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Das European Train Control System ETCS: Freie Fahrt auf europäischen Schienennetzen?

Titel: Das European Train Control System ETCS: Freie Fahrt auf europäischen Schienennetzen?

Seminararbeit , 2005 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Philipp Schmidt (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im folgenden werden die Entstehungsgeschichte, die Technik und die Vor- und Nachteile von ETCS dargestellt. Darauf folgen einige Anwendungsbeispiele, unter anderem der Test von ETCS in Deutschland. Zum Schluss werden die derzeitige Situation und die Zukunft von ETCS betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Technik des European Train Control System

2.1.Die Entwicklung

2.2.Die Leit- und Sicherungstechnik der Eisenbahnen

2.3.Die Funktionsweise von ETCS

2.3.1. ETCS Level 1

2.3.2. ETCS Level 2

2.3.3. ETCS Level 3

2.4.Zusammenfassung und Bewertung der ETCS-Technik

3. ETCS in der praktischen Anwendung

3.1.Pionier der ETCS-Technik: Die Schweiz

3.2.ETCS in Deutschland

3.3.Weitere Teststrecken

4. Gegenwart und Zukunft der ETCS-Technik

4.1.Das Problem der Migration am Beispiel der Deutschen Bahn AG

4.2.Das Problem der Finanzierung

4.3.Die Notwendigkeit zum Wandel

5. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des "European Train Control System" (ETCS) für die Schaffung eines interoperablen europäischen Schienennetzes und analysiert die Herausforderungen bei dessen Implementierung, insbesondere im Hinblick auf Kosten, Migration und Finanzierung bei nationalen Bahngesellschaften.

  • Technische Grundlagen und Funktionsweise von ETCS Level 1, 2 und 3.
  • Praktische Anwendungsbeispiele und Erfahrungen aus Europa (Schweiz, Deutschland, Ungarn).
  • Migrationsstrategien und deren Auswirkungen auf die Deutsche Bahn AG.
  • Finanzielle Aspekte, Unterfinanzierung und politische Rahmenbedingungen der EU.
  • Perspektiven für den Wettbewerb zwischen Schiene und Straße im Güterverkehr.

Auszug aus dem Buch

2.3. Die Funktionsweise von ETCS

ETCS wird in drei Stufen, sogenannten „Application Levels“, beschrieben.

2.3.1. ETCS Level 1

Bei der Ausbaustufe 1 in Abbildung 4 erkennt man die bisherige Infrastruktur mit Signaltechnik, Stellwerk, Gleisfreimeldung und optischen Signalen wieder. Diese bisher auf nahezu allen Bahnstrecken Europas vorhandene Technik wird beim ETCS Level 1 beibehalten und nur ergänzt. Diese Ergänzung findet in Form von „Eurobalisen“ statt. Eurobalisen sind Signalsender, die am Streckenrand platziert werden. Sie senden kodierte Signalinformationen an den vorbeifahrenden Zug, welche die Balisen elektronisch vorher automatisch von den Streckensignalen erhalten. Der Zug besitzt zum Empfang eine entsprechende Antenne und zur Verarbeitung einen Computer („European Vital Computer“, kurz: EVC), der in jede Lokomotive problemlos eingebaut werden kann. Dieser Computer errechnet aus den Streckendaten die korrekte Geschwindigkeit und überwacht permanent deren Einhaltung. Fährt der Lokführer zu schnell, warnt der Computer ihn zuerst. Falls nach einer bestimmten Zeit keine Korrektur erfolgt, greift das System auch selbständig ein.

Die Position des Zuges wird mittels der Eurobalisen und spezieller Sensoren zwischen den Balisen ermittelt. Da die Position nicht ständig überwacht wird, sondern dies nur in Abständen bzw. punktweise geschieht, zählt man das ETCS Level 1 auch zu den punktförmigen Übertragungssystemen mit kontinuierlicher Überwachung (Krüger, 2003, S.28-29).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des wachsenden europäischen Güterverkehrs und den Bedarf an Interoperabilität durch ETCS, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber der Straße zu stärken.

2. Die Technik des European Train Control System: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen, die verschiedenen Ausbaustufen (Levels) von ETCS sowie die Abgrenzung zur klassischen Leit- und Sicherungstechnik.

3. ETCS in der praktischen Anwendung: Der Hauptteil beschreibt reale Anwendungs- und Testbeispiele in der Schweiz, Deutschland und weiteren europäischen Ländern, um den Fortschritt der Implementierung aufzuzeigen.

4. Gegenwart und Zukunft der ETCS-Technik: Hier werden die zentralen Hürden bei der Migration und Finanzierung der Technik thematisiert, insbesondere die komplexe Situation bei der Deutschen Bahn AG und der politischen Steuerung durch die EU.

5. Schlußbetrachtung: Die Schlußbetrachtung wägt die Zukunftsszenarien für ETCS ab und betont, dass der Nutzen der Technik die hohen Investitionskosten für die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn rechtfertigen muss.

Schlüsselwörter

ETCS, Eisenbahn, Interoperabilität, Güterverkehr, Zugsicherung, Europäische Union, Migration, Finanzierung, Schienennetz, GSM-R, LZB, Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit, Verkehrspolitik, Europäisches Zugsicherungssystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das "European Train Control System" (ETCS) als zentrales technisches Instrument zur Harmonisierung und Interoperabilität des europäischen Schienenverkehrs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Funktionsweise der ETCS-Level, den Herausforderungen bei der Migration auf bestehenden Strecken und den ökonomischen Aspekten der Finanzierung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Status quo der ETCS-Implementierung zu bewerten und die Bedingungen aufzuzeigen, unter denen ETCS zur Stärkung des Schienengüterverkehrs in Europa beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine verkehrswissenschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, Projektberichten, EU-Richtlinien und statistischen Verkehrsdaten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Darstellung der ETCS-Stufen, eine Untersuchung von Anwendungsbeispielen und eine kritische Auseinandersetzung mit Migrationsszenarien sowie Finanzierungsdilemmata.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ETCS, Interoperabilität, Schienengüterverkehr, Migration und europäische Infrastrukturpolitik geprägt.

Warum ist die Migration von der "alten" Technik auf ETCS so komplex?

Die Migration erfordert eine langwierige Doppelausrüstung von Fahrzeugen und Strecken, da die Langlebigkeit der Eisenbahntechnik mit den schnellen Innovationszyklen der modernen digitalen Funktechnik kollidiert.

Was unterscheidet ETCS Level 1 von Level 2?

ETCS Level 1 ist ein punktförmiges Übertragungssystem mit Eurobalisen, während Level 2 eine kontinuierliche Datenübertragung per GSM-R nutzt, was die Leistungsfähigkeit steigert.

Welche Rolle spielt die Schweiz im Kontext dieser Arbeit?

Die Schweiz wird als Pionier betrachtet, der bereits frühzeitig in die ETCS-Technik investierte, wobei das Land mit Herausforderungen bei der Inbetriebnahme der ersten Anwendungsstrecken konfrontiert war.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das European Train Control System ETCS: Freie Fahrt auf europäischen Schienennetzen?
Hochschule
Universität Hamburg  (Institut für Verkehrswissenschaft)
Veranstaltung
Perspektiven des Eisenbahngüterverkehrs in Europa
Note
1,7
Autor
Philipp Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
29
Katalognummer
V53867
ISBN (eBook)
9783638491990
ISBN (Buch)
9783656784029
Sprache
Deutsch
Schlagworte
European Train Control System ETCS Freie Fahrt Schienennetzen Perspektiven Eisenbahngüterverkehrs Europa
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Schmidt (Autor:in), 2005, Das European Train Control System ETCS: Freie Fahrt auf europäischen Schienennetzen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53867
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Leseprobe aus  29  Seiten
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