Nachfolgend soll die These der Abhängigkeit von Demokratisierung in Relation zu der politischen Einflussnahme seiner Bürger und Bürgerinnen beleuchtet werden. Dies erfolgt in einer Analyse und Offenlegung empirischer und theoretischer Grundannahmen, basierend auf den Schriften der „Politik“ von Aristoteles.
Hierbei sollen die Auszüge aus dem Werk erläutert und veranschaulicht werden. Schlussfolgernd soll die Frage, ob die heutige indirekte Demokratie eine Demokratie im Sinne des Aristoteles ist und sich dadurch die politische Einflussnahme signifikant beeinflusst hat, betrachtet werden. Zu Beginn soll auf das Politik- und Staatsverständnis Aristoteles eingegangen werden, hierbei mit Blickrichtung zu dessen Grundbedingungen und Definitionen. Anschließend auf die unterschiedlichen Staatsformen mit einer analysierenden Zusammenfassung und einem abschließenden Fazit.
Inhaltsverzeichnis
- Fragestellung
- Einführung
- Politik Aristoteles
- Staatsformenlehre I
- Staatsformenlehre II
- Zusammenfassung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die These, dass die Demokratisierung eines politischen Systems von der gleichmäßigen politischen Einflussnahme seiner Bürger*innen abhängt. Die Analyse basiert auf den Schriften der „Politik“ von Aristoteles und beleuchtet empirische und theoretische Grundannahmen. Der Text untersucht die Frage, ob die heutige indirekte Demokratie eine Demokratie im Sinne des Aristoteles ist und ob die politische Einflussnahme dadurch signifikant beeinflusst wurde. Die Arbeit betrachtet zunächst das Politik- und Staatsverständnis des Aristoteles und analysiert anschließend die unterschiedlichen Staatsformen.
- Aristoteles' Definition von Demokratie und seinen Einfluss auf das heutige Verständnis
- Die Rolle der politischen Einflussnahme in der Demokratie
- Die Analyse von Staatsformen in Aristoteles' "Politik"
- Die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Demokratie
- Die Auswirkungen der modernen indirekten Demokratie auf die politische Einflussnahme der Bürger*innen
Zusammenfassung der Kapitel
- Fragestellung: Stellt die zentrale These der Arbeit vor, dass die Demokratisierung eines politischen Systems von der gleichmäßigen politischen Einflussnahme seiner Bürger*innen abhängt.
- Einführung: Umreißt die Forschungsmethodik und stellt den Fokus auf Aristoteles' "Politik" und die Analyse von empirischen und theoretischen Grundannahmen.
- Politik Aristoteles: Beschreibt Aristoteles' Sichtweise auf den Staat und die Bedeutung der Gemeinschaft für den Menschen.
- Staatsformenlehre I: Untersucht Aristoteles' Einteilung von Staatsformen in gute und verfehlte Verfassungen und erklärt seine Kritik an der Demokratie als einer Form des politischen Systems.
- Staatsformenlehre II: Erörtert Aristoteles' differenzierte Analyse der Demokratie und die Unterscheidung zwischen Politie und extremer Demokratie.
Schlüsselwörter
Aristoteles, Politik, Demokratie, Staatsformenlehre, Politie, Einflussnahme, Bürger*innen, Gemeinschaft, Gerechtigkeit, Herrschaft, Macht, indirekte Demokratie.
Häufig gestellte Fragen
Wie definierte Aristoteles die Demokratie?
Aristoteles betrachtete die Demokratie in seiner Staatsformenlehre kritisch, oft als eine "verfehlte" Verfassung, wobei er zwischen verschiedenen Formen wie der Politie und der extremen Demokratie unterschied.
Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Demokratie bei Aristoteles?
Die Arbeit untersucht, ob das heutige Verständnis der indirekten Demokratie mit Aristoteles' Ideal der politischen Einflussnahme der Bürger vereinbar ist.
Welche Rolle spielt die Gemeinschaft im Staatsverständnis von Aristoteles?
Für Aristoteles ist der Mensch ein "Zoon Politikon", ein Gemeinschaftswesen, für das der Staat die notwendige Umgebung zur Entfaltung von Tugend und Gerechtigkeit darstellt.
Was versteht man unter der "Politie"?
Die Politie ist bei Aristoteles eine gemischte, "gute" Verfassungsform, die Elemente der Demokratie und Oligarchie vereint und auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist.
Hängt Demokratisierung von der politischen Einflussnahme ab?
Ja, die zentrale These der Arbeit ist, dass die Demokratisierung eines Systems direkt mit der gleichmäßigen politischen Einflussnahme seiner Bürger verknüpft ist.
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- Hans-Peter Nowak (Author), 2020, Die Demokratie des Aristoteles, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535499