Die folgende Arbeit geht anhand einer Analyse der ambulanten Suchthilfe der Frage nach, ob Drogenabhängigen in Deutschland ein qualitativ und quantitativ adäquates Versorgungsangebot zur Verfügung steht.
Hierzu erfolgen in einem ersten Schritt zunächst einige theoretische Vorüberlegungen zum Thema Sucht und der Diagnostik der Suchthilfe. In einem zweiten Schritt wird nachfolgend ausführlich auf das bereits bestehende Angebot der ambulaten Suchthilfe, sowohl auf aktive Angebote, als auch auf Präventionsangebote, eingegangen.
In einem dritten Schritt werden dann Chancen und Grenzen der ambulanten Suchthilfe eingehend untersucht. Hierbei erfolgt eine Aufgliederung in die Qualität und Qualität der angebotenen Hilfe. Ein zusammenfassendes Fazit schließt die Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung:
- 2. Theoretische Grundlagen
- 2.1 Die Diagnostik der Suchthilfe
- 2.2 Entstehung von Sucht
- 3. Das Angebot der ambulanten Suchthilfe..
- 3.1 Präventionsangebote
- 3.2 Aktive Angebote der Suchthilfe.
- 4. Chancen und Grenzen der ambulanten Suchthilfe
- 4.1 Die Quantität der ambulanten Suchthilfe.
- 4.2 Die Qualität der ambulanten Suchthilfe
- 5. Fazit..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob der Klientel der ambulanten Drogen-Suchthilfe ein quantitativ und qualitativ ausreichendes Angebot zur Verfügung steht. Sie untersucht das Hilfesystem der ambulanten Suchthilfe und analysiert seine Funktionalität und Erreichbarkeit. Dabei werden die theoretischen Grundlagen der Suchtthematik beleuchtet, verschiedene Maßnahmen der ambulanten Suchthilfe vorgestellt und diverse Studien zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen.
- Theoretische Grundlagen der Suchtthematik
- Diagnostik der Suchthilfe
- Entstehung von Sucht
- Angebot der ambulanten Suchthilfe
- Chancen und Grenzen der ambulanten Suchthilfe
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung:
Die Einleitung präsentiert die Problematik der Abhängigkeitserkrankungen in Deutschland und die Notwendigkeit eines funktionsfähigen Hilfesystems. Sie führt die Forschungsfrage ein und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen:
Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Sucht, die Unterscheidung zwischen substanzgebundenen und substanzungebundenen Süchten und die Entwicklung des Begriffs von „Sucht“ zu „Abhängigkeit“. Des Weiteren wird die Diagnostik der Suchthilfe anhand des ICD-10 vorgestellt und die Entstehung von Sucht diskutiert.
3. Das Angebot der ambulanten Suchthilfe:
Dieses Kapitel stellt die verschiedenen Maßnahmen der ambulanten Suchthilfe vor, darunter Präventionsangebote und aktive Angebote zur Unterstützung Betroffener.
4. Chancen und Grenzen der ambulanten Suchthilfe:
In diesem Kapitel werden die Quantität und Qualität der ambulanten Suchthilfe beleuchtet. Es werden Studien und Forschungsergebnisse zur Analyse der Situation herangezogen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen Abhängigkeit, Suchthilfe, ambulante Versorgung, Drogen-Suchthilfe, Quantität und Qualität des Angebots, Prävention, Diagnostik, ICD-10, Entstehung von Sucht und Forschungsergebnissen.
Häufig gestellte Fragen
Ist das Angebot der ambulanten Suchthilfe in Deutschland ausreichend?
Die Arbeit analysiert die Qualität und Quantität der Versorgung und kommt zu dem Schluss, dass trotz eines breiten Angebots oft Lücken in der Erreichbarkeit und Funktionalität bestehen.
Wie wird Sucht heute diagnostiziert?
Die Diagnostik erfolgt primär nach dem ICD-10, wobei der Begriff „Sucht“ zunehmend durch den präziseren Begriff „Abhängigkeit“ ersetzt wird.
Welche Arten von Angeboten gibt es in der ambulanten Suchthilfe?
Es wird zwischen Präventionsangeboten (Aufklärung) und aktiven Hilfen (Beratung, Substitution, psychosoziale Betreuung) unterschieden.
Was sind die Ursachen für die Entstehung von Sucht?
Sucht entsteht meist durch ein Zusammenspiel von biologischen Faktoren, psychischen Belastungen und sozialen Umwelteinflüssen.
Wo liegen die Grenzen der ambulanten Suchthilfe?
Grenzen finden sich oft in der Finanzierung, dem Fachkräftemangel und der Schwierigkeit, besonders schwer erreichbare Klientengruppen (Hard-to-reach) zu integrieren.
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- Jan Block (Author), 2019, Der Status der ambulanten Suchthilfe in Deutschland. Reicht das Angebot aus?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514707