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Kritik der praktischen Vernunft. Das Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft als ein "Faktum"

Title: Kritik der praktischen Vernunft. Das Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft als ein "Faktum"

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nicole Kaczmar (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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In dieser Arbeit soll nun das Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft als Faktum anhand der Einleitung und der Paragrafen (§§) 1 bis 7 der Kritik der praktischen Vernunft (KpV) erörtert werden. Zur Vereinfachung des Verständnisses sind einige Textstellen aus der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (GMS), die 1785 erschienen ist, zitiert, da Kant in dieser erstmals sämtliche Grundgedanken zum kategorischen Imperativ darlegt. Schritt für Schritt soll hier aufgezeigt werden, warum das Sittengesetz frei macht und abschließend diskutiert werden.

In der Kritik der praktischen Vernunft von 1788 beschreibt Kant das allgemeingültig notwendige Sittengesetz als Faktum, welches zu einer neuen Auffassung einer nicht epistemischen Moralphilosophie führt. Kant unterscheidet hierbei zum einen zwischen einer Welt, die durch die Sinne wahrnehmbar und durch die Erfahrung beweisbar ist. In ihr gelten die Naturgesetze der Wissenschaft und sie wird als theoretisch erkennende Vernunft bezeichnet. Zum anderen gibt es eine "intelligible Welt", die sich nur in Gedanken erschließt, nämlich die praktisch wollende Vernunft. Der Fokus des Werkes liegt auf letzterer. Die praktische Vernunft stellt einen, von allen erkennenden freigesetzten Willen dar. In ihr besteht die Möglichkeit der menschlichen Freiheit durch die Einhaltung von allgemeingültigen Gesetzen. So gilt es zuerst zu klären, ob die praktische Vernunft möglich ist und anschließend Argumente zu finden, nach welchen Gesetzmäßigkeiten diese verlaufen muss.

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Inhaltsverzeichnis

  • I. Relevanz der menschlichen Vernunft
    • 1.1 Einführung
    • 1.2 Wille und Vernunft
      • 1.1 Begehrungsvermögen
  • II. Das Faktum
    • 2.1. Die moralische Pflicht
    • 2.2. Freiheit durch das Faktum
  • III. Diskussion

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft in Immanuel Kants „Kritik der praktischen Vernunft“ und analysiert dessen Funktion als „Faktum“. Der Fokus liegt auf der Frage, wie dieses Faktum eine neue Sichtweise auf die Moral und die menschliche Freiheit ermöglicht.

  • Die Unterscheidung zwischen theoretischer und praktischer Vernunft
  • Das Konzept des Willens und dessen Beziehung zur Vernunft
  • Der kategorische Imperativ als Ausdruck der reinen praktischen Vernunft
  • Die Rolle des Faktums für die moralische Freiheit
  • Die Beweise für die Existenz der praktischen Vernunft

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel I beleuchtet die Relevanz der menschlichen Vernunft im Kontext von Kants Philosophie. Es wird die Unterscheidung zwischen theoretischer und praktischer Vernunft erläutert und die Beziehung zwischen Wille und Vernunft analysiert.

Kapitel II konzentriert sich auf das Faktum der reinen praktischen Vernunft. Hier werden die Konzepte der moralischen Pflicht und der Freiheit durch das Faktum näher betrachtet.

Schlüsselwörter

Reine praktische Vernunft, Faktum, kategorischer Imperativ, Wille, Vernunft, moralische Pflicht, Freiheit, theoretische Vernunft, empirische Vernunft.

Häufig gestellte Fragen

Was meint Kant mit dem "Faktum der Vernunft"?

Kant bezeichnet das Bewusstsein des Sittengesetzes als eine unbestreitbare Tatsache, die sich jedem vernünftigen Wesen unmittelbar aufdrängt.

Wie hängen Freiheit und Sittengesetz zusammen?

Für Kant macht das Sittengesetz den Menschen frei, da er durch die Befolgung moralischer Gesetze unabhängig von seinen bloßen Trieben und Neigungen handelt.

Was ist der Unterschied zwischen theoretischer und praktischer Vernunft?

Die theoretische Vernunft erkennt, was "ist" (Naturgesetze), während die praktische Vernunft bestimmt, was "sein soll" (Moralgesetze).

Was ist das "Begehrungsvermögen" bei Kant?

Es ist das Vermögen, durch seine Vorstellungen die Gegenstände dieser Vorstellungen selbst hervorzubringen, was eng mit dem menschlichen Willen verknüpft ist.

Warum ist der kategorische Imperativ für die praktische Vernunft zentral?

Er dient als oberster Prüfstein für Maximen und ist das Werkzeug, mit dem die praktische Vernunft moralisch richtiges Handeln bestimmt.

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Details

Title
Kritik der praktischen Vernunft. Das Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft als ein "Faktum"
College
LMU Munich  (Philosophie)
Course
Kritik der praktischen Vernunft
Grade
1,0
Author
Nicole Kaczmar (Author)
Publication Year
2014
Pages
12
Catalog Number
V539685
ISBN (eBook)
9783346141538
ISBN (Book)
9783346141545
Language
German
Tags
Wille Vernunft Begehrungsvermögen moralische Pflicht Freiheit durch das Faktum Sittengesetz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Kaczmar (Author), 2014, Kritik der praktischen Vernunft. Das Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft als ein "Faktum", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/539685
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