Im Rahmen dieser Hausarbeit wird der Frage nachgegangen, ob Polizeivollzugsbeamte ein erhöhtes Risiko haben, an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken. Es ist allen bekannt, dass die Berufung als Polizist zu den Berufrisikogruppen angehört. Bedeutet das jedoch auch gleich, dass sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Eine grundlegende Begriffsdefinition – Trauma
- Von einer akuten Belastungsstörung bis hinzu einer PTBS
- Posttraumatische Belastungsstörung
- Traumatische Ereignisse als Auslöser von PTBS
- Klassifizierung der Symptome
- Zahlen der an PTBS erkrankten in der Allgemeinbevölkerung
- PTBS im Hinblick auf den Polizeivollzugsdienst
- Spezielle Auslöser im Bezug auf Polizeieinsätze
- Schutzfaktoren und angelernte Umgangsstrategien
- Statistik - Anzahl der Betroffenen in gefährdeten Berufsgruppen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Frage, ob Polizeivollzugsbeamte ein erhöhtes Risiko haben, an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu erkranken. Dabei wird zunächst der Begriff Trauma definiert und die Unterscheidung zwischen akuter und posttraumatischer Belastungsstörung erläutert. Anschließend wird die PTBS näher betrachtet, insbesondere die Auslöser und Symptome. Im weiteren Verlauf wird der Zusammenhang zwischen dem Beruf des Polizeivollzugsbeamten und PTBS untersucht, wobei spezifische Auslöser in Bezug auf Polizeieinsätze, Schutzfaktoren und Umgangsstrategien sowie Statistiken zum Vorkommen von PTBS in verschiedenen Einsatzkräften beleuchtet werden.
- Definition des Begriffs Trauma
- Differenzierung zwischen akuter und posttraumatischer Belastungsstörung
- Erläuterung der PTBS, ihrer Auslöser und Symptome
- Zusammenhang zwischen Polizeiberuf und PTBS
- Statistiken zum Auftreten von PTBS in gefährdeten Berufsgruppen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Hausarbeit vor, nämlich ob Polizeivollzugsbeamte ein erhöhtes Risiko für eine PTBS haben. Der zweite Abschnitt definiert den Begriff Trauma und erklärt, wie traumatisierende Ereignisse als Auslöser für PTBS fungieren können. Im dritten Kapitel wird die akute Belastungsstörung von der PTBS abgegrenzt. Das vierte Kapitel befasst sich eingehend mit der PTBS und unterteilt diese in verschiedene Typen und Kategorien. Die Auslöser für PTBS werden beleuchtet und die Symptome der Erkrankung werden beschrieben. Darüber hinaus werden Statistiken zum Auftreten von PTBS in der Allgemeinbevölkerung präsentiert.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Hausarbeit sind die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Trauma, Polizeivollzugsbeamte, psychische Belastungen, Auslöser von PTBS, Symptome der PTBS, Schutzfaktoren, Umgangsstrategien und Statistik. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen dem Polizeiberuf und dem Risiko, an einer PTBS zu erkranken, analysiert.
Häufig gestellte Fragen
Haben Polizisten ein höheres Risiko für eine PTBS?
Polizeivollzugsbeamte gehören aufgrund ihres Berufs zu einer Risikogruppe, da sie häufig mit traumatischen Ereignissen konfrontiert werden.
Was ist der Unterschied zwischen einer akuten Belastungsstörung und einer PTBS?
Die Hausarbeit differenziert zwischen der unmittelbaren Reaktion nach einem Trauma (akut) und der längerfristigen posttraumatischen Belastungsstörung.
Welche Symptome sind typisch für eine posttraumatische Belastungsstörung?
Zu den Symptomen gehören die Klassifizierung nach verschiedenen Kategorien, die oft nach traumatischen Erlebnissen im Dienst auftreten.
Welche speziellen Auslöser gibt es im Polizeidienst?
Spezifische Polizeieinsätze, die Gewalt, Lebensgefahr oder schwere Unfälle beinhalten, fungieren als primäre Auslöser für Traumata.
Gibt es Schutzfaktoren gegen psychische Erkrankungen bei der Polizei?
Ja, es werden angelernte Umgangsstrategien und organisationale Schutzfaktoren untersucht, die das Risiko einer Erkrankung senken können.
- Quote paper
- Aylin Debbag (Author), 2019, Haben Polizeivollzugsbeamte ein erhöhtes Risiko an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505520