In dieser Arbeit geht es vornehmlich um die Frage, welche Prüfkriterien an den Journalismus angelegt werden müssen und welche Instrumente, Vorgehensweisen und Strategien existieren, um den Medien aus ihrer offenbar akuten qualitativen Krise zu helfen. Zu diesem Zweck werden zunächst Anzeichen und Folgen der neu entflammten Qualitätsdebatte dargestellt. Daraufhin wird beleuchtet, welche Rolle eine Medienethik in der journalistischen Praxis spielt und welche Bedeutung der Begriff „Qualität“ in einem journalistischen Kontext innehat. Als nächstes werden Gründe für den Qualitätsverlust in der Publizistik benannt, bevor eine Erläuterung redaktioneller und schließlich externer Instrumente der Qualitätssicherung – mit Schwerpunkt auf der intermedialen Medienkritik – die Arbeit beschließt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Anzeichen und Folgen der Qualitätsdebatte im Journalismus
- Journalismus im Zwielicht
- Reaktionen auf qualitative Mängel im Journalismus
- Medienethik als normative Grundlage journalistischer Praxis
- Was bedeutet „Qualität“ im Kontext des Journalismus?
- Gründe für den Qualitätsverlust im Journalismus
- Instrumente der Qualitätssicherung
- Redaktionelle Instrumente der Qualitätssicherung
- Externe Instrumente der Qualitätssicherung
- Medienkritik in den Medien
- Fazit: Wie ist journalistische Qualität sicherzustellen?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die aktuelle Qualitätsdebatte im Journalismus und analysiert die Ursachen für den vermeintlichen Qualitätsverlust. Dabei werden die Kriterien und Instrumente der Medienkritik sowie der Medienkontrolle beleuchtet, um die Frage zu klären, wie journalistische Qualität sichergestellt werden kann.
- Anzeichen und Folgen der Qualitätsdebatte
- Rolle der Medienethik in der journalistischen Praxis
- Definition von „Qualität“ im Kontext des Journalismus
- Gründe für den Qualitätsverlust in der Publizistik
- Redaktionelle und externe Instrumente der Qualitätssicherung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der aktuellen Qualitätsdebatte im Journalismus und beleuchtet die Ursachen für die kritische Wahrnehmung der Medien. Im weiteren Verlauf wird die Rolle der Medienethik in der journalistischen Praxis analysiert, wobei der Begriff „Qualität“ im Kontext des Journalismus definiert wird. Anschließend werden Gründe für den Qualitätsverlust in der Publizistik aufgezeigt. Abschließend werden verschiedene Instrumente der Qualitätssicherung, sowohl redaktionelle als auch externe, beleuchtet, mit einem Fokus auf die intermediale Medienkritik.
Schlüsselwörter
Medienkritik, Medienkontrolle, Qualitätsdebatte, Journalismus, Medienethik, Qualitätssicherung, intermediale Medienkritik.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter journalistischer Qualität?
Qualität im Journalismus umfasst Kriterien wie Objektivität, Faktentreue, Unabhängigkeit, Relevanz und die Einhaltung ethischer Standards (Pressekodex).
Was sind die Gründe für den Qualitätsverlust im Journalismus?
Häufige Ursachen sind wirtschaftlicher Druck, Personalabbau in Redaktionen, der Zwang zur Schnelligkeit durch Online-Medien und die zunehmende Vermischung von Information und Unterhaltung.
Welche Instrumente der Qualitätssicherung gibt es?
Man unterscheidet redaktionelle Instrumente (z.B. Blattkritik, Ombudsleute) und externe Instrumente (z.B. Presserat, Medienjournalismus, akademische Medienkritik).
Welche Rolle spielt die Medienethik?
Die Medienethik bildet die normative Grundlage. Sie gibt Journalisten Leitplanken für verantwortungsvolles Handeln, etwa beim Schutz von Persönlichkeitsrechten oder der Sorgfaltspflicht.
Was ist "intermediale Medienkritik"?
Dies beschreibt die Praxis, bei der Medien über andere Medien berichten und deren Fehler oder Fehlentwicklungen kritisch analysieren (z.B. Medienkolumnen oder Blogs).
- Arbeit zitieren
- Christoph Matthies (Autor:in), 2005, Kriterien und Instrumente der Medienkritik und Medienkontrolle, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50140