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Einbindung des Roadmapping in die Technologiefrüherkennung

Title: Einbindung des Roadmapping in die Technologiefrüherkennung

Seminar Paper , 2006 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Patrick Bloch (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Obwohl sich der technologische Wandel rasant vollzieht und hieraus erhebliche Gefahren für Unternehmen resultieren, betreiben zahlreiche Unternehmen nur unzureichend Technologie-früherkennung. Die Früherkennung umfasst oftmals lediglich Messebesuche sowie Kunden- und Lieferantenkontakte. Dadurch können nur mangelhaft für die Zukunft entscheidende Technologien erkannt werden. Jedoch erst durch die frühzeitige Erfassung technologischer Trends können die Unternehmen zukunftsgerichtet und marktnah reagieren und agieren.
Die vorliegende Arbeit greift diese Probleme auf und zeigt, wie das Roadmapping als Methode der Technologiefrüherkennung eingesetzt werden kann, um Lösungen herbeizuführen. Die Methode des Produkt-Technologie-Roadmappings, für die Anwendung von Technologiefrüh-erkennung, erlaubt es, zeitraumbezogene Entwicklungspfade zu fokussieren sowie diese über-sichtlich zu visualisieren. Die Methode stellt komplexe Zusammenhänge in nachvollziehbarer Form grafisch dar. Die als bedeutsam festgelegten Technologieentwicklungen werden dabei ohne Umwege bearbeitet. Dadurch können Analytiker und Entscheider technologische Trends sowie Interdependenzen aus der Roadmap rechtzeitig erkennen.
Mittels des Roadmappings lässt sich eine Transparenz über die künftige Produkt- und Tech-nologieplanung herstellen. Insbesondere das integrierte Produkt-Technologie-Roadmapping ermöglicht es, die Kompatibilität zwischen Produkt- und Technologieplanung zu beurteilen, deren Lücken zu schließen sowie Lücken im Wissensmanagement aufzudecken. Durch das Zusammentragen von Technologie- und Marktwissen über die Zukunft, welches im gesamten Unternehmen verstreut ist sowie die Erschließung von Erwartungen, Ideen und Gefahren über das gegenwärtige und zukünftige Geschäft des Unternehmens, entsteht ein erheblicher Nutzen für die Technologiefrüherkennung. Vor allem lassen sich unterschiedliche Erwartungen, Vorgehensweisen und Ziele, insbesondere zwischen Technik und Marketing, abstimmen und eine gemeinsame Zukunftsstrategie entwickeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Technologiefrüherkennung

2.1 Begriff und Wesen der Technologiefrüherkennung

2.2 Ziele und Aufgaben der Technologiefrüherkennung

2.3 Technologiefrüherkennung als Teilprozess des Technologiemanagements

2.4 Monitoring und Scanning als zentrale Methoden der Technologiefrüherkennung

2.5 Organisatorische Verankerung von Technologiefrüherkennung

2.6 Grenzen der Technologiefrüherkennung

3. Roadmapping als Methode der Technologiefrüherkennung

3.1 Roadmapping – Definition und Grundlage

3.2 Die Generierung von Roadmaps

3.3 Einfaches Roadmapping

3.4 Produkt- und Technologie-Roadmapping

3.5 Unterstützung der Technologiefrüherkennung

3.6 Grenzen des Roadmappings

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die methodische Einbindung des Roadmappings in die Technologiefrüherkennung zu untersuchen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, technologische Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine systematische Zukunftsplanung zu sichern.

  • Grundlagen und Aufgaben der Technologiefrüherkennung
  • Methoden der Informationsgewinnung durch Monitoring und Scanning
  • Roadmapping als strukturierendes Instrument für Technologie- und Produktplanungen
  • Integrative Konzepte des Produkt-Technologie-Roadmappings
  • Kritische Analyse der Potenziale und Grenzen bei der Implementierung dieser Verfahren

Auszug aus dem Buch

3.1 Roadmapping – Definition und Grundlage

Der Begriff Roadmap hat sich in den letzten Jahren herausgebildet und wird seitdem in der Literatur unterschiedlich definiert. Interpretiert wird der Begriff in Analogie zur Straßenkarte. Roadmaps stellen nach Behrens Objekte, meistens Produkte, Technologien oder Projekte dar. Mittels Verbindungen zwischen den Objekten werden aktuelle und mögliche Schnittstellen abgeleitet, die durch die Form der Verbindung detaillierter qualifiziert werden können. Die zeitliche Entwicklung und gemeinsame Bezugspunkte werden durch die Lage der Objekte in der Roadmap zum Ausdruck gebracht. Die Roadmap hat die Funktion der Visualisierung, um die strategische Planung abbilden zu können.

Das Roadmapping stellt dabei unter Zuhilfenahme von Expertenworkshops, die künftige Entwicklung von Technologien und Produkten durch Szenarien anhand von Zeitpfaden systematisch dar und visualisiert diese. Solche Roadmaps können sowohl von der Gegenwart ausgehend in Zukunft projiziert als auch von vorab gebildeten Szenarien rückblickend in die Gegenwart betrachtet werden.

„Das Roadmapping ist ein kreatives Analyseverfahren, mit dem die Entwicklungspfade von Produkten, Dienstleistungen und Technologien in die Zukunft hinein prognostiziert, analysiert und visualisiert werden.“ Als Methode der Technologiefrüherkennung kann es den intuitiv strukturierten Suchverfahren zugeordnet werden. „Beim Roadmapping“, so Specht/Behrens, „gilt es durch eine systematische Erfassung und Bündelung von Expertenwissen und durch die Abstimmung divergierender Meinungen und Erwartungen in gruppendynamischen Prozessen, die zukünftigen Entwicklungen in einem Handlungsfeld vorherzusagen und zu bewerten.“ Es lässt sich also als Verfahren auffassen, das als Strukturierungs- und Entscheidungshilfe für die strategische Planung im Unternehmen, hinsichtlich der Wissenschaft und Technik, dient.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Roadmapping, als Prozess zur Erstellung und Nutzung von Roadmaps, die Entwicklungspfade einzelner Objekte über die Zeit darstellen, und sich als Planungs- und Prognosewerkzeug eignet, aufgrund von Visualisierungsmöglichkeiten von Entwicklungen und Wirkungszusammenhängen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Notwendigkeit systematischer Technologiefrüherkennung zur Bewältigung kurzer Produktlebenszyklen und stellt das Roadmapping als methodische Unterstützung dar.

2. Technologiefrüherkennung: Das Kapitel erläutert Begriffe, Ziele und Aufgaben der Technologiefrüherkennung, beleuchtet zentrale Methoden wie Monitoring und Scanning und diskutiert die organisatorische Verankerung sowie bestehende Grenzen.

3. Roadmapping als Methode der Technologiefrüherkennung: Dieses Kapitel definiert das Roadmapping als Planungs- und Prognosewerkzeug, beschreibt den Generierungsprozess sowie die verschiedenen Varianten wie einfaches Roadmapping und die Verknüpfung von Produkt- und Technologie-Roadmaps.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, wie das integrierte Produkt-Technologie-Roadmapping zur Zukunftsstrategie beiträgt, weist jedoch auch auf Beeinträchtigungen durch methodische Brüche und fehlende Ressourcen hin.

Schlüsselwörter

Technologiefrüherkennung, Roadmapping, Technologiemanagement, Produkt-Technologie-Roadmap, Monitoring, Scanning, Strategische Planung, Innovationsmanagement, Technologieplanung, Wettbewerbsfähigkeit, Frühwarnung, Szenariotechnik, Innovationszyklus, Wissensmanagement, Zukunftsprognose.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration von Roadmapping in den Prozess der Technologiefrüherkennung, um Unternehmen bei der strategischen Planung technologischer Entwicklungen zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Technologiefrüherkennung, methodische Ansätze wie Monitoring und Scanning sowie die praktische Anwendung von Roadmaps in der Produkt- und Technologieplanung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen des Roadmappings als methodisches Instrument für eine strukturierte Zukunftsprognose und eine verbesserte Entscheidungsfindung in Unternehmen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Darstellung bewährter Instrumente des Technologiemanagements, insbesondere der Roadmapping-Methodik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Technologiefrüherkennung und die detaillierte Ausarbeitung des Roadmappings als Instrument, inklusive der Verknüpfung von Produkt- und Technologiewissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Technologiefrüherkennung, Roadmapping, Strategische Planung und Innovationsmanagement.

Welche Rolle spielt die "Produkt-Technologie-Verknüpfung"?

Sie dient dazu, Inkonsistenzen zwischen Marktbedürfnissen (Marktsog) und technologischen Möglichkeiten (Technologiedruck) aufzudecken, um eine konsistente Produktentwicklung zu gewährleisten.

Welche Grenzen der Technologiefrüherkennung werden identifiziert?

Zu den Grenzen zählen unter anderem ein Mangel an Ressourcen, Kulturunterschiede zwischen Forschern und Managern, sowie die Schwierigkeit, schwache Signale valide zu interpretieren.

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Details

Title
Einbindung des Roadmapping in die Technologiefrüherkennung
College
University of Kassel
Course
Innovation und Roadmapping
Grade
1,7
Author
Patrick Bloch (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V56419
ISBN (eBook)
9783638510912
ISBN (Book)
9783638724708
Language
German
Tags
Einbindung Roadmapping Technologiefrüherkennung Innovation Roadmapping
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Bloch (Author), 2006, Einbindung des Roadmapping in die Technologiefrüherkennung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56419
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