Präsentation zum Thema marktimplizite Kreditratings.
- Thema: marktimplizite Kreditratings;
- Problemstellung: Relevanz von marktimpliziten Kreditratings. Hintergrund historisch steigende Ausfallraten;
- Forschungsfrage: Inwieweit haben sich die marktimpliziten Ratings etabliert? Welchen zusätzlichen Informationsgehalt liefern sie?
- Beschränkt auf CDS-marktimplizite Ratings
Inhaltsverzeichnis
- Thema - Problemstellung - Forschungsfrage
- Vorgehensweise
- Allgemeines - Grundlagen
- credit default swap (cds)
- Prinzipal - Agenten - Theorie
- Ratingdefekte
- Ergebnisse
- Praxisbeispiel
- Selbstevaluation
- Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der marktimpliziten Kreditratings, insbesondere im Kontext von CDS-Ratings. Sie analysiert deren Relevanz, untersucht den zusätzlichen Informationsgehalt im Vergleich zu klassischen Kreditratings und betrachtet die Etablierung dieser Ratings im Finanzmarkt.
- Relevanz und Etablierung von marktimpliziten Kreditratings
- Zusätzlicher Informationsgehalt von CDS-Ratings
- Prinzipal-Agenten-Theorie und Informationsasymmetrie
- Ratingdefekte und deren Einfluss auf die Zuverlässigkeit von Ratings
- Bewertung der Prognosequalität von marktimpliziten Ratings
Zusammenfassung der Kapitel
Thema - Problemstellung - Forschungsfrage
Das Kapitel stellt die Forschungsfrage nach der Relevanz und dem zusätzlichen Informationsgehalt von marktimpliziten Kreditratings, insbesondere im Kontext von CDS-Ratings. Es beleuchtet den historischen Hintergrund steigender Ausfallraten und die damit verbundene Bedeutung von Ratingsystemen.
Vorgehensweise
Das Kapitel beschreibt die Vorgehensweise der Arbeit. Dazu gehören die Ermittlung von Problem- und Fragestellung, der theoretische Teil mit einer Analyse von externen und marktimpliziten Ratings sowie die Datenvalidierung. Außerdem werden Anforderungen an Ratingsysteme, die Prinzipal-Agenten-Theorie und die Unterschiede zwischen Ratingagenturen beleuchtet.
Allgemeines - Grundlagen
Das Kapitel führt den Leser in die Grundlagen des credit default swaps (CDS) ein und erklärt die Funktionsweise dieses Kreditderivats. Die Prinzipal-Agenten-Theorie wird erläutert und die Bedeutung von Ratings zur Beseitigung von Informationsasymmetrie hervorgehoben. Zudem werden Ratingdefekte und deren Ursachen wie die Macht der Ratingagenturen, Herdenverhalten und Eigeninteresse diskutiert.
Ergebnisse
Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Analyse. Es wird betont, dass Rating nie als endgültiges Ergebnis betrachtet werden sollte und die Bedeutung von marktimpliziten Ratings als Ergänzung zu klassischen Ratings hervorgehoben. Die Vorlaufeigenschaft von CDS-Ratings und deren Stabilität im Vergleich zu klassischen Ratings werden diskutiert.
Schlüsselwörter
Marktimplizite Kreditratings, CDS-Ratings, Ratingdefekte, Prinzipal-Agenten-Theorie, Informationsasymmetrie, Ausfallrisiken, Kreditderivate, Finanzmarkt, Prognosequalität, Ratingagenturen.
Häufig gestellte Fragen
Was sind marktimplizite Kreditratings?
Dies sind Ratings, die direkt aus Marktpreisen von Finanzinstrumenten (wie CDS-Spreads) abgeleitet werden, statt von Ratingagenturen manuell erstellt zu werden.
Was ist ein Credit Default Swap (CDS)?
Ein CDS ist eine Versicherung gegen den Ausfall eines Kredits. Der Preis (Spread) spiegelt die aktuelle Markteinschätzung über das Ausfallrisiko des Schuldners wider.
Welchen Vorteil haben marktimplizite Ratings?
Sie sind aktueller und reagieren schneller auf neue Informationen als klassische Ratings, die oft nur zeitverzögert aktualisiert werden.
Was sind typische „Ratingdefekte“?
Dazu gehören Interessenkonflikte der Agenturen, Herdenverhalten und die mangelnde Geschwindigkeit bei der Abstufung von Krisenkandidaten.
Was besagt die Prinzipal-Agenten-Theorie hierzu?
Sie beschreibt das Informationsproblem: Investoren (Prinzipale) müssen sich auf die Urteile der Agenturen (Agenten) verlassen, die jedoch eigene Interessen verfolgen könnten.
- Quote paper
- Jill Wießing (Author), 2017, Inwieweit haben sich die marktimpliziten Ratings etabliert? Welchen zusätzlichen Informationsgehalt liefern sie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510770