Die Erzählungen der Genesis sind, abgesehen von den Texten, die sich für die feministische Theologie eignen, gegenwärtig weitgehend in die Kinderzimmer verbannt. Die vorliegende Auslegung von Gen 181-15 hat zum Ziel, den ursprünglichen Sinngehalt des Textes wieder zur Sprache zu bringen, um so methodisch verantwortlich einen Transfer in unsere Gegenwart zu ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Text
- Textkritik
- Übersetzung
- Analyse
- Literarkritik
- Abgrenzung der Texteinheit
- Aufbau und Kohärenz der Texteinheit
- Der Fortgang der Erzählung
- Zusammenfassung, Gliederung und Problematisierung
- Grundlegung für die textgeschichtliche Untersuchung
- Überlieferungsgeschichte
- Beobachtungen am Text
- Erwägungen zu Stufen der Überlieferungsgeschichte
- Redaktionsgeschichte
- Formgeschichte
- Formgeschichtliche Analyse
- Vergleich mit anderen Texten
- Die Sage vom alten, kinderlosen Ehepaar
- Die Sage als Heiligtumsätiologie
- Historischer Ort
- Das Baumheiligtum von Mamre
- Das Gastmahl
- Traditionsgeschichte
- Zu 787
- Zu
- Literarkritik
- Interpretation
- Historisch-theologische Interpretation
- Wirkungsgeschichte des Textes
- Neues Testament
- Frühchristliche Literatur
- Systematisch-theologische Reflexion
- Literaturverzeichnis
- Bibeltexte und andere Quellen
- Hilfsmittel
- Kommentare
- Andere selbständige Veröffentlichungen
- Aufsätze
- Lexikonartikel
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Auslegung von Gen 181-15 verfolgt das Ziel, den ursprünglichen Sinngehalt des Textes wiederzuerlangen und durch methodisch verantwortliche Analyse einen Transfer in die Gegenwart zu ermöglichen. Dadurch soll der Text aus seinem vermeintlichen Kinderzimmer-Status befreit und für ein zeitgemäßes Verständnis zugänglich gemacht werden.
- Textkritik und Analyse des biblischen Textes Gen 181-15
- Untersuchung der literarischen Struktur und Kohärenz des Textes
- Erforschung der Überlieferungs- und Redaktionsgeschichte des Textes
- Formgeschichtliche Einordnung und Vergleich mit ähnlichen Texten
- Interpretation des Textes im Kontext seiner historischen und traditionsgeschichtlichen Einflüsse
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung erläutert die Relevanz der Auslegung von Gen 181-15 und skizziert das Ziel der Arbeit, den ursprünglichen Sinngehalt des Textes zu erschließen und für die Gegenwart zu erschließen. Das Kapitel "Der Text" beschäftigt sich zunächst mit textkritischen Aspekten, die zur Rekonstruktion des ursprünglichen Textes notwendig sind. Die darauf folgende Analyse des Textes umfasst verschiedene exegetische Methoden, darunter die Literarkritik, die Überlieferungsgeschichte, die Redaktionsgeschichte, die Formgeschichte und die Untersuchung des historischen Orts. Das Kapitel "Interpretation" befasst sich mit verschiedenen Ebenen der Interpretation des Textes, darunter die historisch-theologische und die wirkungsgeschichtliche Interpretation, sowie die systematisch-theologische Reflexion.
Schlüsselwörter
Die vorliegenden Analyse von Gen 181-15 befasst sich mit wichtigen Schlüsselbegriffen und Themen wie Textkritik, Literarkritik, Überlieferungsgeschichte, Redaktionsgeschichte, Formgeschichte, Heiligtumsätiologie, Traditionsgeschichte, historisch-theologische Interpretation, Wirkungsgeschichte und systematisch-theologische Reflexion. Weitere wichtige Konzepte sind die Bedeutung des Gastmahls und die Relevanz des Textes für die Gegenwart.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Erzählung Gen 18,1-15?
Es handelt sich um die biblische Erzählung von Abrahams Begegnung mit drei Männern (Gott) bei den Eichen von Mamre und die Verheißung der Geburt Isaaks.
Was ist das Ziel dieser theologischen Auslegung?
Das Ziel ist es, den ursprünglichen Sinngehalt des Textes jenseits von kindgerechten Vereinfachungen zu erschließen und für die Gegenwart relevant zu machen.
Welche Rolle spielt die Gastfreundschaft in diesem Text?
Die Gastfreundschaft Abrahams ist ein zentrales Motiv, das die Grundlage für die göttliche Offenbarung und die anschließende Verheißung bildet.
Was untersucht die Formgeschichte bei diesem Text?
Sie vergleicht die Erzählung mit anderen Sagen, etwa über kinderlose Ehepaare, und untersucht den Text als Ätiologie für das Heiligtum in Mamre.
Wird auch die Wirkungsgeschichte im Neuen Testament betrachtet?
Ja, die Arbeit beleuchtet, wie die Erzählung in frühchristlicher Literatur und im Neuen Testament rezipiert und gedeutet wurde.
- Arbeit zitieren
- Lutz Eisele (Autor:in), 1997, Abraham in Mamre (Gen 18,1-15), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55810