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Erfolgsfaktoren junger Unternehmen. Theoretische und empirische Erkenntnisse

Title: Erfolgsfaktoren junger Unternehmen. Theoretische und empirische Erkenntnisse

Seminar Paper , 2005 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bastian Jannermann (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Die vorliegende Hausarbeit zielt darauf ab, theoretische Ansätze der Gründungs- und Erfolgsfaktorenforschung darzustellen und mit empirischen Untersuchungen aus diesem Forschungsgebiet zu vergleichen. Hierdurch sollen für junge Unternehmen im Rahmen der Unternehmensgründung diejenigen Determinanten identifiziert werden, die den Erfolg wesentlich beeinflussen. Ein einheitliches theoretisches Konzept über die Erfolgsfaktoren zu entwickeln, kann im Rahmen dieser Untersuchung nicht geleistet werden, da in der wissenschaftlichen Literatur Uneinigkeit darüber herrscht, wie eine solche Theorie aussehen sollte.

In Anbetracht dieser Tatsache wird in der Arbeit der Versuch unternommen, einen Überblick der wesentlichen Charakteristika möglicher theoretischer Ansätze zu geben. In Kapitel 2 wird zunächst eine Einordnung der Begriffe „Erfolgsfaktoren“ und „junge Unternehmen“ in Anlehnung an die aus der Literatur bekannten Definitionen vorgenommen. Im Folgenden wird der Verlauf eines jungen Unternehmens im Gründungsprozess vorgestellt und Erfolgsfaktoren für die einzelnen Phasen erörtert. Die Ausführungen in Kapitel 3 konzentrieren sich auf theoretische Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung. In diesem Zusammenhang wird auf das „Drei-Faktoren-Modell“ eingegangen. Dieses Modell beruht auf drei Gruppen von Erfolgsfaktoren, die den Erfolg neugegründeter Unternehmen beeinflussen: personen-, unternehmens- und umfeldbezogene Faktoren. Im Anschluss werden in Kapitel 4 einige Ergebnisse aus der empirischen Erfolgsfaktorenforschung dargestellt und miteinander verglichen

Aufgrund der Vielzahl an Untersuchungen und der Komplexität des Forschungsfeldes beschränkt sich diese Arbeit auf einige ausgewählte Studien zum Thema der Erfolgsfaktoren. Aufbauend auf den Ergebnissen der empirischen Untersuchungen erfolgt deren Gegenüberstellung mit den in Kapitel 3 abgeleiteten Hypothesen. Darüber hinaus wird geprüft, inwieweit die theoretischen Ansätze in der Empirie bestätigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung

2 Begriffliche Abgrenzungen und einleitende Grundlagen

2.1 Der Begriff der Erfolgsfaktoren

2.2 Charakteristika junger Unternehmen

2.3 Phasen der Unternehmensgründung und Zuordnung von Erfolgsfaktoren

3 Theoretische Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung

3.1 Personenbezogene Faktoren

3.2 Unternehmensbezogene Faktoren

3.3 Umfeldbezogene Faktoren

4 Empirische Ergebnisse der Erfolgsfaktorenforschung

4.1 Darstellung und Vergleich von Ergebnissen über Erfolgsdeterminanten

4.2 Empirische Ergebnisse im Lichte der theoretischen Ansätze

5 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit identifiziert und analysiert zentrale Erfolgsfaktoren für junge Unternehmen, um Gründern in der Start- und Entwicklungsphase eine Orientierungshilfe für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu bieten.

  • Theoretische Fundierung des "Drei-Faktoren-Modells" (personen-, unternehmens- und umfeldbezogene Faktoren)
  • Analyse des Gründungsprozesses und seiner spezifischen Herausforderungen
  • Gegenüberstellung theoretischer Ansätze mit empirischen Studienresultaten
  • Diskussion der Bedeutung von Humankapital, Netzwerken und Branchencharakteristika
  • Kritische Reflexion über die Messbarkeit von Unternehmenserfolg

Auszug aus dem Buch

3.1 Personenbezogene Faktoren

Eigenschaften und Verhaltensweisen, die sich auf die Gründerperson beziehen, werden unter den personenbezogenen Faktoren subsumiert. Zahlreiche Studien bestätigen den zentralen Effekt auf den Gründungserfolg, der von der Person des Gründers ausgeht. Der Gründer prägt also vor allem in den ersten Phasen des Unternehmensprozesses die Entwicklung des Betriebes. Seine Merkmale und Handlungsweisen haben Einfluss auf das gesamte Unternehmen, so dass daher auch die negativen Eigenschaften des Gründers auf die neu gegründete Firma übertragen werden. In einer hochkomplexen Umwelt ergeben sich ständig neue Rahmenbedingungen mit veränderten Herausforderungen, die das junge Unternehmen zu bewältigen hat. Dies lässt darauf schließen, dass es eine Vielzahl an persönlichen Merkmalen gibt, die den Erfolg auf unterschiedliche Weise beeinflussen können. Die Charaktereigenschaften und Merkmale des Gründers werden in der Literatur unter dem sogenannten „Traits-Ansatz“ zusammengefasst.

Jedoch werden die als besonders wichtig bezeichneten Unternehmereigenschaften immer zahlreicher, was die Suche nach Erfolg determinierenden personenbezogenen Faktoren nicht vereinfacht. Des Weiteren gibt es Unterschiede in den Merkmalen von weiblichen und männlichen Gründern, und auch Unternehmensgründungen in verschiedenen Branchen verlangen differenzierte personelle Ressourcen. PREISENDÖRFER nennt in diesem Zusammenhang den Vergleich zwischen der Gründung eines Kiosks und eines Biotech-Unternehmens. Es wird deutlich, dass spezifischere Theorien zum Einsatz kommen müssen, um auf die signifikantesten Merkmale des Gründers hinzuweisen, anhand derer ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Unternehmenserfolg und den personenbezogenen Faktoren hergestellt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung von Neugründungen für den Strukturwandel und den Arbeitsmarkt bei gleichzeitiger hoher Insolvenzgefahr.

2 Begriffliche Abgrenzungen und einleitende Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Erfolgsfaktoren und junge Unternehmen und strukturiert den Gründungsprozess in drei zeitliche Phasen.

3 Theoretische Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung: Hier werden theoretische Erklärungsmodelle vorgestellt, die den Erfolg anhand von personen-, unternehmens- und umfeldbezogenen Merkmalen systematisieren.

4 Empirische Ergebnisse der Erfolgsfaktorenforschung: Dieser Abschnitt vergleicht verschiedene empirische Studien und setzt deren Resultate in den Kontext der zuvor diskutierten theoretischen Hypothesen.

5 Schlussbemerkung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf den Bedarf für zukünftige, branchenspezifische Erfolgsfaktorenanalysen.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship, Erfolgsfaktoren, Unternehmensgründung, Neugründung, Gründungsrisiko, Humankapital, Drei-Faktoren-Modell, Start-up, Überlebenswahrscheinlichkeit, Branchenerfahrung, Organisationsökologie, Transaktionskosten, Gründungsprozess, Wirtschaftsstruktur, Geschäftserfolg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Faktoren, die maßgeblich zum Erfolg oder Misserfolg von neugegründeten Unternehmen in ihren frühen Lebensphasen beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf das Zusammenspiel von Gründerpersönlichkeit, unternehmenseigenen Strukturen und externen Umfeldbedingungen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, theoretische Ansätze und empirische Erkenntnisse zusammenzuführen, um die Determinanten für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer vergleichenden Auswertung bestehender empirischer Studien zum Thema Erfolgsfaktorenforschung.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Systematisierung durch das Drei-Faktoren-Modell und eine anschließende empirische Gegenüberstellung, die aufzeigt, welche Hypothesen durch Studien gestützt werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Entrepreneurship, Humankapital, Gründungsprozess, Unternehmensrisiko und Erfolgsdeterminanten.

Welche Rolle spielt das Humankapital für den Gründungserfolg?

Das Humankapital des Gründers, insbesondere in Form von Ausbildung und Branchenerfahrung, gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor, der die Leistungsfähigkeit und die Startchancen signifikant erhöht.

Wie unterscheidet sich die "liability of newness" von der "liability of adolescence"?

Während sich die "liability of newness" auf das erhöhte Scheiterrisiko durch fehlende Erfahrung und Bekanntheit unmittelbar nach der Gründung bezieht, beschreibt die "liability of adolescence" das Sterberisiko, das erst mit dem allmählichen Verbrauch der initialen Gründungsressourcen akut wird.

Warum gibt es laut Autor keine einheitliche Erfolgsformel für alle Gründungen?

Aufgrund der hohen Dynamik, unterschiedlicher Branchenanforderungen und variierender Rahmenbedingungen in verschiedenen Märkten sind Erfolgsfaktoren stark kontextabhängig.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren junger Unternehmen. Theoretische und empirische Erkenntnisse
College
University of Marburg  (Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement)
Course
Seminar: Entrepreneurship
Grade
2,0
Author
Bastian Jannermann (Author)
Publication Year
2005
Pages
22
Catalog Number
V52765
ISBN (eBook)
9783638483872
ISBN (Book)
9783638662352
Language
German
Tags
Erfolgsfaktoren Unternehmen Theoretische Erkenntnisse Seminar Entrepreneurship
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bastian Jannermann (Author), 2005, Erfolgsfaktoren junger Unternehmen. Theoretische und empirische Erkenntnisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52765
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