Die vorliegende Hausarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Caius Octaviaus’ [im Folgenden: Octavian] Politikwandel zu erläutern, welcher für die Errichtung des Prinzipats unumgänglich war. Somit ist gleichsam eine Analyse des Zweiten Triumvirats nötig, welche im2.Kapitel erfolgt, um Probleme aufzuzeigen, denen es zu begegnen galt. Hier werden besonders Spannungen sowohl resultierend aus den Veteranendeduktionen als auch den Proskriptionen eigens behandelt, die Octavian noch lange verfolgen sollen.
Inhaltsverzeichnis
- 0. Förmliche Erklärung
- 1. Einführung
- 2. Das Zweite Triumvirat als schweres innenpolitisches Erbe
- 3. Von „pietas“ zu „clementia“
- 3.1. Sieg über Sextus Pompeius
- 3.2. Octavian als vaterländischer Patron
- 4. Endkampf der Potentaten - von Actium zum „novus status“
- 5. Fazit
- 6. Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit widmet sich der Analyse von Gaius Octavians Politikwandel, der für die Errichtung des Prinzipats von entscheidender Bedeutung war. Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen, denen Octavian im Rahmen des Zweiten Triumvirats begegnete, und verfolgt seine Strategien, um die Macht zu konsolidieren und letztendlich zum Alleinherrscher aufzusteigen.
- Das Zweite Triumvirat und seine innenpolitischen Herausforderungen
- Octavians Strategie der „clementia“ und die Wiederherstellung der „res publica“
- Die Auseinandersetzung mit Marcus Antonius und der Kampf um die Nachfolge Caesars
- Die Rolle des Senats und die Konsolidierung von Octavians Macht
- Der Übergang vom Zweiten Triumvirat zum „novus status“ des Prinzipats
Zusammenfassung der Kapitel
Das zweite Kapitel beleuchtet die innenpolitischen Herausforderungen des Zweiten Triumvirats, insbesondere die Folgen der Veteranendeduktionen und der Proskriptionen. Das dritte Kapitel fokussiert auf Octavians Politik der „clementia“ und seine Bemühungen, den Westen zu stabilisieren. Im vierten Kapitel wird der Endkampf zwischen Octavian und Antonius bis zur Schlacht von Actium und der Entstehung des „novus status“ dargestellt.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit zentralen Themen der römischen Geschichte, darunter das Zweite Triumvirat, die Veteranendeduktionen, die Proskriptionen, die „clementia“, der „bellum Siculum“, die „sacrosanctitas“, die Schlacht von Actium und die Entstehung des Prinzipats.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Octavian und wie kam er an die Macht?
Octavian, der spätere Kaiser Augustus, war der Adoptivsohn Caesars. Er sicherte sich die Macht durch das Zweite Triumvirat und den Sieg über seine Rivalen.
Was war das Zweite Triumvirat?
Ein offizielles Bündnis zwischen Octavian, Marcus Antonius und Lepidus zur Neuordnung des Staates nach Caesars Ermordung.
Was bedeutet der Begriff „clementia“ in Octavians Politik?
„Clementia“ steht für Milde. Octavian wandelte sein Image vom rücksichtslosen Triumvirn zum gnädigen Herrscher, um die Akzeptanz im Senat und Volk zu erhöhen.
Welche Bedeutung hatte die Schlacht von Actium?
In der Schlacht von 31 v. Chr. besiegte Octavian Marcus Antonius und Kleopatra endgültig, was den Weg zum Prinzipat und zur Alleinherrschaft ebnete.
Was versteht man unter dem „novus status“?
Es bezeichnet die neue Staatsform des Prinzipats, die formal die Republik wahrte, faktisch aber eine Monarchie unter Octavian als „Princeps“ begründete.
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- Daniel Mielke (Author), 2005, Von der "res publica libera" zum "novus status" - Octavians Weg zur Alleinherrschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53571