Diese Hausarbeit untersucht die europäische Entwicklungshilfe in den 1900er und 2000er Jahren. Es sollen die Motive der EU, mögliche Kommunikations- und Abstimmungsprobleme innerhalb der EU und schlussendlich deren Folgen erläutert werden. Die EU-Staaten haben es sich zur wichtigen Aufgabe gemacht, die Armut und Krankheit auf dem afrikanischen Kontinent zu bekämpfen, ihre Wirtschafts- und Bildungspolitik zu unterstützen, örtliche Arbeitsbedingungen zu verbessern sowie für Frieden und Sicherheit zu sorgen. Ein offener Dialog zwischen europäischen und afrikanischen Akteuren ist hierfür jedoch eine wichtige Voraussetzung. Welche Mittel für die Verbesserung der Lebensqualität in Subsahara-Afrika genutzt werden und ob diese den afrikanischen Staaten wirklich zugutekommen, soll im Folgenden genauer analysiert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geographische Einordnung und Bevölkerungsentwicklung
- Zeitliche Einordnung
- Das Lomé-Abkommen
- Das Cotonou-Abkommen
- Wandel des Selbstbildes
- Probleme und Folgen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die europäische Entwicklungshilfe und/oder -zusammenarbeit in den 1990er und 2000er Jahren im Kontext der EU-Afrikapolitik. Sie beleuchtet die Motive der EU, mögliche Kommunikation- und Abstimmungsprobleme innerhalb der EU und deren Folgen für die Lebensqualität in Subsahara-Afrika.
- Analyse der EU-Afrikapolitik in den 1990er und 2000er Jahren
- Motive der EU für die Entwicklungshilfe in Subsahara-Afrika
- Kommunikation- und Abstimmungsprobleme innerhalb der EU
- Folgen der EU-Afrikapolitik für die Lebensqualität in Subsahara-Afrika
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik der Armut und Krankheit in Subsahara-Afrika dar und erläutert die Ziele der EU-Afrikapolitik.
- Geographische Einordnung und Bevölkerungsentwicklung: Dieses Kapitel beschreibt die geographische Lage und die demographischen Herausforderungen von Subsahara-Afrika.
- Zeitliche Einordnung: Das Lomé-Abkommen und das Cotonou-Abkommen: Die beiden Abkommen, die die EU-Afrikapolitik in den 1990er und 2000er Jahren prägten, werden hier vorgestellt.
- Wandel des Selbstbildes: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung des Selbstbildes der EU in Bezug auf die Entwicklungshilfe.
- Probleme und Folgen: Die Herausforderungen und Folgen der EU-Afrikapolitik werden hier beleuchtet.
Schlüsselwörter
Subsahara-Afrika, EU-Afrikapolitik, Entwicklungshilfe, Lomé-Abkommen, Cotonou-Abkommen, Armut, Krankheit, Wirtschaftsentwicklung, Bildung, Frieden, Sicherheit, Millenniumentwicklungsziele, Selbstbild, Kommunikationsprobleme, Abstimmungsprobleme, Folgen, Lebensqualität.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptziele der EU-Afrikapolitik?
Die EU verfolgt Ziele wie die Bekämpfung von Armut und Krankheiten, die Förderung von Bildung und Wirtschaft sowie die Sicherung von Frieden und Stabilität in Subsahara-Afrika.
Was ist der Unterschied zwischen dem Lomé- und dem Cotonou-Abkommen?
Diese Abkommen regelten die Handels- und Entwicklungszusammenarbeit. Während das Lomé-Abkommen stärker auf Handelspräferenzen fokussierte, legte das Cotonou-Abkommen (ab 2000) mehr Wert auf politischen Dialog, Menschenrechte und die Integration in die Weltwirtschaft.
Welche Probleme gibt es bei der europäischen Entwicklungshilfe?
Häufige Probleme sind mangelnde Abstimmung zwischen den EU-Mitgliedstaaten, Kommunikationsschwierigkeiten mit lokalen Akteuren und die Frage, ob die Mittel tatsächlich die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern.
Wie hat sich das Selbstbild der EU in der Entwicklungshilfe gewandelt?
Das Selbstbild wandelte sich von einer rein helfenden Rolle hin zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe, wobei jedoch oft eine Diskrepanz zwischen rhetorischem Anspruch und der tatsächlichen Umsetzung besteht.
Welche Rolle spielen die Millenniumentwicklungsziele?
Die Millenniumentwicklungsziele (MDGs) dienten als globaler Rahmen für die EU, um Fortschritte in Bereichen wie Hungerbekämpfung und Gesundheitsversorgung messbar zu machen.
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- Manuel Rothe (Author), 2017, Afrikapolitik in der EU. Das Selbstbild der Entwicklungshilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499728