Abstract
This doctoral thesis suggests a text-linguistic approach dealing with linked electronic texts, so called HYPERTEXTS. After explaining the concept and philosophy of the hypertext-idea and elaborating on a pragmatic definition of WWW-hypertexts (Part A of the thesis), a linguistic framework, the Textlinguistisches Analysemodell für Hypertexte (TAH), is proposed (Part B). TAH provides a pragmatic-functional, top-down model to analyze CONTEXT, FUNCTION and STRUCTURE of complete hypertexts and the hypertext-components NODE and LINK. Main aim of TAH is to strictly separate the different aspects of each hypertext- and linguistic level – without isolating them.
The theoretical approach of TAH is used for a case study (Part C). Therefore a corpus of WWW-hypertexts, mainly informative and instructive ones, is examined with TAH-methods. Aim of this study is on the one hand to provide some sort of evidence for the plausibility of TAH and is on the other hand linked with a specific question of research: It deals with possibilities provided by linguistics to enhance hypertext-links with logically, semantically and/or rhetorically typed information. The conclusion of the study is to distinguish exactly between semantics of a deepstructure-knowledge-presentation, semantic and rhetoric relations of the surface, i.e. the hypertext the user can see, and the layout or traversal behavior respectively of the user interface, i.e. the browser-software. Part C mainly deals with problems of typed links on the surface of hypertexts.
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Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hypertext – Einleitende Begriffsbestimmung
- Hypertext als Konzept
- Das Konzept des Hypertextes im Kontext der neueren Kommunikationsgeschichte
- Hypertext im Kontext der philosophischen Diskussion
- Definitionen und Abgrenzungen
- Definition des Hypertextes
- Abgrenzung des Hypertextes
- WWW-Hypertexte
- Einleitung
- Entwicklungsgeschichte
- Begriffe und Definitionen
- Typisierung von WWW-Hypertexten
- Das textlinguistische Analysemodell für Hypertexte (TAH)
- Zielsetzung und Grundgedanken
- Das Textlinguistische Analysemodell für Hypertexte (TAH)
- TAH – Komponenten und ihre Beziehung
- TAH – Einordnung und Vergleich mit anderen Modellen
- Anwendung des TAH auf WWW-Hypertexte
- Einleitung
- Material und Methodik
- TAH-Analyse exemplarischer WWW-Hypertexte
- Zusammenfassung der Ergebnisse der TAH-Analyse
- Typisierte Links in WWW-Hypertexten
- Einleitung
- Logische, semantische und rhetorische Linktypen
- Empirische Untersuchung
- Zusammenfassung der Ergebnisse
- Diskussion der Ergebnisse
- Zusammenfassung der Ergebnisse
- Diskussion
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Dissertation befasst sich mit der Analyse von Hypertexten unter textlinguistischen Gesichtspunkten. Ziel ist es, ein textlinguistisches Analysemodell für Hypertexte (TAH) zu entwickeln, das die spezifischen Eigenschaften und Funktionen von Hypertexten berücksichtigt. Das Modell wird anhand einer empirischen Untersuchung von WWW-Hypertexten validiert und auf seine Anwendbarkeit und Aussagekraft geprüft.
- Das Konzept des Hypertextes
- Die Entwicklung und Funktionsweise von WWW-Hypertexten
- Die Entwicklung eines textlinguistischen Analysemodells für Hypertexte (TAH)
- Die empirische Anwendung des TAH auf WWW-Hypertexte
- Die Untersuchung typisierter Links in WWW-Hypertexten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Dissertation gliedert sich in drei Teile:
- Teil A: Dieser Teil behandelt das Konzept des Hypertextes und die Entwicklung von WWW-Hypertexten. Es werden verschiedene Definitionen und Abgrenzungen des Hypertextes diskutiert, die Geschichte und Entwicklung des World Wide Web beleuchtet und die verschiedenen Typen von WWW-Hypertexten dargestellt.
- Teil B: Hier wird das textlinguistische Analysemodell für Hypertexte (TAH) vorgestellt und erläutert. Das Modell basiert auf einem pragmatisch-funktionalen Ansatz und dient der Analyse von Kontext, Funktion und Struktur von Hypertexten. TAH umfasst verschiedene Komponenten, die die unterschiedlichen Ebenen des Hypertextes und die spezifischen Eigenschaften von Hypertexten und Links erfassen.
- Teil C: Dieser Teil der Dissertation befasst sich mit der empirischen Anwendung des TAH auf WWW-Hypertexte. Es werden exemplarische WWW-Hypertexte analysiert und die Ergebnisse der Analyse diskutiert. Im Zentrum steht die Frage, wie typisierte Links in WWW-Hypertexten eingesetzt werden können, um die Navigation und das Verständnis des Hypertextes für den Nutzer zu verbessern.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die textlinguistische Analyse von Hypertexten, insbesondere WWW-Hypertexten. Wichtige Schlüsselbegriffe sind Hypertext, Textlinguistik, TAH (Textlinguistisches Analysemodell für Hypertexte), WWW, HTML, Links, Typisierte Links, Kontext, Funktion, Struktur, Navigation, Nutzer, Semantik, Rhetorik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das TAH-Modell in der Textlinguistik?
TAH steht für „Textlinguistisches Analysemodell für Hypertexte“. Es ist ein pragmatisch-funktionaler Ansatz zur Analyse von Kontext, Funktion und Struktur elektronischer Texte.
Was sind typisierte Links?
Typisierte Links enthalten zusätzliche logische, semantische oder rhetorische Informationen über das Ziel des Links, um die Navigation für den Nutzer zu verbessern.
Wie unterscheidet sich ein Hypertext von einem linearen Text?
Ein Hypertext besteht aus Knoten (Nodes) und Verknüpfungen (Links), die eine nicht-lineare Navigation ermöglichen, im Gegensatz zur festen Abfolge traditioneller Texte.
Welche Rolle spielt die Rhetorik bei Hypertexten?
Die Rhetorik hilft dabei, die Beziehung zwischen verschiedenen Informationseinheiten auf der Oberfläche des Hypertextes für den Leser verständlich zu machen.
Was wurde in der Fallstudie untersucht?
Es wurde ein Korpus von WWW-Hypertexten (informativ und instruktiv) analysiert, um die Plausibilität des TAH-Modells zu prüfen.
- Quote paper
- Oliver Huber (Author), 2002, Hyper-Text-Linguistik (TAH: Ein Textlinguistisches Analysemodell für Hypertexte; Theoretisch und praktisch exemplifiziert am Problemfeld der typisierten Links von Hypertexten im World Wide Web), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5552