Diese Arbeit beschäftigt sich im weiteren Sinne mit der Internetsucht während des gesellschaftlichen Wandels durch die Digitalisierung, die durch die Erfindung des Internets und den technologischen Fortschritt, stetig an Relevanz dazugewinnt.
Im engeren Sinne thematisiert sie Motive, Folgen und Risiken der Internetsucht aus psychologischer Perspektive und der beidseitigen Argumentation bezüglich der Klassifikation der Internetsucht als psychische Krankheit. Die Aufteilung der Arbeit erfolgt in drei Teilen. Der erste Arbeitsteil dient der Begriffserklärung und Spezifikation von "Internetsucht" und der Suche nach psychologischen Ursachen, abgeleitet aus den Motiven der Betroffenen. Im Zuge der Ableitung von Motiven werden Motivationstheorien herangezogen und auf die Verhaltensweisen von betroffenen Nutzern angewandt. Anschließend fokussiert sich der Autor auf die Folgen der Internetsucht und dessen psychische Auswirkung auf Betroffene. Abschließend wird auf Grundlage diverser wissenschaftlicher Ansichten diskutiert, ob die Internetsucht als psychisches Krankheitsbild klassifiziert werden sollte.
Im Zeitalter der Digitalisierung befindet sich die Gesellschaft in einem technologischen Wandel mit der Konsequenz einer digitalen Transformation des menschlichen Verhaltens, Erlebens und Handelns. Dieser Wandel betrifft analoge Prozesse und Anwendungen. Er verändert den Menschen und die Art des menschlichen Zusammenlebens. Vor allem die Kommunikation und soziale Interaktionen passen sich der Digitalisierung an. Die Digitalisierung erleichtert das Leben des Menschen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Internetabhängigkeit im Zeitalter der Digitalisierung
- Motive der Internetabhängigkeit
- Die drei Grundmotive
- Das soziale Anschlussmotiv
- Das Leistungsmotiv
- Das Machtmotiv
- Die intrinsische Motivation Internetabhängiger
- Folgen und Risiken von Internetabhängigkeit
- Die Internetabhängigkeit als Krankheitsbild
- Fazit
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Internetsucht im Kontext der gesellschaftlichen Transformation durch die Digitalisierung. Sie untersucht insbesondere die Motive, Folgen und Risiken der Internetsucht aus psychologischer Perspektive und diskutiert die Kontroverse um die Klassifizierung der Internetsucht als psychische Krankheit.
- Motivation und Motive der Internetabhängigkeit
- Folgen und Risiken der Internetsucht für Betroffene
- Debatte über die Klassifizierung der Internetsucht als psychisches Krankheitsbild
- Einfluss der Digitalisierung auf menschliches Verhalten und Erleben
- Motivationstheorien und ihre Anwendung auf Internetabhängige
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine Definition von "Internetsucht" und analysiert psychologische Ursachen anhand der Motive Betroffener. Im zweiten Kapitel werden die Folgen der Internetsucht und deren Auswirkungen auf Betroffene untersucht. Das dritte Kapitel diskutiert die Frage, ob die Internetsucht als psychisches Krankheitsbild klassifiziert werden sollte.
Schlüsselwörter
Internetabhängigkeit, Digitalisierung, Motivation, Suchtmotive, psychische Krankheit, Motivationstheorien, soziale Interaktion, Kommunikation, technologischer Wandel, digitaler Wandel
Häufig gestellte Fragen
Was sind die psychologischen Motive für Internetsucht?
Häufige Motive sind das soziale Anschlussmotiv (Suche nach Zugehörigkeit), das Leistungsmotiv (Erfolgserlebnisse in Spielen) und das Machtmotiv (Kontrolle in virtuellen Welten).
Wird Internetsucht offiziell als psychische Krankheit anerkannt?
Die Arbeit diskutiert die kontroverse Debatte über die Klassifizierung. Während Symptome oft denen einer Sucht ähneln, gibt es unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten zur formalen Einordnung als eigenständiges Krankheitsbild.
Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Entstehung von Sucht?
Die ständige Verfügbarkeit des Internets und die Transformation sozialer Interaktionen ins Digitale erhöhen das Risiko für exzessives Nutzungsverhalten und eine Abhängigkeit von Online-Plattformen.
Was sind die Folgen einer Internetabhängigkeit?
Zu den Folgen gehören soziale Isolation, Vernachlässigung analoger Pflichten, psychische Belastungen wie Depressionen oder Ängste sowie physische Auswirkungen durch Bewegungsmangel.
Wie verändern soziale Medien unser Kommunikationsverhalten?
Die Digitalisierung führt zu einer Verlagerung der Kommunikation in den virtuellen Raum, was einerseits Erleichterungen bringt, andererseits aber auch die Qualität und Art menschlicher Interaktion grundlegend wandelt.
- Quote paper
- Benedikt Hüsch (Author), 2017, Internetsucht im Zeitalter der Digitalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520016