Eine angemessene Verbvalenzanalyse bedarf einiger wichtiger Analyseschritte, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu gelangen. Zu untersuchen ist eine potentielle Valenzänderung, sowie ein Bedeutungswandel eines Verbes des mittelhochdeutschen zu seiner neuhochdeutschen Entsprechung, falls vorhanden. Im Folgenden wird das mittelhochdeutsche Verb ‚bellen‘ anhand des entsprechenden Artikels aus dem ‚Mittelhochdeutschen Wörterbuch online‘ der Universität Trier auf die zuvor genannten Aspekte untersucht und analysiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitende Worte
- Verbvalenzanalyse
- 1 'bellen'
- 2 swV. 'brüllen, schreien'
- Neuer Wörterbuchartikel
- Fazit
- Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Verbvalenz des mittelhochdeutschen Verbes „bellen" und analysiert mögliche Valenzänderungen sowie einen möglichen Bedeutungswandel in der neuhochdeutschen Sprache.
- Analyse der Verbvalenz des mittelhochdeutschen Verbes "bellen" anhand von Belegsätzen aus dem Mittelhochdeutschen Wörterbuch online.
- Kategorisierung der Sememe und Identifizierung der relevanten Belegsätze für die Valenzanalyse.
- Erstellung eines neuen Wörterbuchartikels, der die Ergebnisse der Analyse zusammenfasst.
- Vergleich der Verbvalenz des mittelhochdeutschen Verbes "bellen" mit seiner neuhochdeutschen Entsprechung.
- Untersuchung eines möglichen Bedeutungswandels des Verbes "bellen" vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen.
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung zur Arbeit und erläutert die wichtigsten Analyseschritte, die für eine aussagekräftige Verbvalenzanalyse notwendig sind.
Im zweiten Kapitel wird eine detaillierte Verbvalenzanalyse des mittelhochdeutschen Verbes "bellen" durchgeführt. Dazu wird der Wörterbuchartikel aus dem MWB übernommen und in seine Sememe gegliedert. Anschließend werden die relevanten Belegsätze kategorisiert und formal sowie semantisch analysiert.
Im dritten Kapitel wird ein neuer Wörterbuchartikel erstellt, der die gewonnenen Ergebnisse der Analyse zusammenfasst.
Schlüsselwörter
Verbvalenz, Mittelhochdeutsch, Neuhochdeutsch, Bedeutungswandel, Semem, Belegsatz, Satzbauplan, Tiefenkasusrahmen, Tier, Mensch, Ursprung, Resonanzraum, Modalangabe, fakultative Ergänzung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel einer Verbvalenzanalyse?
Das Ziel ist die Untersuchung der Ergänzungen, die ein Verb benötigt (Valenz), sowie die Analyse möglicher Änderungen dieser Struktur im Zeitverlauf.
Wie hat sich die Bedeutung des Verbs „bellen“ verändert?
Die Arbeit untersucht den Wandel von der mittelhochdeutschen Bedeutung (oft im Sinne von „brüllen“ oder „schreien“) zur heutigen neuhochdeutschen Verwendung.
Welche Quellen wurden für die Analyse genutzt?
Die Analyse basiert primär auf dem „Mittelhochdeutschen Wörterbuch online“ der Universität Trier und den dort aufgeführten Belegsätzen.
Was sind Sememe in der Valenzanalyse?
Sememe sind die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Wortes, die in der Analyse kategorisiert werden, um verschiedene Verwendungsweisen des Verbs zu unterscheiden.
Was ist ein Satzbauplan im Kontext dieser Arbeit?
Ein Satzbauplan beschreibt die formale Struktur eines Satzes, die durch die Valenz des zentralen Verbs (hier „bellen“) vorgegeben wird.
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- Nina Stahlberger (Author), 2018, Verbvalenzanalyse zu 'bellen', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501217