Die vorliegende Arbeit gibt zunächst einen allgemeinen Überblick über verschiedene Entspannungsverfahren sowie den Zustand der Entspannung. Dabei werden Wirkmechanismen auf körperlicher und psychologischer Ebene betrachtet und generelle Hinweise zur Anwendung gegeben. Darüber hinaus erfolgt eine Abgrenzung der physiologischen und psychologischen Entspannung.
Weiterhin geht die Arbeit vertieft auf die Verfahren der Progressiven Relaxation und des Autogenen Trainings ein. Hier werden jeweils Prinzipien der Durchführung, Wirkungsweisen, psychologische Effekte, Einsatzgebiete, Kontraindikationen sowie Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Methoden dargelegt. Abschließend erfolgt eine Gegenüberstellung, welche der beiden Techniken in welchem Kontext am besten geeignet ist.
Entspannung ist ein uns innewohnendes, natürliches Reaktionsmuster unseres Verhaltensrepertoires und beschreibt den Gegenpol zur Anspannung beziehungsweise Aktivierung. Um psychische Gesundheit aufrechtzuerhalten wie auch zu fördern, ist es günstig, ein Gleichgewicht zwischen beiden Polen herzustellen. Dies kann über Entspannungsmethoden erreicht werden. Zu ihnen zählen beispielsweise die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und das Autogene Training.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsklärung
- Wirkung und Wirkprinzipien
- Entspannungsreaktionen auf der psychologischen Ebene
- Entspannungsreaktionen auf der körperlichen Ebene
- Abgrenzung des Entspannungszustandes vom Schlaf
- Allgemeines zur Anwendung
- Arten von Entspannungsverfahren
- Progressive Relaxation (PR)
- Grundprinzip
- Durchführung
- Wirkmechanismen
- Psychologische Effekte
- Einsatzgebiete
- Kontraindikation
- Wirksamkeit
- Autogenes Training (AT)
- Grundprinzip
- Die Stufen des autogenen Trainings
- Wirkmechanismen
- Psychologische Effekte
- Einsatzgebiete
- Kontraindikation
- Wirksamkeit
- Progressive Relaxation oder Autogenes Training?
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Entspannung und den damit verbundenen Verfahren, insbesondere dem autogenen Training und der progressiven Relaxation. Ziel ist es, eine Einführung in die Durchführungsprinzipien, Wirkungsweisen und Effekte dieser beiden Methoden zu geben.
- Begriffsklärung und Abgrenzung von Entspannung
- Wirkmechanismen und Effekte auf körperlicher und psychologischer Ebene
- Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete der beiden Methoden
- Vergleich der beiden Methoden und ihre Wirksamkeit
- Praktische Umsetzung und Relevanz von Entspannungstechniken
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Entspannung und beschreibt die verschiedenen Wirkungsweisen auf körperlicher und psychologischer Ebene. Außerdem werden die unterschiedlichen Reaktionen im Organismus während des Entspannungszustandes erläutert und vom Schlaf abgegrenzt.
Progressive Relaxation (PR): Dieses Kapitel widmet sich der progressiven Relaxation als Entspannungsmethode. Es wird das Grundprinzip der Methode erklärt, die Durchführung detailliert beschrieben und die Wirkmechanismen und psychologischen Effekte erläutert. Außerdem werden die Einsatzgebiete, Kontraindikationen und die Wirksamkeit der progressiven Relaxation beleuchtet.
Autogenes Training (AT): Im dritten Kapitel wird das autogene Training als Entspannungsverfahren behandelt. Es werden die Grundprinzipien und die Stufen des autogenen Trainings erläutert, sowie die Wirkmechanismen und die psychologischen Effekte erklärt. Des Weiteren werden die Einsatzgebiete, Kontraindikationen und die Wirksamkeit des autogenen Trainings näher beleuchtet.
Schlüsselwörter
Entspannung, Entspannungsverfahren, Autogenes Training, Progressive Relaxation, Arousal, psychophysiologisches Erregungsniveau, Wirkmechanismen, psychologische Effekte, Einsatzgebiete, Kontraindikation, Wirksamkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Autogenem Training und Progressiver Relaxation?
Autogenes Training ist eine konzentrative Selbstentspannung (mentale Autosuggestion), während Progressive Relaxation auf dem Wechsel von Anspannung und Lockerung der Muskeln basiert.
Wie wirken Entspannungsverfahren auf den Körper?
Sie senken das psychophysiologische Erregungsniveau (Arousal), verlangsamen Herzschlag und Atmung und fördern die psychische Gesundheit.
Wann sollte man Entspannungsverfahren nicht anwenden?
Die Arbeit beleuchtet spezifische Kontraindikationen, bei denen die Verfahren gesundheitliche Risiken bergen könnten (z.B. bei bestimmten psychischen Erkrankungen).
Wie unterscheidet sich Entspannung vom Schlaf?
Entspannung ist ein bewusster Zustand der Deaktivierung, während Schlaf ein anderer physiologischer Zustand mit vermindertem Bewusstsein ist.
Welches Verfahren ist für wen besser geeignet?
Die Arbeit bietet eine Gegenüberstellung, um zu klären, welche Technik in welchem Kontext (z.B. Stressabbau vs. Schmerztherapie) am effektivsten ist.
- Quote paper
- Anna-Marie Vitzthum (Author), 2018, Entspannungsverfahren. Eine Einführung in die Durchführungsprinzipien, Wirkungsweisen sowie Effekte von Autogenem Training und Progressiver Relaxation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/513614