Diese Arbeit beschäftigt sich mit den äußeren und inneren Faktoren, vor denen Exponate in Museen geschützt werden müssen. Handelt es sich dabei lediglich um naturgebundene Ereignisse oder können auch hausinterne Faktoren dafür verantwortlich sein?
Zu Beginn wird der äußerliche Schutz von Exponaten vorgestellt, worunter die Vorbeugung vor umweltbedingten Faktoren zu verstehen ist. Diesbezüglich spielt der sogenannte Alterungsprozess eine entscheidende Rolle. Dieser Prozess ist nach Material, Technik und äußeren Schicksalen verschieden und wird durch chemische und physikalische Einflüsse beschleunigt.
Anschließend werden die innerlichen Faktoren genauer analysiert. Dabei spielen die Hausbesucher und das hausinterne Personal eine entscheidende Rolle, da sie zur Beschädigung und zum Verlust von Exponaten beitragen können. Warum Objekte vor ihnen im besonderen Maße geschützt werden müssen, soll an dieser Stelle genauer betrachtet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Bewahren von Exponaten
- Der Schutz vor Umwelteinflüssen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Schutz von Exponaten in Museen und analysiert die äußeren und inneren Faktoren, die Schäden an Objekten verursachen können. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung der Prävention von Schäden zu stärken und die relevanten Schutzmaßnahmen zu beleuchten.
- Der Alterungsprozess von Exponaten durch Umwelteinflüsse
- Der Einfluss von Licht und Strahlung auf Exponate
- Die Bedeutung eines kontrollierten Raumklimas für den Schutz der Objekte
- Der Einfluss von Hausbesuchern und -personal auf die Sicherheit von Exponaten
- Die Notwendigkeit von technischen Maßnahmen zur Klimatisierung und Schadstoffkontrolle
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt den Schutz von Exponaten als eine Kernaufgabe von Museen vor. Es wird auf die Notwendigkeit der Vorbeugung von Schäden hingewiesen und die zentralen Fragen der Arbeit benannt: Welche Einflüsse führen zur Beschädigung von Exponaten und welche Maßnahmen können zum Schutz der Objekte ergriffen werden?
Das Bewahren von Exponaten
Der Schutz vor Umwelteinflüssen
Dieser Abschnitt beleuchtet die Bedeutung der Umwelteinflüsse auf den Alterungsprozess von Exponaten. Es wird auf die Auswirkungen von Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Luftsauerstoff und Verunreinigungen der Luft hingewiesen und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen wie Beschränkung der Lichtnutzung, Klimatisierung und Schadstoffkontrolle betont.
Schlüsselwörter
Museen, Exponate, Schutz, Umwelteinflüsse, Alterungsprozess, Licht, Wärme, Feuchtigkeit, Luftsauerstoff, Verunreinigungen, Klimatisierung, Schadstoffkontrolle, Vorbeugung, Konservierung, Restaurierung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Umwelteinflüsse gefährden Museumsexponate am meisten?
Licht (Strahlung), Wärme, Feuchtigkeit und Luftsauerstoff sind die Hauptfaktoren, die den chemischen und physikalischen Alterungsprozess von Objekten beschleunigen.
Warum ist Licht schädlich für Kunstwerke?
Licht führt zu photochemischen Reaktionen, die Farben ausbleichen lassen und Materialien wie Papier oder Textilien brüchig machen können.
Was sind "innere Faktoren" beim Schutz von Exponaten?
Innere Faktoren beziehen sich auf hausinterne Risiken, wie Beschädigungen durch Besucher oder unsachgemäße Handhabung durch das Personal.
Wie wichtig ist ein kontrolliertes Raumklima im Museum?
Ein stabiles Klima verhindert Materialspannungen (z.B. bei Holz) und Schimmelbildung. Klimatisierung und Schadstoffkontrolle sind daher essenzielle Präventionsmaßnahmen.
Was ist der Unterschied zwischen Konservierung und Restaurierung?
Konservierung zielt auf den Schutz und Erhalt des aktuellen Zustands ab (Prävention), während Restaurierung die Wiederherstellung oder Ausbesserung bereits entstandener Schäden bedeutet.
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- Felix Hagemann (Author), 2015, Schutz und Erhalt von Museumsexponaten. Äußere und innere Faktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502908