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Einfluss großer Konzerne auf die Politik

Lobbyismus, Definitionen, Meinungen und der VW Skandal

Titel: Einfluss großer Konzerne auf die Politik

Facharbeit (Schule) , 2019 , 23 Seiten

Autor:in: David Rocchio (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff "Lobbyismus" entstammt der englischen Sprache und leitet sich von dem Begriff "Lobby" ab. In Großbritannien wurde der Vorraum des Britischen Parlaments als "Lobby" bezeichnet, wobei die "Lobby" in den Vereinigten Staaten als Vorhalle eines Hotels in der Nähe des Parlamentsgebäudes, genauer gesagt des "Willard Hotels", galt. In diesem fanden, genau wie im Britischen Parlamentsgebäude, Gespräche mit Nicht-Politikern statt . Im heutigen Sprachgebrauch wird Lobbyismus vor allem als "Interessenvertretung" zwischen Verbän-den und Politikern bezeichnet.

Im Volksmund spricht man oft abwertend von Beeinflussung oder sogar Korruption, wenn man den Begriff Lobbyismus hört. In Deutschland gibt es deshalb einen "Grau- und Grenzbereich" zwischen Lobbying und Korruption. Das Wort "Lobbyist" wurde 1829 das erste Mal offiziell vom damaligen US-Präsidenten verwendet, welcher alle die, die sich in der Vorhalle des Willard Hotels aufhielten, als Lobbyisten bezeichnete. Lobbyisten arbeiten in Verbänden wie beispielsweise in dem "Verband der Automobilindustrie", bei dem auch die Volkswagen AG Mitglied ist. In Deutschland gibt es von diesen sogenannten Verbänden heute ungefähr 15644, während es 1990 gerade einmal 10148 waren. Interessenvertreter haben oft einen guten Draht zu Politikern, was daran liegt, dass einige Politiker nach ihrer Amtszeit selbst Lobbyisten werden und somit weiterhin eine gute Beziehung zu ehemaligen Kollegen pflegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Lobbyismus im Allgemeinen

1.1 Definition

1.2 Meinungen zu Lobbyismus

1.2.1 Meinung der Bevölkerung

1.2.2 Meinung der Lobbyisten

1.2.3 Meinung der Politiker

2 Die Arbeit der Lobbyisten

2.1 Taktiken zur Beeinflussung der Politik

2.1.1 Geheimhaltungstaktik

2.1.2 Seitenwechsler Taktik

3 Interessen der Lobbyisten

3.1 Der Profit der Allgemeinheit an der Lobbyarbeit

4 Rechtsgültigkeit des Lobbyismus

4.1 Lobbyismus im Vergleich zu Korruption

5 Die Beeinflussung der Bundesregierung während des Dieselskandals

5.1 Der Dieselskandal

5.2 Der Einfluss der Regierung

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

7.1 Anhängen von selbstgeführten Interviews

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss großer Konzerne auf die politische Entscheidungsfindung in Deutschland. Dabei wird der Kern der Forschungsfrage analysiert, inwieweit Lobbyismus als legitimes Mittel der demokratischen Interessenvertretung dient oder die Grenze zur unzulässigen Einflussnahme und Korruption überschreitet, illustriert am Fallbeispiel des Dieselskandals.

  • Grundlagen des Lobbyismus und dessen Wahrnehmung in der Gesellschaft
  • Methoden und Taktiken der Lobbyarbeit in der politischen Praxis
  • Abgrenzung zwischen Lobbyismus und strafbarer Korruption
  • Analyse politischer Verflechtungen am Beispiel des VW-Dieselskandals
  • Die Rolle von Sponsoring und Spenden im politischen Kontext

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition

Der Begriff „Lobbyismus“ entstammt der englischen Sprache und leitet sich von dem Begriff „Lobby“ ab. In Großbritannien wurde der Vorraum des Britischen Parlaments als „Lobby“ bezeichnet, wobei die „Lobby“ in den Vereinigten Staaten als Vorhalle eines Hotels in der Nähe des Parlamentsgebäudes, genauer gesagt des „Willard Hotels“, galt. In diesem fanden, genau wie im Britischen Parlamentsgebäude, Gespräche mit Nicht-Politikern statt. Im heutigen Sprachgebrauch wird Lobbyismus vor allem als „Interessenvertretung“ zwischen Verbänden und Politikern bezeichnet. Im Volksmund spricht man oft abwertend von Beeinflussung oder sogar Korruption, wenn man den Begriff Lobbyismus hört. In Deutschland gibt es deshalb einen „Grau- und Grenzbereich“ zwischen Lobbying und Korruption. Das Wort „Lobbyist“ wurde 1829 das erste Mal offiziell vom damaligen US-Präsidenten verwendet, welcher alle die, die sich in der Vorhalle des Willard Hotels aufhielten, als Lobbyisten bezeichnete. Lobbyisten arbeiten in Verbänden wie beispielsweise in dem „Verband der Automobilindustrie“, bei dem auch die Volkswagen AG Mitglied ist. In Deutschland gibt es von diesen sogenannten Verbänden heute ungefähr 15644, während es 1990 gerade einmal 10148 waren. Interessenvertreter haben oft einen guten Draht zu Politikern, was daran liegt, dass einige Politiker nach ihrer Amtszeit selbst Lobbyisten werden und somit weiterhin eine gute Beziehung zu ehemaligen Kollegen pflegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Lobbyismus im Allgemeinen: Einführung in die Begriffsgeschichte, Definition der Interessenvertretung sowie die Darstellung divergierender Perspektiven aus Bevölkerung, Lobbyisten- und Politikerschaft.

2 Die Arbeit der Lobbyisten: Erläuterung spezifischer Strategien wie der Geheimhaltungs- und Seitenwechsler-Taktik, die für den Zugang zur Politik genutzt werden.

3 Interessen der Lobbyisten: Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Partikularinteressen der Industrie und dem potenziellen gesamtwirtschaftlichen Nutzen für die Allgemeinheit.

4 Rechtsgültigkeit des Lobbyismus: Rechtliche Einordnung des Lobbyismus sowie dessen klare Abgrenzung gegenüber strafrechtlich relevanten Korruptionsdelikten.

5 Die Beeinflussung der Bundesregierung während des Dieselskandals: Fallstudie zur Manipulation von Abgaswerten und zur politisch-regulatorischen Reaktion, inklusive der Verflechtungen von Politik und Automobilindustrie.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Doppelrolle des Lobbyismus als unverzichtbares demokratisches Element bei gleichzeitigem Risiko der Manipulation.

Schlüsselwörter

Lobbyismus, Interessenvertretung, Korruption, Dieselskandal, Volkswagen AG, Politische Einflussnahme, Transparenz, Lobbyregister, Gesetzgebung, Parteispenden, Sponsoring, Verbände, Demokratie, Regierungsverflechtung, Rechtsgültigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Seminararbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der politischen Einflussnahme durch große Konzerne unter dem Begriff des Lobbyismus und analysiert, wie diese Prozesse die politische Willensbildung beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Praxis des Lobbyismus, die verschiedenen Taktiken von Lobbyisten, die rechtliche Abgrenzung zur Korruption und der Einfluss auf die Bundesregierung im Kontext des Dieselskandals.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ab welchem Punkt Lobbyarbeit ihre demokratische Legitimation verliert und durch Intransparenz oder unzulässige Einflussnahme in den Bereich der Korruption übergeht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, der Auswertung von Medienberichten und Dokumenten sowie der Durchführung und Analyse von selbstgeführten Interviews mit Experten aus dem akademischen und politischen Bereich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Methoden der Lobbyarbeit, die Interessenkonflikte zwischen Wirtschaft und Allgemeinheit sowie eine detaillierte Fallstudie über die Verflechtungen zwischen Automobilindustrie und Bundesregierung während des Dieselskandals.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Lobbyismus, Dieselskandal, Korruption, Transparenz und politische Einflussnahme definieren.

Wie wird das Verhältnis zwischen Lobbyismus und Korruption rechtlich bewertet?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass Lobbyismus als Interessensartikulation ein legitimes Mittel ist, während Korruption strafrechtlich sanktionierte Straftaten umfasst, wobei der Übergang zwischen beiden in der Praxis oft fließend sein kann.

Welche Rolle spielt der Dieselskandal in der Argumentation?

Der Dieselskandal dient als konkretes Fallbeispiel, an dem die Intransparenz und die potenzielle politische Protektion eines Industriezweiges durch die Regierung beispielhaft aufgezeigt werden.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einfluss großer Konzerne auf die Politik
Untertitel
Lobbyismus, Definitionen, Meinungen und der VW Skandal
Autor
David Rocchio (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V508673
ISBN (eBook)
9783346109156
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lobbyismus Dieselskandal Deutschland Wirtschaft Politik Volkswagen Audi Merkel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Rocchio (Autor:in), 2019, Einfluss großer Konzerne auf die Politik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508673
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Leseprobe aus  23  Seiten
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