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Vergangenheitsformen der deutschen Sprache. Vermittlung von Grammatik im Fremdsprachenunterricht

Titre: Vergangenheitsformen der deutschen Sprache. Vermittlung von Grammatik im Fremdsprachenunterricht

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 25 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Niklas Werner (Auteur)

Didactique de l'Allemand - L'allemand en tant que langue étrangère
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Die Arbeit thematisiert die Frage, wie sich die deutschen Vergangenheitsformen im grammatischen Fremdsprachenunterricht erfolgreich vermitteln lassen. Diese Arbeit möchte also einen Beitrag zu der Diskussion leisten, die sich die Frage stellt, wie Vergangenheitsformen methodisch vermittelt werden können und auf welchen lerntheoretischen Grundlagen die im Unterricht anwendbaren Methoden fußen.

Um dem wissenschaftlichen Anspruch gerecht zu werden, sind im Verlauf dieser Arbeit keine konkreten Übungsmaterialien zu erwarten. Vielmehr steht eine theoretische Diskussion im Mittelpunkt. Es werden Form und Funktion der Vergangenheitsformen unterschieden und die formale Bildung der Vergangenheitsformen des Deutschen erklärt. Es schließt sich eine Debatte über die gängigen Lerntheorien an, auf deren Grundlage die Methoden der Vermittlung vorgestellt werden. Hierzu werden verschiedene Forschungsansätze und lerntheoretische Perspektiven dargestellt, sowie methodische Ansätze erklärt.

Neben der Wahrnehmung des Raumes ist die Erfahrung von Zeit eine der grundlegenden Dimensionen, der sich kein Mensch entziehen kann. Die Sprache ist die Form, in der sich Wahrnehmungen und Erfahrungen ausdrücken lassen. Hierfür ist das Beherrschen der Vergangenheitsformen eine nötige Voraussetzung. Ein wichtiger Punkt des modernen Fremdsprachenunterrichts ist dessen Fokussierung auf die kommunikative Kompetenz. Diese wird nicht nur von einer Vielzahl von Wissenschaftlern gefordert, sondern ist ebenso im Europäischen Referenzrahmen der Sprachen formuliert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Vorstellung der Vergangenheitsformen des Deutschen aus fachwissenschaftlicher Perspektive

1.1 Perfekt

1.2 Präteritum

1.3 Plusquamperfekt

2. Begründung und Arten der Vermittlung der Vergangenheitsformen aus fachdidaktischer und methodischer Perspektive

2.1 Unterscheidungskriterien für die Vermittlung aus fachdidaktischer Perspektive

2.2 Methoden zur Vermittlung

Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie deutsche Vergangenheitsformen im grammatischen Fremdsprachenunterricht methodisch und lerntheoretisch fundiert erfolgreich vermittelt werden können, wobei der Fokus auf einer theoretischen Diskussion liegt.

  • Fachwissenschaftliche Grundlagen der deutschen Vergangenheitsformen (Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt)
  • Gegenüberstellung von induktiven und deduktiven Vermittlungsansätzen
  • Diskussion von implizitem und explizitem Lernen im Fremdsprachenunterricht
  • Bedeutung der Kommunikationskompetenz und der Automatisierung (Chunks)
  • Analyse von Modellen zur Unterrichtsplanung und -gestaltung

Auszug aus dem Buch

1. Vorstellung der Vergangenheitsformen des Deutschen aus fachwissenschaftlicher Perspektive

Bestimmte Wörter, wie bald, heute, nachdem, u.v.w. sind lexikalische Mittel, die einen zeitlichen Bezug direkt zum Ausdruck bringen. Der Terminus „Zeitwort“, der vor allem in der Grundschule zur Verwendung kommt, ist jedoch irreführend. „Den Zeitbezug bewirken Verben an erster Stelle durch die Tempusformen, die seit jeher zum schulgrammatischen Wissen gehören.“ (Granzow-Emden 2014: 157) Bei der Differenzierung ist Wert auf die Unterscheidung zwischen Form und Funktion zu legen:

Formal finden sich in der deutschen Sprache, wie in vielen anderen Sprachen, mehrere Tempora (Tempusformen). Tempora werden Finitumformen und Verbalkomplexe genannt, die in Paradigmen die gleiche grammatische und (neutrale) Stammbedeutung haben. (Vgl. Karolak 2015: 89).

Wie viele Tempora das Deutsche genau umfasst, ist umstritten. „Bartsch (1980) befürwortet nur zwei Tempora: `Präsens` und Präteritum. Vater (1983: 206) und Schulz / Griesbach (1978: 43) plädieren für ein System von vier Tempora: Präsens, Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt.“ (Karolak 2015: 89).

„In den meisten Gebrauchsgrammatiken folgt man der grammatischen Tradition, nach der es im Deutschen nach dem Vorbild der lateinischen Grammatik sechs Tempora gibt: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und II.“ (Karolak 2015: 90).

Das Präsens soll als Beispiel dienen: „Das Präsens kann zwar einen Bezug zur Zeit herstellen. Es ist aber keine Zeit; es ist auch keine Zeit, in der das Verb steht, sondern eine Form.“ (Granzow-Emden 2014: 157).

Auf funktionaler Ebene kann ein Satz jedoch auf Zeitliches verweisen. Es kommen im Deutschen drei Zeitstufen zur Anwendung. Diese sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Warum die Unterscheidung zwischen funktionaler und formaler Ebene wichtig ist, zeigen folgende Beispiele:

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert die Fragestellung zur methodischen Vermittlung von Vergangenheitsformen und skizziert den theoretischen Aufbau der Arbeit.

1. Vorstellung der Vergangenheitsformen des Deutschen aus fachwissenschaftlicher Perspektive: Dieses Kapitel erläutert die formale Bildung und die funktionale Bedeutung der drei untersuchten Vergangenheitsformen.

2. Begründung und Arten der Vermittlung der Vergangenheitsformen aus fachdidaktischer und methodischer Perspektive: Das Kapitel diskutiert lerntheoretische Grundlagen, den Kontrast zwischen induktiven und deduktiven Ansätzen sowie methodische Umsetzungen im Unterricht.

Fazit und Ausblick: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und betont, dass keine pauschale Methode für alle Lernenden existiert, sondern die Entscheidung stets eine analytische Leistung der Lehrkraft erfordert.

Schlüsselwörter

Vergangenheitsformen, Fremdsprachenunterricht, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt, Induktiver Ansatz, Deduktiver Ansatz, Kommunikative Kompetenz, Lerntheorien, Sprachvermittlung, Automatisierung, Chunks, Grammatikunterricht, Input, Output

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die methodische Vermittlung der deutschen Vergangenheitsformen im Rahmen des grammatischen Fremdsprachenunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die fachwissenschaftliche Differenzierung der Tempora sowie fachdidaktische Konzepte wie induktives versus deduktives Lernen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Wie können deutsche Vergangenheitsformen im grammatischen Fremdsprachenunterricht erfolgreich vermittelt werden?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Diskussion, die auf der Auswertung relevanter fachdidaktischer Literatur und lerntheoretischer Ansätze basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Klärung der Formen sowie eine tiefgehende didaktische Analyse methodischer Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vergangenheitsformen, Fremdsprachenunterricht, Induktion, Deduktion und kommunikative Kompetenz.

Warum wird das Perfekt als erste Vergangenheitsform empfohlen?

Das Perfekt wird als erste Form empfohlen, da es die am häufigsten verwendete Vergangenheitsform in der alltäglichen Kommunikation ist.

Wie unterscheiden sich induktive und deduktive Ansätze?

Beim deduktiven Ansatz führt der Weg von der Regel zum Beispiel, während sich die Lernenden beim induktiven Ansatz die Regel anhand von Beispielen selbst erschließen.

Was bedeutet das "SOS-Prinzip" in diesem Kontext?

Das SOS-Prinzip steht für Sammeln, Ordnen und Systematisieren und dient dazu, dass Lernende Strukturen aus Texten eigenständig ableiten.

Wie wichtig sind "Chunks" für den Lernprozess?

Chunks, als feste Sprachbausteine, sind wichtig, um die Flüssigkeit des Sprechens zu fördern und Lernenden Sicherheit bei der L2-Verwendung zu geben.

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Résumé des informations

Titre
Vergangenheitsformen der deutschen Sprache. Vermittlung von Grammatik im Fremdsprachenunterricht
Université
University of Kassel  (Deutsch als Fremd- und Zweitsprache)
Cours
Grammatik lehren und lernen
Note
1,3
Auteur
Niklas Werner (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
25
N° de catalogue
V508815
ISBN (ebook)
9783346070371
ISBN (Livre)
9783346070388
Langue
allemand
mots-clé
vergangenheitsformen sprache vermittlung grammatik fremdsprachenunterricht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Niklas Werner (Auteur), 2018, Vergangenheitsformen der deutschen Sprache. Vermittlung von Grammatik im Fremdsprachenunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508815
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Extrait de  25  pages
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