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Symbole in der Kinderzeichnung

Título: Symbole in der Kinderzeichnung

Trabajo , 2004 , 25 Páginas , Calificación: bestanden

Autor:in: Mirja Brandenburg (Autor)

Pédagogie - Educación artística
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Die vorliegende Arbeit widmet sich einer näheren Betrachtung des Symbolbegriffes und knüpft im Anschluss daran Verbindungen zur Kinderzeichnung. Ergänzend werden Künstler angeführt, die sich zu Beginn des 20.Jahrhunderts, als die Kinderzeichnungsforschung in Europa noch in den Kinderschuhen steckte, mit Kinderzeichnungen beschäftigten. Der Hauptteil der Arbeit widmet sich fachdidaktischen Bezugspunkten zu Gunter Otto, Maria Peters und Helga John-Winde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Das Symbol - Definitionsansätze nach Susanne Langer, Gunter Otto und Clemens Knobloch

3. Symbolisierung als anthropologisches Merkmal - Die Bedeutung von Symbolen für das Individuum

4. Künstler und Kinderzeichnungen

5. Ästhetik und Symbolisierung

6. Bezüge zur Fachdidaktik

6.1 Beurteilen, Interpretieren, Werten

6.2 Sinnliche Erfahrungen in Symbole übertragen - ein Unterrichtsbeispiel

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Symbolbegriff im Kontext der Kinderzeichnung und erforscht dessen anthropologische sowie fachdidaktische Bedeutung. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen kindlicher Symbolbildung und der Welterschließung zu analysieren, um daraus Ansätze für eine ästhetische Erziehung abzuleiten, die über eine rein normative Leistungsbewertung hinausgeht.

  • Grundlagentheorien zum Symbolbegriff nach Langer, Otto und Knobloch
  • Anthropologische Funktion der Symbolisierung für das Individuum
  • Historische Rezeption und Nutzung von Kinderzeichnungen durch Künstler wie Klee und Miro
  • Verzahnung von Ästhetik, sinnlicher Wahrnehmung und Symbolverstehen
  • Fachdidaktische Ansätze zur Förderung individueller Symbolbildungsprozesse

Auszug aus dem Buch

4. Künstler und Kinderzeichnungen

Der Ursprung des Künstlerinteresses an der Kinderzeichnung war das Interesse der Psychologie an der Kinderzeichnung. Corrado Ricci veröffentlichte 1887 seine bahnbrechenden empirischen Untersuchungen zur Kinderzeichnung in dem Werk L´arte dei bambini. Der Schulrat Georg Kerschensteiner transferierte die Idee Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland und führte empirische Untersuchungen an bayerischen Schulen durch, die er in seinem Werk Die Entwicklung der zeichnerischen Begabung darlegte. Der Umgang mit Kinderzeichnungen entwickelte sich in Kunst und Forschung konträr zueinander. Das Material von Ricci und Kerschensteiner geriet vielfach in Hände von Pädagogen, die den Kunstunterricht normieren wollten. Kinderzeichnungen dienten zur Kategorisierung von Leistungsniveaus. Schüler sollten identische Entwicklungsstufen erlangen. Abweichendes wurde als defizitär abgestempelt. Den Höhepunkt erreichte dieser fragwürdige Umgang mit Kinderzeichnungen in der NS Zeit. Die Künstler hingegen interessierte nicht die Normierung. Sie wollten durch die Ergründung der kindlichen Zeichenphänomene Ursprüngliches wiederentdecken, weiterentwickeln, ins Freie gelangen. Künstler, die sich mit Kinderzeichnungen beschäftigten, strebten nach alternativen Raumkonzepten, Konstruktions- und Kompositionsprinzipien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung steckt das Feld ab, indem sie den Symbolbegriff mit der Kinderzeichnungsforschung verknüpft und die Relevanz einer ästhetischen Förderung im Schulalltag begründet.

2. Das Symbol - Definitionsansätze nach Susanne Langer, Gunter Otto und Clemens Knobloch: Dieses Kapitel stellt unterschiedliche philosophische und psychologische Symboltheorien gegenüber, um den komplexen Charakter des Symbolisierens zu verdeutlichen.

3. Symbolisierung als anthropologisches Merkmal - Die Bedeutung von Symbolen für das Individuum: Hier wird das Symbol als grundlegendes menschliches Vehikel zur Distanznahme und Reflexion gegenüber der Welt analysiert.

4. Künstler und Kinderzeichnungen: Die Untersuchung beleuchtet das Interesse der Moderne an der Kinderzeichnung als Inspirationsquelle für neue Ausdrucksformen fernab normativer Vorgaben.

5. Ästhetik und Symbolisierung: Der Abschnitt erläutert die enge Verzahnung von sinnlicher Erfahrung und ästhetischer Erkenntnis im Rahmen einer ganzheitlichen Welterschließung.

6. Bezüge zur Fachdidaktik: Dieses Kapitel verbindet theoretische Konzepte mit der Schulpraxis und fordert die Integration ästhetischer Denkweisen in den Unterricht.

6.1 Beurteilen, Interpretieren, Werten: Es wird diskutiert, wie Kinderzeichnungen fachdidaktisch analysiert werden können, wobei der Fokus von rein normativen Kriterien hin zu einer tieferen Sinnuntersuchung verschoben wird.

6.2 Sinnliche Erfahrungen in Symbole übertragen - ein Unterrichtsbeispiel: Basierend auf einem konkreten Unterrichtsprojekt wird gezeigt, wie durch gezielte Wahrnehmungsschulung Transformationsprozesse bei Schülern angestoßen werden.

7. Fazit: Die Zusammenfassung plädiert abschließend für eine Stärkung der individuellen Symbolbildungsfähigkeit im Kunstunterricht als Basis für menschliche Kommunikation und kulturelle Entwicklung.

Schlüsselwörter

Symbolbegriff, Kinderzeichnung, Symbolbildung, Ästhetik, Fachdidaktik, Gunter Otto, Susanne Langer, Wahrnehmung, Kreativität, anthropologische Merkmale, Kunsterziehung, Schemata, Symbolspiel, künstlerische Entwicklung, Subjektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Symbolisierungsvermögen und wie sich dieses speziell in Kinderzeichnungen ausdrückt und in pädagogischen Kontexten fördern lässt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Symboltheorien, die anthropologische Bedeutung des Symbolisierens, die historische Sicht von Künstlern auf Kinderzeichnungen sowie fachdidaktische Strategien für den Kunstunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Wert individueller Symbolbildungsprozesse für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung und Welterschließung herauszuarbeiten und von rein normativen, am "richtigen" Abbild orientierten Ansätzen abzugrenzen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener philosophischer und fachdidaktischer Theorien (z. B. Otto, Langer, Peters) sowie einer kritischen Reflexion von Unterrichtsbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen des Symbols, die künstlerische Rezeption kindlicher Zeichen, die Verknüpfung von Ästhetik und Wahrnehmung sowie konkrete didaktische Beurteilungsmethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Symbolbildung, Ästhetik, Kinderzeichnung, Wahrnehmung, Transformation und fachdidaktische Förderung sind die zentralen Begriffe.

Wie bewertet die Autorin das Konzept von Helga John-Winde?

Die Autorin erkennt das Instrumentarium von John-Winde zur Analyse des Formbestandes an, weist jedoch darauf hin, dass die rein gegenstandsorientierte Beurteilung symbolische Sinnzusammenhänge vernachlässigt.

Welche Kritik übt die Autorin am Unterrichtsbeispiel von Maria Peters?

Obwohl sie den Ansatz der Wahrnehmungsschulung schätzt, kritisiert sie die methodische Einteilung der Schüler in verschiedene Gruppen, da dies die individuelle Erfahrung von Wahrnehmungsdifferenzen einschränke.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Symbole in der Kinderzeichnung
Universidad
University of Lüneburg
Calificación
bestanden
Autor
Mirja Brandenburg (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
25
No. de catálogo
V51251
ISBN (Ebook)
9783638472715
ISBN (Libro)
9783638661577
Idioma
Alemán
Etiqueta
Symbole Kinderzeichnung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mirja Brandenburg (Autor), 2004, Symbole in der Kinderzeichnung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51251
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