer Finanzinstrumente und die steigende Bedeutung von Risikomanagement werden hervorgehoben.
- Das Black-Scholes-Modell zur Optionsbewertung: Die Kapitel behandelt das Black-Scholes-Modell im Detail. Es beschreibt die Modellannahmen, die Herleitung der Black-Scholes-Formel und die Interpretation des Modells. Weiterhin werden die Reaktionen des Modells auf Veränderungen in den Parametern wie Zeit, Zins und Volatilität untersucht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den folgenden zentralen Themen: Optionsbewertung, Black-Scholes-Modell, Finanzmathematik, Derivate, Risikomanagement, Aktienkursverlauf, Zinsen, Volatilität, Markteffizienz, Arbitragefreiheit, Finanzmärkte.
Häufig gestellte Fragen
Wofür erhielt Myron S. Scholes den Nobelpreis?
Myron S. Scholes erhielt 1997 gemeinsam mit Robert C. Merton den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für die Entwicklung einer neuen Methode zur Bewertung von Derivaten.
Was ist das Black-Scholes-Modell?
Es ist ein mathematisches Modell zur Bewertung von Finanzoptionen. Es ermöglicht die Berechnung des fairen Preises einer Option basierend auf Parametern wie Aktienkurs, Zins und Volatilität.
Welche Annahmen liegen dem Modell zugrunde?
Das Modell geht unter anderem von einem vollkommenen Markt, konstanter Volatilität, dem Fehlen von Transaktionskosten und einer Arbitragefreiheit aus.
Welche Kritikpunkte gibt es am Black-Scholes-Modell?
Kritisiert werden oft die Annahme eines vollkommenen Marktes, die Schwierigkeit der Zinsbestimmung und die Unterstellung eines bestimmten Aktienkursverlaufs (Normalverteilung der Renditen).
Wie reagiert das Modell auf Parameteränderungen?
Die Arbeit untersucht das Verhalten des Modells bei Variationen der Restlaufzeit (Zeitvariation), des risikolosen Zinssatzes und der Volatilität des Basiswerts.
- Quote paper
- Dr. rer. pol. Christoph Sprich (Author), 2000, Leben und Werk des Nobelpreisträgers Myron S. Scholes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5664