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Manege frei! Ein Zirkusprojekt zur Förderung von Sprache und Bewegung

Titel: Manege frei! Ein Zirkusprojekt zur Förderung von Sprache und Bewegung

Ausarbeitung , 2006 , 32 Seiten , Note: gut

Autor:in: Vera Fechter (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Buch wird versucht die pädagogischen Vorteile des Themas Zirkus zu nutzen, um die Sprachfähigkeit und die Bewegungsfähigkeit von Kindern zu fördern.
Nach dem kurzen theoretischen Hintergrund zur Sprache und Sprachförderung, Bewegung und Bewegungsförderung, dem Zusammenhang zwischen Sprache und Bewegung und der Zirkuspädagogik folgt im zweiten Teil die Planung, Beschreibung und Durchführung des Projektes in der Praxis.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Sprache und Sprachförderung

2.2 Bewegung und Bewegungsförderung

2.3 Zusammenhang zwischen Sprache und Bewegung

2.4 Zirkuspädagogik

3. Systemischer Kontext

3.1 Auswahl der Kinder

3.2 Zusammenarbeit mit Eltern und LehrerInnen

3.3 Schülerbeschreibung P.

4. Lern- und Förderziele

5. Planung des Vorgehens

5.1 Zeitlicher Rahmen und räumliche Gegebenheiten

5.2 Inhaltliche Bereiche

6. Darstellung und Beschreibung des Prozesses und der Ergebnisse

6.1 Rahmenbedingungen

6.2 Stundenablauf

6.3 Der Bereich des Jonglierens

6.4 Der Bereich der Akrobatik

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Dokumentation untersucht, wie ein Zirkusprojekt in einer Schule für Sprachbehinderte genutzt werden kann, um sowohl die sprachliche Entwicklung als auch die psychomotorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2 zu fördern und gleichzeitig ihre soziale Kompetenz zu stärken.

  • Verbindung von Sprachförderung und spielerischer Bewegung im Rahmen der Zirkuspädagogik.
  • Entwicklung von Wahrnehmungs- und Koordinationstraining durch artistische Kunststücke.
  • Förderung sozialer Fähigkeiten wie Teamarbeit, Vertrauen und Selbstbewusstsein.
  • Einbettung der Förderung in die kindliche Lebenswelt durch motivierende Zirkusrituale.
  • Systemische Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Eltern zur individuellen Lernbegleitung.

Auszug aus dem Buch

2.4 Zirkuspädagogik

Zirkuspädagogik erhielt in den 80er und 90er Jahren in Form von vielen kleinen Zirkusprojekten Einzug in die Schulen. Insbesondere pädagogische Ansätze, wie das ganzheitliche Lernen, die Abenteuerpädagogik oder die Projektorientierung, sollten durch den „Zirkus“ umgesetzt werden (vgl. KELBER-BRETZ 2000, S.12).

„Bei diesen Kinderzirkussen geht es weniger um die Orientierung an spektakulären Höchstleistungen, als vielmehr um die Förderung der körperlichen und sozialen Entwicklung der Kinder durch attraktive und fantasievolle Angebote sowie durch vielerlei gemeinsame Aktivitäten. Die Bewegungslust der Kinder wird aufgegriffen und ihre psychomotorische Entwicklung gefördert, ihr Sozialverhalten und ihr Selbstwertgefühl werden gestärkt.“ (KELBER-BRETZ 2000, S.12).

Das Spielen spielt im Zirkus eine wichtige Rolle. Die Kinder lassen sich dadurch mühelos auf diese Welt ein, sie wollen Zirkus spielen. So erreichen sie bestimmte Fertigkeiten einfacher und müheloser, als wenn sie stupide antrainiert werden sollen. Es wird deutlich, dass die Kinder hierbei nicht, wie so oft in anderen Sportarten, nach „gut“ und „schlecht“ eingeteilt werden können, sondern jedes Kind auf spielerische Art und Weise ohne Druck etwas erreicht (vgl. BALLREICH 1999, S.30).

Im Zirkus geht es aber nicht nur um das spielerische Erlernen von artistischen und akrobatischen Fertigkeiten, sondern ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung sozialer Fähigkeiten. Im gemeinsamen Tun, indem sich jedes Kind mit den anderen Kindern auseinandersetzen muss, da sie sich gegenseitig zum Üben des Jonglierens oder dem Bau von Pyramiden benötigen, werden die sozialen Fähigkeiten herangebildet und gefördert. Das Kind muss lernen, nicht nur sich zu sehen, sondern auch die anderen Kinder, denn es muss sich im richtigen Augenblick in die Gruppe eingliedern. Nur so können gemeinsame Tätigkeiten, wie der Pyramidenbau, gelingen. Der Zirkus verbindet die Kinder miteinander, es entwickelt sich eine gemeinsame Gruppe, es bildet sich ein Team, das einander hilft, sich gegenseitig vertraut, miteinander arbeitet und sich gegenseitige Anerkennung gibt. Denn gemeinsam wird viel mehr erreicht als allein. Zusätzlich zu den teambildenden Faktoren nehmen auch die individuellen Fähigkeiten des Kindes eine große Rolle ein. Durch das Gelingen und Lösen von Aufgaben und das Erlernen der artistischen und akrobatischen Fertigkeiten wird das Selbstbewusstsein gefördert und das Kind lernt, was es wert ist, dass es wichtig und teilweise unersetzlich ist (vgl. BALLREICH 1999, S.20).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibung der Motivation für das Zirkusprojekt zur Unterstützung von Sprache und Bewegung bei Kindern der Klassenstufen 1 und 2 unter Berücksichtigung des Bildungsplans.

2. Theoretischer Hintergrund: Darstellung der wissenschaftlichen Grundlagen zu Sprachförderung, Psychomotorik, dem Zusammenhang zwischen Sprache und Bewegung sowie dem zirkuspädagogischen Ansatz.

3. Systemischer Kontext: Erläuterung der Auswahlkriterien für die teilnehmenden Kinder sowie der Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrerkollegium inklusive einer Fallbeschreibung eines Schülers.

4. Lern- und Förderziele: Auflistung der angestrebten sprachlichen, motorischen, sozialen und kognitiven Ziele für die Projektteilnehmer.

5. Planung des Vorgehens: Beschreibung der organisatorischen Rahmenbedingungen, der räumlichen Gegebenheiten sowie der inhaltlichen Schwerpunkte des Projekts.

6. Darstellung und Beschreibung des Prozesses und der Ergebnisse: Detaillierte Schilderung der methodischen Umsetzung, der Stundenstruktur und der spezifischen Übungsbereiche wie Jonglage und Akrobatik.

7. Ausblick: Ausblick auf die geplante Aufführung, die Erweiterung der Zirkusbereiche und die Einrichtung einer Zirkuskiste für den Pausengebrauch.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Zirkuspädagogik, Psychomotorik, Bewegungserziehung, Grundschule, Sonderpädagogik, Jonglieren, Akrobatik, Teambildung, Wahrnehmungsförderung, Sprache und Bewegung, soziales Lernen, Koordination.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein Zirkusprojekt an einer Schule für Sprachbehinderte, das gezielt eingesetzt wird, um die Sprachkompetenz und die motorische Entwicklung der Kinder spielerisch zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Dokumentation?

Die zentralen Themen sind Sprachtherapie, Psychomotorik, die methodische Anwendung der Zirkuspädagogik und die Entwicklung sozialer Kompetenzen in der Gruppe.

Was ist das primäre Ziel des Projekts?

Das Ziel ist es, durch die motivierende Umgebung eines Zirkusprojekts Sprachlernprozesse zu unterstützen, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und ihre Wahrnehmung sowie motorische Koordination zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine pädagogische Dokumentation, die auf Beobachtungen, der theoretischen fundierten Planung nach dem Bildungsplan und der praktischen Erprobung von Fördermaßnahmen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, die Auswahl der Zielgruppe, die konkrete Zielsetzung sowie die detaillierte Beschreibung des Prozessablaufs inklusive der Jonglage- und Akrobatik-Übungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sprachförderung, Zirkuspädagogik, Psychomotorik, Körperwahrnehmung und soziale Teamentwicklung.

Welche Rolle spielt die Sprache beim Pyramidenbau?

Die Sprache dient primär der Kommunikation und Absprache. Die Kinder müssen gemeinsam planen, wer welche Position einnimmt und welche Kommandos für Auf- und Abbau gegeben werden müssen.

Wie werden die Kinder im Bereich der Jonglage gefördert?

Durch den Einsatz von Tüchern und Bällen werden die Auge-Hand-Koordination und der Bewegungsfluss geschult, wobei sprachliche Begleitverse die korrekte Ausführung und Rhythmisierung unterstützen.

Warum wird P. in der Dokumentation besonders beschrieben?

P. dient als Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie spezifische motorische und sprachliche Defizite durch gezielte, zirkuspädagogische Interventionen und die Übernahme einer "Spitzen-Rolle" in Pyramiden positiv beeinflusst werden können.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Manege frei! Ein Zirkusprojekt zur Förderung von Sprache und Bewegung
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart, Abteilung Sonderschulen  (Sprachbehindertenpädagogik)
Note
gut
Autor
Vera Fechter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
32
Katalognummer
V51542
ISBN (eBook)
9783638474887
ISBN (Buch)
9783640857524
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Manege Zirkusprojekt Förderung Sprache Bewegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vera Fechter (Autor:in), 2006, Manege frei! Ein Zirkusprojekt zur Förderung von Sprache und Bewegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51542
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Leseprobe aus  32  Seiten
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