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Die nicht-ziehbare Grenze der Logik

Titel: Die nicht-ziehbare Grenze der Logik

Hausarbeit , 2004 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Magister Artium Norbert Krüßmann (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufbauend auf Douglas Hofstadters Werk "Gödel, Escher, Bach" wird ein Einblick in das Prinzip von Kurt Gödels Unvollständigkeitssatz geboten. Anhand eines Vergleichs mit den zenbuddhistischen Koan und Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus werden mögliche Konsequenzen auf die Logik aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Formale Systeme am Beispiel des MIU-Systems
    • IV.) UU kann aus jedem SATZ gestrichen werden
  • Verschiedene Lösungsmöglichkeiten
    • Entscheidungsverfahren
    • Die Meta-Ebene
    • Eine dritte Möglichkeit der „Lösung“
    • Das MU-Rätsel in der Zahlentheorie
  • Gödelisierung von formalen Systemen
  • Doppelte Bedeutungen durch Gödelisierung
  • Selbstbezüglichkeit durch doppelte Bedeutungen
  • Unentscheidbarkeit durch Selbstbezüglichkeit
    • Der nicht-paradoxe Satz G
    • Koan und der Unvollständigkeitssatz...
    • Wittgensteins Grenze

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit analysiert das Prinzip von Gödels Unvollständigkeitssatz anhand des MIU-Systems, das in Douglas R. Hofstadters Buch „Gödel, Escher, Bach. ein Endlos Geflochtenes Band“ vorgestellt wird. Ziel ist es, die komplexe Logik des Unvollständigkeitssatzes durch ein vereinfachtes, spielerisches Modell zu veranschaulichen und die damit verbundenen Konsequenzen zu erforschen.

  • Formale Systeme und ihre Grenzen
  • Das MIU-System als Modell für Gödels Unvollständigkeitssatz
  • Die Bedeutung von Selbstbezüglichkeit und Unentscheidbarkeit
  • Wittgensteins Gedanken zur Grenze der Logik

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel führt formale Systeme ein und verwendet das MIU-System als anschauliches Beispiel. Dieses System besteht aus drei Elementen, vier Regeln und einem Axiom. Der Leser wird aufgefordert, mit dem System zu experimentieren und Sätze zu erzeugen, die die Regeln des Systems erfüllen. Der Text beleuchtet verschiedene Ansätze zur Lösung des Problems, welche Sätze aus dem Axiom abgeleitet werden können, einschließlich des Entscheidungsverfahrens und der Meta-Ebene.

Schlüsselwörter

Formale Systeme, Gödels Unvollständigkeitssatz, MIU-System, Selbstbezüglichkeit, Unentscheidbarkeit, Entscheidungsverfahren, Meta-Ebene, Wittgenstein, Logik, Grenzen der Logik, Koan.

Häufig gestellte Fragen

Was besagt Gödels Unvollständigkeitssatz?

Kurt Gödel bewies, dass in jedem hinreichend mächtigen formalen System (wie der Arithmetik) Sätze existieren, die innerhalb dieses Systems weder bewiesen noch widerlegt werden können.

Was ist das MIU-System?

Das MIU-System ist ein von Douglas Hofstadter entwickeltes formales System, das spielerisch zeigt, wie Regeln und Axiome funktionieren und wo die Grenzen der Ableitbarkeit liegen.

Warum ist Selbstbezüglichkeit in der Logik problematisch?

Selbstbezüglichkeit führt oft zu Paradoxien oder Unentscheidbarkeit. Ein berühmtes Beispiel ist der Satz „Dieser Satz ist nicht beweisbar“, der den Kern von Gödels Beweis bildet.

Was bedeutet „Gödelisierung“?

Gödelisierung ist ein Verfahren, bei dem Symbole und Sätze eines formalen Systems in Zahlen übersetzt werden, wodurch das System beginnt, über sich selbst „zu sprechen“.

Wie hängen Zen-Koans mit Gödels Satz zusammen?

Sowohl Koans als auch der Unvollständigkeitssatz weisen auf die Grenzen des rationalen Verstandes und der formalen Logik hin und fordern einen Wechsel auf eine Meta-Ebene.

Was meinte Wittgenstein mit der „Grenze der Logik“?

Wittgenstein argumentierte im Tractatus, dass man die Grenze des Denkens nur von innen ziehen kann und dass alles, was jenseits der logischen Form liegt, sich dem Sagen entzieht („Wovon man nicht sprechen kann...“).

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die nicht-ziehbare Grenze der Logik
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Seltsame Schleifen bei Gödel, Escher und Bach
Note
1,7
Autor
Magister Artium Norbert Krüßmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
19
Katalognummer
V56494
ISBN (eBook)
9783638511520
ISBN (Buch)
9783638773492
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grenze Logik Seltsame Schleifen Gödel Escher Bach
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Artium Norbert Krüßmann (Autor:in), 2004, Die nicht-ziehbare Grenze der Logik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56494
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Leseprobe aus  19  Seiten
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