Der Titel für das Kursangebot lautet „Bewegung für meine Gesundheit“. Es wurde extra das Pronomen „meine“ ausgewählt, damit sich jeder Teilnehmer oder Interessent angesprochen fühlt.
Das ausgewählte Handlungsfeld lautet: Bewegungsgewohnheiten. Das Präventionsprinzip lautet: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme (GKV Spitzenverband, 2018).
Bewegungsmangel ist ein großes Problem, das weltweit herrscht. Jede dritte Frau und jeder vierte Mann bewegen sich zu wenig im Alltag (WHO, 2018). Laut WHO wird eine wöchentliche Bewegung auf 150 Minuten/Woche ausgesprochen. Die Deutschen sitzen am Tag siebeneinhalb Stunden. Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren kommen sogar auf neun Stunden pro Tag (Behrens, 2015).
Eine Studie der Techniker Krankenkasse ergab, dass zwei Drittel der Erwachsenen sich nicht einmal eine Stunde pro Tag bewegen (Staeck, 2016). Der Grund dafür liegt unter anderem dabei, dass knapp 40% der Deutschen ihren Beruf im Sitzen ausüben (Staeck, 2016). Die häufigsten Ausreden, weshalb man sich zu wenig bewegt sind: die Wege sind zu lang (47%) und Zeitmangel (45%) (Staeck, 2016).
Bewegungsmangel steht an zweiter Stelle der Risikofaktoren nach dem Rauchen, die zu Todesfällen und Erkrankungen führen (Hallal, Andersen, Bull, Guthold, Haskell & Ekelund, 2012).
Inhaltsverzeichnis
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME
1.1 Bezeichnung des Kursangebotes
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Bedarf
1.4 Wirksamkeit
1.5 Zielgruppe
1.6 Ziele der Maßnahme
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit ist die Entwicklung einer strukturierten Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms zur Gesundheitsförderung, welches auf den Qualitätskriterien des Leitfadens Prävention (§ 20 SGB V) basiert, um Bewegungsmangel und gesundheitliche Risiken in der Zielgruppe zu reduzieren.
- Analyse des Bedarfs und der gesundheitlichen Risiken durch Bewegungsmangel
- Konzeption eines zielgruppenspezifischen Bewegungsprogramms
- Detaillierte methodische Planung der Kurseinheiten
- Strategien zur Qualitätssicherung und Evaluation der Maßnahme
Auszug aus dem Buch
1.3 Bedarf
Bewegungsmangel ist ein großes Problem, das weltweit herrscht. Jede dritte Frau und jeder vierte Mann bewegen sich zu wenig im Alltag (WHO, 2018). Laut WHO wird eine wöchentliche Bewegung auf 150 Minuten/Woche ausgesprochen. Die Deutschen sitzen am Tag siebeneinhalb Stunden. Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren kommen sogar auf neun Stunden pro Tag (Behrens, 2015).
Eine Studie der Techniker Krankenkasse ergab, dass zwei Drittel der Erwachsenen sich nicht einmal eine Stunde pro Tag bewegen (Staeck, 2016). Der Grund dafür liegt unter anderem dabei, dass knapp 40% der Deutschen ihren Beruf im Sitzen ausüben (Staeck, 2016). Die häufigsten Ausreden, weshalb man sich zu wenig bewegt sind: die Wege sind zu lang (47%) und Zeitmangel (45%) (Staeck, 2016).
Bewegungsmangel steht an zweiter Stelle der Risikofaktoren nach dem Rauchen, die zu Todesfällen und Erkrankungen führen (Hallal, Andersen, Bull, Guthold, Haskell & Ekelund, 2012).
Zusammenfassung der Kapitel
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME: In diesem Kapitel werden der Titel, das Handlungsfeld, der gesundheitliche Bedarf, die wissenschaftliche Wirksamkeit, die Zielgruppe und die Ziele der Maßnahme definiert.
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Dieses Kapitel erläutert den groben Rahmen des Kurses, einschließlich der Inhalte, Dauer, Struktur der Einheiten, Ressourcen und des Kursleiters.
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Hier wird eine detaillierte Übersicht der zehn Kurseinheiten mit spezifischen Lernzielen, Inhalten und Umsetzungsmethoden tabellarisch dargestellt.
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Dieses Kapitel beschreibt die Methoden und Instrumente zur Messung des Kurserfolgs basierend auf definierten Interventionszielen und Zeitpunkten.
Schlüsselwörter
Präventionsmaßnahme, Gesundheitsförderung, Bewegungsmangel, Kursprogramm, Gesundheitsmanagement, Bewegungsgewohnheiten, Präventionsprinzip, Zielgruppe, Evaluation, Ausdauertraining, Krafttraining, Diabetes mellitus Typ 2, Stressreduzierung, Lebensstil, Bewegungsalltag
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Planung eines strukturierten Präventionskurses zur Förderung körperlicher Aktivität unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Qualitätskriterien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Bereiche Gesundheitsförderung, Prävention von Bewegungsmangel, zielgruppenspezifische Trainingsplanung sowie Strategien zur Dokumentation und Evaluation.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines qualitätsgeprüften Präventionskursprogramms, das Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit zu einem aktiveren und gesünderen Lebensstil motiviert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine evidenzbasierte Planungsmethode angewandt, die auf aktuellen gesundheitswissenschaftlichen Leitlinien und standardisierten Erhebungsinstrumenten zur Evaluation basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst sowohl die organisatorische Grobplanung als auch eine detaillierte, wochenweise methodische Aufschlüsselung der Kurseinheiten sowie deren Evaluierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Präventionsmaßnahme, Gesundheitsmanagement, Bewegungsgewohnheiten, körperliche Aktivität und Gesundheitsförderung.
An welche Zielgruppe richtet sich das beschriebene Kursprogramm?
Das Programm ist für Frauen und Männer im Alter von 18 bis 65 Jahren konzipiert, die beruflich einer überwiegend sitzenden Tätigkeit nachgehen.
Wie soll der Erfolg des Kurses gemessen werden?
Der Erfolg wird durch standardisierte schriftliche Befragungen und validierte Fragebögen (SCI, Diabetes-Risiko-Test, BSA-Fragebogen) zu verschiedenen Zeitpunkten ermittelt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Entwicklung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms "Bewegung für meine Gesundheit", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/550890