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Zusammenfassung des Buches von Aristoteles "Die Nikomachische Ethik": Erstes bis fünftes Buch

Titel: Zusammenfassung des Buches von Aristoteles "Die Nikomachische Ethik": Erstes bis fünftes Buch

Seminararbeit , 2005 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Simone Strasser (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich habe mich dafür entschieden, ein Thema aus der Lehrveranstaltung zu wählen, welches meines Erachtens so interessant ist, sodass es in meiner Interesse liegt, mehr darüber zu erfahren.
Dabei handelt es sich um das Buch von Aristoteles, welcher über die „Nikomachische Ethik“ geschrieben hat.
Im Zuge der LV habe ich erfahren, dass es in diesem Buch unter anderem darum geht, einen Mittelweg im Leben zu finden. Ein Beispiel hierfür wäre, dass vom Mut der Mittelweg jener wäre, sich zwischen der Tollkühnheit und Feigheit zu befinden.
Da dieses Buch aber mit Sicherheit noch etliches mehr beinhaltet, habe ich mich dazu entschieden, dieses zu lesen, um meinen Wissensdurst dazu zu stillen.
Im Zuge dieser Arbeit werde ich aber lediglich die ersten fünf Teile seines Buches zusammenfassend bearbeiten.
Themen die unter anderen behandelt werden:
- Was ist „das Gute“ oder „die Glückseligkeit“?
- Die ethischen und verstandesmäßigen Tugenden.
- Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit
- Freigebigkeit, Verschwendung und Geiz
- Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.) Vorwort

2.) Zusammenfassung des 1. Teiles (Erstes Buch): Was ist „das Gute“ oder „die Glückseligkeit“?

3.) Zusammenfassung des 2. Teiles (Zweites Buch): Die ethischen und verstandesmäßigen Tugenden.

4.) Zusammenfassung des 3. Teiles (Drittes Buch): Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit

5.) Zusammenfassung des 4. Teiles (Viertes Buch): Freigebigkeit, Verschwendung und Geiz

6.) Zusammenfassung des 5. Teiles (Fünftes Buch): Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit

7.) Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die zentralen philosophischen Konzepte aus den ersten fünf Büchern von Aristoteles' „Nikomachischer Ethik“ kompakt zusammenzufassen und deren Bedeutung für das Verständnis menschlichen Handelns sowie das Finden eines tugendhaften Mittelwegs zu erläutern.

  • Die Definition des höchsten Gutes und der Glückseligkeit.
  • Die Unterscheidung zwischen ethischen und verstandesmäßigen Tugenden.
  • Die Analyse von Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit in menschlichen Handlungen.
  • Die Charakterisierung der Tugend der Freigebigkeit im Kontrast zu Geiz und Verschwendung.
  • Das Konzept der Gerechtigkeit als vollkommene Tugend.

Auszug aus dem Buch

Zusammenfassung des 2. Teiles (Zweites Buch): Die ethischen und verstandesmäßigen Tugenden:

Als Tugenden bezeichnet man „lobenswerte Verhaltensweisen“. (vgl. Aristoteles, 2001, S. 55) Und über diese Tugenden beginnt Aristoteles im „zweiten Buch“ zu schreiben, indem er die ethische und die verstandesmäßige Tugend voneinander unterscheidet: Denn die verstandesmäßige Tugend entwickelt sich seiner Meinung nach durch Belehrung – die ethische hingegen, aus der Gewohnheit. Aus diesem Grunde, wären uns laut Aristoteles auch keine ethischen Tugenden von Natur aus gegeben, da kein Gegenstand eine andere Gewohnheit annehmen könne. So würde der „Stein, der von Natur aus fällt, sich auch nicht daran gewöhnen können, nach oben zu steigen und auch kein Lebewesen lässt sich anders gewöhnen, als es von Natur aus ist.“ (vgl. ebd., 2001, S. 57)

Aus diesem Grunde wären die Tugenden „weder von Natur noch gegen die Natur. Wir sind vielmehr von Natur durch die Gewöhnung.“ Auch der Staat macht seine Bürger durch Gewöhnung tugendhaft. (ebd., 2001, S. 57f) Tugenden erlernt man also auch. Man lernt nur, indem man etwas tut:“ durch das Bauen werden wir Baumeister und durch Kitharaspielen, Kitharisten“ – schreibt Aristoteles. (ebd., 2001, S. 57) Unabhängig davon, ob man dann ein guter oder ein schlechter Baumeister oder Kitharaspieler ist – durch die Handhabung einer Fertigkeit kann man sie erlernen.

Auch mit den Tugenden würde es sich so verhalten: denn durch das in Aktion treten in der Gemeinschaft werden wir „gerecht oder ungerecht“, (…) sowie „tapfer oder feige“. Aus den Eigenarten eines Menschen würden die Eigenschaften resultieren und auch diese entstehen durch Gewöhnung in der Jugendzeit. (vgl. ebd., 2001, S. 59)

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Vorwort: Der Autor erläutert die Motivation für die Themenwahl und die Entscheidung, den Mittelweg im Leben anhand von Aristoteles zu erforschen.

2.) Zusammenfassung des 1. Teiles (Erstes Buch): Was ist „das Gute“ oder „die Glückseligkeit“?: Dieses Kapitel untersucht das Ziel menschlichen Strebens und identifiziert die Glückseligkeit als das höchste Gut, welches durch Vernunft erreicht wird.

3.) Zusammenfassung des 2. Teiles (Zweites Buch): Die ethischen und verstandesmäßigen Tugenden.: Hier wird der Ursprung der Tugenden in der Gewöhnung und Erziehung beschrieben, wobei das Handeln in der Mitte als wesentliches Merkmal hervorgehoben wird.

4.) Zusammenfassung des 3. Teiles (Drittes Buch): Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit: Der Autor erläutert, wie Handlungsentscheidungen durch Situationen und Freiwilligkeit definiert werden und grenzt diese voneinander ab.

5.) Zusammenfassung des 4. Teiles (Fünftes Buch): Freigebigkeit, Verschwendung und Geiz: Die Tugend der Freigebigkeit wird als Mittelmaß zwischen den Lastern des Geizes und der Verschwendung definiert.

6.) Zusammenfassung des 5. Teiles (Fünftes Buch): Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit: Die Gerechtigkeit wird als die „vollkommene Tugend“ charakterisiert, da sie das Zusammenleben und die Einhaltung von Gesetzen regelt.

7.) Schlusswort: Ein reflektierendes Fazit, in dem der Autor seine gesteigerten Erkenntnisse über die aristotelische Ethik und deren Alltagsrelevanz darlegt.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Nikomachische Ethik, Tugend, Glückseligkeit, Mittelweg, Freiwilligkeit, Freigebigkeit, Gerechtigkeit, Ethik, Gewohnheit, Vernunft, Philosophie, Handlungsentscheidung, Geiz, Verschwendung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine strukturierte Zusammenfassung und Interpretation der ersten fünf Bücher von Aristoteles' Werk „Nikomachische Ethik“.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Felder sind die Definition des Guten, die Entstehung von Tugenden durch Gewohnheit, der philosophische Mittelweg sowie die Analyse menschlicher Handlungen und Gerechtigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen tieferen Einblick in die grundlegenden ethischen Konzepte von Aristoteles zu geben und deren Bedeutung für das eigene Leben zu reflektieren.

Welche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit nutzt die Methode der literarischen Zusammenfassung und inhaltlichen Analyse basierend auf der Primärquelle von Aristoteles.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die zentralen Begriffe und Definitionen aus den fünf Büchern wie „Glückseligkeit“, „Freiwilligkeit“, „Freigebigkeit“ und „Gerechtigkeit“ erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Aristoteles, Tugend, Mittelweg, Glückseligkeit, Gerechtigkeit und Ethik.

Wie unterscheidet Aristoteles laut dieser Arbeit zwischen Freigebigkeit und Verschwendung?

Der Freigebige findet das richtige Maß im Geben und Empfangen, während der Verschwender ein Übermaß im Geben zeigt, ohne die angemessenen Mittel zu berücksichtigen.

Warum wird die Gerechtigkeit in der Arbeit als „vollkommene Tugend“ bezeichnet?

Sie wird so genannt, weil sie nicht nur auf das eigene Wohl ausgerichtet ist, sondern auf das Handeln gegenüber anderen Menschen und das Einhalten von Gesetzen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zusammenfassung des Buches von Aristoteles "Die Nikomachische Ethik": Erstes bis fünftes Buch
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Veranstaltung
Die Bedeutung der Affekttheorie für die Psychotherapie und Psychosomatik
Note
1,0
Autor
Simone Strasser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
11
Katalognummer
V55982
ISBN (eBook)
9783638507967
ISBN (Buch)
9783656791348
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zusammenfassung Buches Aristoteles Nikomachische Ethik Erstes Buch Bedeutung Affekttheorie Psychotherapie Psychosomatik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simone Strasser (Autor:in), 2005, Zusammenfassung des Buches von Aristoteles "Die Nikomachische Ethik": Erstes bis fünftes Buch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55982
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Leseprobe aus  11  Seiten
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