Heutzutage werden die traditionellen Trainingsmethoden von Sportwissenschaftlern kontrovers diskutiert. Immer öfter tritt die Theorie des Differenziellen Lernen und Lehrens ins Rampenlicht. Im Bereich des Forschungsstandes ist es ein sehr junges und neues Gebiet, das jedoch aufgrund seiner Aktualität ebenfalls auf viel Kritik trifft.
Auch auf das Fachgebiet Schwimmen kann das Prinzip des differenziellen Lernens und Lehrens angewendet werden. Eine bedeutende Rolle spielen hier die physikalischen Eigenschaften des Wassers, die identische Bewegungsformen erschweren. Daher ist echt wichtig, auch in ausdauergeprägten Wassersportarten über die bisher dominierende Methode des Einschleifens kritisch zu reflektieren (Schöllhorn, 2010).
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Definition
- 2. Vergleich zu traditionellen Trainingsmethoden
- 2.1 Grafik Beispiel
- 3. Differenzielles Lernen im Schwimmen
- Übungen zum Kraulbeinschlag
- 4. Zusammenfassung/Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Manuskript beleuchtet das Konzept des differenziellen Lernens, insbesondere im Kontext des Schwimmens. Es zielt darauf ab, die Theorie des differenziellen Lernens zu erläutern und deren Anwendung im Schwimmsport zu verdeutlichen, indem traditionelle Trainingsmethoden mit dem differenziellen Lernen verglichen werden.
- Definition und Charakteristiken des differenziellen Lernens
- Vergleich des differenziellen Lernens mit traditionellen Trainingsmethoden
- Anwendung des differenziellen Lernens im Schwimmen
- Beispielhafte Übungen für das Kraulbeinschlag im Rahmen des differenziellen Lernens
- Zusammenfassung und Ausblick auf die Bedeutung des differenziellen Lernens im Schwimmsport
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das differenzielle Lernen im Kontext traditioneller Trainingsmethoden vor und erläutert die Grundzüge des Konzepts. In Kapitel 1.1 wird die Definition des differenziellen Lernens anhand der Individualität und Nichtwiederholbarkeit von Bewegungen aufgezeigt. Kapitel 2 vergleicht die traditionelle Trainingsmethode mit dem differenziellen Lernen, wobei deutlich wird, dass das Vermeiden von Fehlern und deren sofortige Korrektur in traditionellen Trainingsmethoden im Vordergrund stehen, während das differenzielle Lernen gezielt auf die Erzeugung und Analyse von Fehlern setzt. Kapitel 2.1 illustriert diese Unterschiede anhand eines Beispiels aus der traditionellen Schwimmlehre. Das Kapitel 3 befasst sich mit der Anwendung des differenziellen Lernens im Schwimmen und zeigt anhand von Übungen zum Kraulbeinschlag die praktischen Implikationen des Konzepts.
Schlüsselwörter
Differenzielles Lernen, Schwimmen, Traditionelle Trainingsmethoden, Bewegungsanalyse, Fehlerkorrektur, Kraulbeinschlag, Individualität, Nichtwiederholbarkeit von Bewegungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Differenzielles Lernen im Sport?
Differenzielles Lernen basiert auf der Annahme, dass Bewegungen individuell und nie exakt wiederholbar sind. Statt Fehler sofort zu korrigieren, werden gezielt Variationen und Fehler eingebaut, um den Lernprozess zu optimieren.
Wie unterscheidet es sich von traditionellen Trainingsmethoden?
Traditionelle Methoden setzen auf „Einschleifen“ (ständige Wiederholung des Idealbilds). Differenzielles Lernen hingegen nutzt Schwankungen als notwendige Information für das Gehirn, um eine stabile Lösung zu finden.
Wie wird Differenzielles Lernen im Schwimmen angewendet?
Da Wasser physikalische Besonderheiten aufweist, hilft differenzielles Training (z.B. Variationen beim Kraulbeinschlag), ein besseres Wassergefühl und eine effizientere Technik zu entwickeln.
Warum ist das Konzept in der Sportwissenschaft umstritten?
Es ist ein relativ junges Forschungsgebiet, das die jahrzehntelange Dominanz des Wiederholungslernens infrage stellt, was bei vielen Trainern auf Skepsis stößt.
Welche Übungen werden beispielhaft genannt?
Die Arbeit beschreibt spezifische Übungen zum Kraulbeinschlag, bei denen bewusst von der Norm abgewichen wird, um die Anpassungsfähigkeit des Schwimmers zu fördern.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2013, Differenzielles Lernen am Beispiel Schwimmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538801