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Eine vergleichende Analyse rechts- und linksextremer Hassgewalt

Titel: Eine vergleichende Analyse rechts- und linksextremer Hassgewalt

Seminararbeit , 2019 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Vita Zeyliger-Cherednychenko (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwiefern rechtsextreme Hassgewalt stärker ausgeprägt ist als linksextreme, ist Gegenstand der vorliegenden Analyse. Im Rahmen dieser Arbeit wird eine Gegenüberstellung rechts- und linksextremer Gewaltkriminalität auf der Grundlage unterschiedlicher ideologischer Feindkonzepte beider Extremismusformen erfolgen. Hierfür werden für die Auslösung der Hassgewalt relevante Feindbilder aus der rechts- und linksextremistischen Musik betrachtet. Ein Einblick in die psychopathologischen Profile der politisch motivierten Gewalttäter aus dem rechten und linken Spektrum soll bei der Beantwortung der Forschungsfrage aufschlussreich sein. Der Zusammenhang zwischen den Feindbildern und Hassgewaltdelikten soll die Beantwortung der Fragestellung herbeiführen.

Wird Deutschland gerade zum Einwanderungsland? Oder ist das die Bundesrepublik schon längst? Darüber wird in den Medien gerne und viel diskutiert. Zwischen all die Stimmen, die etwas zu dem Thema zu sagen haben, mischen sich zunehmend auch ausländerfeindliche und migrationskritische Stimmen. Auch wird die Öffentlichkeit immer wieder von Berichten über Hassverbrechen mit rassistischem oder antisemitischem Hintergrund erschüttert. Ereignisse, bei denen Gewalttäter ihre Opfer körperlich angreifen und sogar töten. Ist Hassgewalt also eine Domäne rechtsextremer Kräfte – oder lassen sich Hassverbrechen auch bei linksextremen Aktivisten finden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Begriffsklärung
    • Rechtsextremismus
    • Linksextremismus
    • Gewalt
  • Forschungsstand
  • Hassgewalt als Form politisch motivierter Kriminalität
    • Rechtsextreme Musik
    • Linksextreme Musik
    • ,,Spezialität rechter Gewalt"
    • Psychopathologie rechts- und linksextremistischer Gewalt
    • Auswertung der Daten
  • Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Analyse befasst sich mit der Frage, inwiefern rechtsextreme Hassgewalt stärker ausgeprägt ist als linksextreme. Hierzu erfolgt eine Gegenüberstellung rechts- und linksextremer Gewaltkriminalität auf der Grundlage unterschiedlicher ideologischer Feindkonzepte. Die Analyse betrachtet Feindbilder aus der rechts- und linksextremistischen Musik sowie die psychopathologischen Profile der politisch motivierten Gewalttäter aus dem rechten und linken Spektrum.

  • Rechtsextreme und linksextreme Gewalt im Vergleich
  • Ideologische Feindkonzepte in beiden Extremismusformen
  • Feindbilder in der rechts- und linksextremistischen Musik
  • Psychopathologische Profile politisch motivierter Gewalttäter
  • Zusammenhang zwischen Feindbildern und Hassgewaltdelikten

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den Untersuchungsgegenstand vor. Sie beleuchtet die aktuelle Debatte um Hassverbrechen und die Frage, ob Hassgewalt eine Domäne rechtsextremer Kräfte ist oder auch bei linksextremen Aktivisten vorkommt.
  • Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Analyse, wie Extremismus, Rechtsextremismus, Linksextremismus und Gewalt. Es werden unterschiedliche Definitionen aus der Forschung vorgestellt und die spezifische Bedeutung der Begriffe im Kontext der Arbeit erläutert.
  • Forschungsstand: Der Forschungsstand zum Thema extremistische Gewalt wird beleuchtet. Hierbei wird die "Schieflage" im Forschungsbereich des Linksextremismus im Vergleich zum Rechtsextremismus hervorgehoben. Außerdem werden wichtige Studien und Forschungsergebnisse, die sich mit rechts- und linksextremistischen Gewalttaten befassen, vorgestellt.
  • Hassgewalt als Form politisch motivierter Kriminalität: Dieses Kapitel untersucht die Definition von Hassgewalt als Form politisch motivierter Kriminalität und stellt die Relevanz der rechtlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Phänomen heraus.
  • Vom Feindbild zur Hassgewalt: Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung und die Auswirkungen von Feindbildern auf das Auftreten von Hassgewalt. Es analysiert die Rolle der Musik als Medium zur Verbreitung von Feindbildern im rechten und linken Spektrum und untersucht die psychopathologischen Profile der Gewalttäter.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Rechtsextremismus, Linksextremismus, Hassgewalt, Feindbild, politisch motivierte Kriminalität, Psychopathologie, Musik und Extremismusforschung. Die Analyse untersucht die Rolle von Feindbildern in der rechten und linken Musik sowie die psychopathologischen Merkmale von Gewalttätern, um die Entstehung und Ausprägung von Hassgewalt in beiden Extremismusformen zu verstehen.

Häufig gestellte Fragen

Ist rechtsextreme Hassgewalt stärker ausgeprägt als linksextreme?

Die Analyse untersucht diese Frage durch eine Gegenüberstellung der Gewaltkriminalität und der zugrunde liegenden ideologischen Feindkonzepte.

Welche Rolle spielt Musik bei extremistischer Gewalt?

Sowohl in der rechten als auch in der linken Szene dient Musik als Medium zur Verbreitung von Feindbildern und zur Mobilisierung von Hassgewalt.

Gibt es Unterschiede in der Psychopathologie der Täter?

Die Arbeit analysiert die psychopathologischen Profile politisch motivierter Gewalttäter aus beiden Spektren, um Aufschluss über die Tatauslösung zu erhalten.

Was versteht man unter "Hassgewalt"?

Hassgewalt ist eine Form politisch motivierter Kriminalität, die sich gegen Opfer aufgrund ihrer (zugeschriebenen) Zugehörigkeit zu einer Gruppe richtet.

Warum wird Linksextremismus weniger erforscht als Rechtsextremismus?

Die Arbeit thematisiert eine "Schieflage" in der Forschung und beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu beiden Extremismusformen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine vergleichende Analyse rechts- und linksextremer Hassgewalt
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Hannah-Arend-Institut für Totalitarismusforschung)
Veranstaltung
Demokratische Verfassungsstaaten
Note
1,3
Autor
Vita Zeyliger-Cherednychenko (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V541521
ISBN (eBook)
9783346183736
ISBN (Buch)
9783346183743
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse eine hassgewalt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vita Zeyliger-Cherednychenko (Autor:in), 2019, Eine vergleichende Analyse rechts- und linksextremer Hassgewalt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541521
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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