Nicht nur der Himmel Raum, nicht nur der Sonnen Schein
Nicht der Planeten Größ’ allein:
Ein Stäubchen ist bewundernswert.
Vorspruch zur Gedichtesammlung
“Irdisches Vergnügen in Gott”
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Brockes als "poetischer" Vertreter der Physikotheologie
- Die Rose
- Die äußere Form
- Inhalt
- Der Weg zu Gott
- Das Auge
- Die Sonne
- Die Rose
- Der Garten als "Ort des sinnlichen Gottesdienstes"
- Fazit
- Die Trauben-Hyacinth
- Die äußere Form
- Inhalt
- Der Weg zu Gott
- Vom Mikro- zum Makrokosmos
- Fazit
- Kirsch - Blühte bey der Nacht
- Die äußere Form
- Inhalt
- Der Weg zu Gott
- Das Irdische vers. das Himmlische
- Fazit
- Ergebnis der Gedichtuntersuchungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit verfolgt das Ziel, Barthold Hinrich Brockes' Weg zu Gott anhand von drei seiner Blumengedichte darzustellen. Sie analysiert die Gedichtsprache, die Inhalte und die Struktur, um zu zeigen, wie Brockes die Schönheit der Natur als Ausdruck göttlicher Ordnung und Weisheit versteht.
- Die Rolle der Physikotheologie in Brockes' Werk
- Die Darstellung der Schöpfung als Beweis für Gottes Allmacht und Allwissenheit
- Die Verbindung von Mikro- und Makrokosmos in Brockes' Gedichten
- Der Einfluss der Natur auf den Menschen und sein Streben nach Gotteserkenntnis
- Die Bedeutung des "irdischen Vergnügens" als Ausdruck göttlicher Gnade
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt Barthold Hinrich Brockes und seine Werke vor und verdeutlicht seine Bedeutung als Vertreter der Aufklärungsliteratur. Anschließend wird die Physikotheologie, ein wichtiger Einflussfaktor auf Brockes' Werk, näher beleuchtet. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden drei Gedichte von Brockes – "Die Rose", "Die Trauben-Hyacinth" und "Kirsch - Blühte bey der Nacht" - analysiert. Die Gedichte werden unter verschiedenen Aspekten betrachtet, wie z.B. äußere Form, Inhalt und die darin enthaltenen Hinweise auf den Weg zu Gott.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Seminararbeit sind Barthold Hinrich Brockes, Physikotheologie, Naturlyrik, Aufklärung, Mikrokosmos, Makrokosmos, Gotteserkenntnis, "Irdisches Vergnügen in Gott".
Häufig gestellte Fragen
Wer war Barthold Hinrich Brockes?
Ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung, bekannt für seine Naturlyrik-Sammlung „Irdisches Vergnügen in Gott“.
Was versteht man unter „Physikotheologie“?
Die philosophische Strömung, die Gott durch die zweckmäßige und wunderbare Einrichtung der Natur (die Schöpfung) beweisen will.
Welche Gedichte werden in der Arbeit analysiert?
Die Arbeit untersucht die Blumengedichte „Die Rose“, „Die Trauben-Hyacinth“ und „Kirsch-Blühte bey der Nacht“.
Was bedeutet die Verbindung von Mikro- und Makrokosmos bei Brockes?
Brockes zeigt, dass Gott sowohl im kleinsten Detail (einem Stäubchen oder einer Blüte) als auch im gesamten Universum (Sonne, Planeten) erkennbar ist.
Wie wird die Natur in Brockes' Lyrik dargestellt?
Die Natur wird als „Ort des sinnlichen Gottesdienstes“ beschrieben, in dem das Betrachten der Schönheit zur Gotteserkenntnis führt.
Warum ist das „irdische Vergnügen“ religiös motiviert?
Weil die Freude an der Welt für Brockes kein Selbstzweck ist, sondern ein Lobpreis auf die Weisheit und Gnade des Schöpfers.
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- Lydia Ostler (Autor), 2006, Barthold Hinrich Brockes' Weg zu Gott, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53552