Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Darstellung der Identitätsfindung des jungen Koumaïls in dem Roman ,,Die Zeit der Wunder“ von Anne-Laure Bondoux, welcher der aktuellen Kriegsliteratur zugeordnet werden kann. Der Adoleszenzroman erzählt eine Flüchtlingsgeschichte aus Kindersicht. Koumaïl Dabaïev (sein französischer Name ist Blaise Fortune) flüchtet mit seiner Ziehmutter Gloria, im Verlauf des Romans stellt sich heraus, dass Gloria seine leibliche Mutter ist, aus dem Kriegsgebiet Kaukasus über Umwege nach Frankreich.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung: Gegenstand und Zielsetzung der Hausarbeit
- 2. Hauptteil
- 2.1 Erzähltextanalyse nach dem Ansatz von Martinez und Scheffel
- 2.1.1 Zeit
- 2.1.2 Modus
- 2.1.3 Stimme
- 2.2 Figurenanalyse
- 2.2.1 Koumaïl Dabaiev bzw. Blaise Fortune
- 2.2.2 Gloria
- 2.3 Raumsemantik
- 2.1 Erzähltextanalyse nach dem Ansatz von Martinez und Scheffel
- 3. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht die Identitätsfindung des jungen Koumaïl im Roman „Die Zeit der Wunder“ von Anne-Laure Bondoux, welcher der aktuellen Kriegsliteratur zugeordnet werden kann. Ziel ist es, die Herausforderungen und Prozesse der Identitätsfindung eines Flüchtlingskindes vor dem Hintergrund des Krieges und der Flucht im Roman zu analysieren.
- Identitätsfindung auf der Flucht
- Die Auswirkungen von Krieg und Flucht auf die kindliche Entwicklung
- Die Bedeutung von Raum und Ort für die Konstruktion von Identität
- Die Rolle der Familie und der persönlichen Beziehungen
- Der Einfluss von Sprache und Kultur auf die Selbstfindung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Gegenstand der Hausarbeit vor und erläutert die Zielsetzung der Analyse. Kapitel 2.1 befasst sich mit der Analyse des Erzähltextes nach dem Ansatz von Martinez und Scheffel. Dabei werden die Aspekte „Zeit“, „Modus“ und „Stimme“ im Roman untersucht. In Kapitel 2.2 erfolgt eine Analyse der beiden Hauptfiguren Koumaïl bzw. Blaise und Gloria. Die Raumsemantik des Romans wird in Kapitel 2.3 betrachtet.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Identitätsfindung, Krieg, Flucht, Adoleszenzroman, Kriegsliteratur, Erzähltextanalyse, Figurenanalyse, Raumsemantik, „Die Zeit der Wunder“, Anne-Laure Bondoux, Koumaïl Dabaiev, Blaise Fortune, Gloria.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Roman „Die Zeit der Wunder“?
Der Roman erzählt die Geschichte des jungen Koumaïl, der mit seiner Ziehmutter Gloria aus dem kaukasischen Kriegsgebiet nach Frankreich flüchtet und dabei seine Identität sucht.
Wie findet Koumaïl seine Identität auf der Flucht?
Seine Identitätsfindung ist ein Prozess zwischen zwei Namen (Koumaïl Dabaïev und Blaise Fortune) und der schmerzhaften Aufdeckung seiner wahren Herkunft durch Gloria.
Welche Rolle spielt die Ziehmutter Gloria?
Gloria ist die zentrale Bezugsperson. Sie schützt Koumaïl durch Geschichten und Mythen, was jedoch gleichzeitig seine Suche nach der realen Wahrheit erschwert.
Wie beeinflusst der Krieg die kindliche Entwicklung im Buch?
Der Krieg zwingt zur frühen Reife und ständigen Anpassung an neue Räume, was die Konstruktion einer stabilen Identität massiv erschwert.
Was bedeutet „Raumsemantik“ in diesem Kontext?
Es beschreibt, wie die verschiedenen Orte der Flucht (Kaukasus, Zwischenstationen, Frankreich) im Roman mit Bedeutungen wie Gefahr, Hoffnung oder Fremdheit aufgeladen sind.
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- Anonym (Author), 2015, Identitätsfindung auf der Flucht anhand von Koumaïl Dabaïev bzw. Blaise Fortune im Roman "Die Zeit der Wunder", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501237