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Integration von Schüler mit Migrationshintergrund in der 1. Etappe an einer sächsischen Mittelschule

Ein Kurzbericht

Titre: Integration von Schüler mit Migrationshintergrund in der 1. Etappe an einer sächsischen Mittelschule

Rapport de Stage , 2005 , 12 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Christian Richter (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Trotz der rückläufigen Zahlen von Einwanderungen in die Bundesrepublik Deutschland, bleibt die Integration von Einwanderern ein wichtiges Thema. Die genauen Zuwanderungszahlen für die nächsten Jahre ist nicht vorherzusagen, aber in den letzten Jahren lag die Zahl immer zwischen 100000 und 300000 Menschen. Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einer „Einwanderungsgesellschaft“ und muss sich deshalb in Gegenwart und Zukunft mit der Aufgabe konfrontiert sehen, die steigende Zahl der Minderheiten als Teil der Gesellschaft anzuerkennen und unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit einzugliedern.1Das sächsische Schulgesetz sieht nach § 1 Abs. 1 vor, dass „Der Erziehungs- und Bildungsauftrag [...] durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage“ bestimmt wird.Im Rahmen meines Blockpraktikums (A) hatte ich die Gelegenheit die Migration von Schülern in eine sächsische Mittelschule zu beobachten und zu erleben. Dabei konnte die Vorbereitungsklasse durch Hospitation beobachten, teil- und vollintegrierte Schüler begleiten und Gespräche mit Lehrern und Schülern durchführen. Mein Interesse am Thema Integration von Schüler mit Migrationshintergrund entstand bereits vor einigen Jahren, da meine ehemalige Mittelschule in Kitzscher (Sachsen) ebenfalls ei ne Schule mit dem „Bildungsauftrag“ der Integration von Schuler mit Migrationshintergrund war. Durch mein Praktikum an der Mittelschule Freital -Wurgwitz, welche ebenfalls diesen „Bildungsauftrag“ hat, wurde das Interesse noch verstärkt und ich entschloss mich mein Wahlthema für den Praktikumsbericht danach zu richten. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Integration von Schülern mit Migrationshintergrund in einer sächsischen Mittelschule, wobei die 1. Etappe im Vordergrund steht. Ziel dieser Hausarbeit ist es, den Integrationsprozess zu beschreiben und dessen Ablauf in der ersten Etappe in Theorie und Praxis zu betrachten. Diese Hausarbeit wird sich mit der Integration auf der Ebene der Schule befassen und nicht mit der Integrationspolitik der BundesrepublikDeutschland, obwohl die Themen Integrationspolitik und Integration an Schulen eng miteinander verbunden sind. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Integration von Schüler mit Migrationshintergrund in der 1. Etappe an einer sächsischen Mittelschule

1.1 Einleitung

1.2 Integration von Migranten in sächsischen Schulen

1.3 Die 1. Etappe der Integration

1.4 Der erste Lernbereich

1.5 Der zweite Lernbereich

1.6 Der dritte und vierte Lernbereich

1.7 Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess der schulischen Integration von Schülern mit Migrationshintergrund, wobei der Fokus gezielt auf der ersten Etappe an einer sächsischen Mittelschule liegt. Ziel ist es, die theoretischen Konzepte des sächsischen Bildungssystems mit der praktischen Umsetzung im Schulalltag zu verknüpfen und die Herausforderungen sowie förderlichen Faktoren für einen gelingenden Integrationsprozess zu analysieren.

  • Integration von Migranten im sächsischen Schulsystem
  • Struktur und Phasen des DaZ-Unterrichts (Deutsch als Zweitsprache)
  • Die Rolle der sozialen Bindung und Bezugspersonen
  • Herausforderungen in der Teilintegration in Regelklassen
  • Spracherwerb und Alphabetisierung bei Zuwandererkindern

Auszug aus dem Buch

1.4 Der erste Lernbereich

Im ersten Lernbereich der ersten Etappe steht die Einführung der Schüler in eine neue Welt im Vordergrund. Dabei sollen die Schüler nicht zum Sprechen gezwungen, aber zum zuhören motiviert werden. Die DaZ-Lehrer achten darauf, was die Schüler aufnehmen und vor allem schon verstanden haben, um das gelernte auszubauen. Das Benennen von Gegenständen und Situationen in der Umwelt der Schüler ist dabei von Bedeutung, aber der Lehrer muss darauf achten, dass dieses Benennen mit Kommunikation verbunden ist.10

Ich konnte beobachten, dass die DaZ-Klassen aus kleinen Gruppen von 5-8 Schülern und Schülerinnen bestehen, was meinen Erfahrungen nach zu einem erfolgreichen Lernklima und schnellen Erfolg führt. Zu Beginn meiner Hospitation in der DaZ-Klasse wurde gerade die Schülerin Svetlana aus der Ukraine aufgenommen, wodurch ich die Praxis des ersten Lernbereichs in der ersten Integrationsphase beobachten konnte. Die Schülerin schien am Anfang der Stunde sehr nervös zu sein, wahrscheinlich wegen der neuern Situation und den neuen Menschen, aber Frau Fischer verstand es die Schülerin zu motivieren. Den ersten Teil der Stunde benutzte die Lehrerin um die Schülerin kennen zu lernen, wobei sie nach Herkunft, Elternhaus und Vorbildung fragte, um die Situation der Schülerin einschätzen zu können, wofür sie die russische Sprache benutzte. Im zweiten Teil der Stunde begann die Lehrerin mit einem Lehrer-Schülergespräch, bei dem sie die gesamte Klasse einbezog, was Svetlana half sich der Gruppe vorzustellen und die Gruppe kennen zu lernen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Integration von Schüler mit Migrationshintergrund in der 1. Etappe an einer sächsischen Mittelschule: Einleitung in das Thema, Vorstellung der persönlichen Motivation für das Praktikum und Definition der zentralen Fragestellungen.

1.1 Einleitung: Diese Sektion legt die theoretische Basis durch das sächsische Schulgesetz und benennt die forschungsleitenden Fragen der Hausarbeit.

1.2 Integration von Migranten in sächsischen Schulen: Diskussion der allgemeinen Probleme von Einwandererfamilien und die Bedeutung der Schule als unterstützende Instanz beim Erwerb von Sprachkompetenz.

1.3 Die 1. Etappe der Integration: Erläuterung der ersten Integrationsphase, die vor allem auf das Ankommen, das Eingewöhnen und die Rolle des betreuenden DaZ-Lehrers fokussiert.

1.4 Der erste Lernbereich: Analyse der Einführung in die neue Sprachwelt, wobei das Zuhören und die behutsame erste Kommunikation im Vordergrund stehen.

1.5 Der zweite Lernbereich: Darstellung der Phase, in der durch den Aufbau eines kleinen Wortschatzes erste einfache Sätze gebildet werden, sowie kritische Betrachtung der Teilintegration in Regelklassen.

1.6 Der dritte und vierte Lernbereich: Untersuchung der Alphabetisierung im lateinischen Alphabet und der Festigung von Sprachstrukturen sowie Reflexion über die Bedeutung der Eigenmotivation der Schüler.

1.7 Zusammenfassung: Abschließende Reflexion der Praktikumserfahrungen, die die Bedeutung von Bezugspersonen und den individuellen Integrationswillen hervorhebt.

Schlüsselwörter

Integration, Migrationshintergrund, Mittelschule, DaZ-Klasse, Deutsch als Zweitsprache, Schulgesetz, Sprachkompetenz, Teilintegration, erste Etappe, Lernbereich, Bezugsperson, Alphabetisierung, Sprachbarriere, Bildungsauftrag, Sachsen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der schulischen Integration von Schülern mit Migrationshintergrund an sächsischen Mittelschulen, insbesondere während der ersten Integrationsetappe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen das sächsische Konzept für DaZ (Deutsch als Zweitsprache), der konkrete Lernfortschritt in vier Lernbereichen sowie die Herausforderungen der Teilintegration.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht unter anderem der Frage nach, was die Schule zur Integration leisten kann, wie der Prozess theoretisch und praktisch abläuft und welche Rolle soziale Bindungen dabei spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse (Schulgesetz, Lehrpläne) und qualitativen Beobachtungen (Hospitation) während eines Blockpraktikums.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Etappen und Lernbereiche, illustriert durch konkrete Protokolle und Beobachtungen aus dem Unterrichtsalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Integration, Migrationshintergrund, DaZ-Unterricht, Sprachkompetenz und sächsisches Schulsystem definieren.

Warum ist das lateinische Alphabet für viele Schüler eine Hürde?

Viele der beobachteten Schüler stammen aus dem ehemaligen Sowjetraum und sind mit dem kyrillischen Alphabet vertraut, weshalb das Erlernen der lateinischen Schrift eine zusätzliche Herausforderung darstellt.

Warum wird die Teilintegration kritisch betrachtet?

Obwohl Teilintegration für den sozialen Anschluss wichtig ist, kann sie Schüler, die noch keine ausreichenden Sprachkenntnisse besitzen, überfordern oder durch unruhige Regelklassen ein falsches Bild vom Unterricht vermitteln.

Welche Bedeutung kommt der Bezugsperson zu?

Die Lehrkraft der DaZ-Klasse fungiert als zentrale Bezugsperson, die Ängste abbaut und den Schülern Sicherheit in der neuen Umgebung vermittelt, was für den gesamten Integrationserfolg essenziell ist.

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Résumé des informations

Titre
Integration von Schüler mit Migrationshintergrund in der 1. Etappe an einer sächsischen Mittelschule
Sous-titre
Ein Kurzbericht
Université
Dresden Technical University  (Fakultät Erziehungswissenschaften)
Cours
Blockpraktikum A
Note
1,5
Auteur
Christian Richter (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
12
N° de catalogue
V53000
ISBN (ebook)
9783638485654
ISBN (Livre)
9783656740131
Langue
allemand
mots-clé
Integration Schüler Migrationshintergrund Etappe Mittelschule Blockpraktikum
Sécurité des produits
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Citation du texte
Christian Richter (Auteur), 2005, Integration von Schüler mit Migrationshintergrund in der 1. Etappe an einer sächsischen Mittelschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53000
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Extrait de  12  pages
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