Diese Arbeit ist ein Entwurf zu einem Unterrichtsbesuch im Fach Katholische Religion in einer 11. Klasse eines Gymnasiums. Das Thema der Stunde war "Der Mensch auf der Suche nach Gott, Theodizee und Willensfreiheit". Zu Beginn werden die Kompetenzlernziele für den Unterricht festgelegt. Es folgen Bemerkungen zum Kurs, sowie Erklärungen bezüglich der didaktischen und methodischen Entscheidung.
Inhaltsverzeichnis
- Kompetenzlernziele
- Bemerkungen zum Kurs
- Eigene Tätigkeit
- Bild des Kurses
- Stand der Klasse
- Fachwissenschaftliche Bemerkung
- Begründung der didaktischen Entscheidung
- Begründung der methodischen Entscheidung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Stunde soll den Schülern die Möglichkeit geben, sich mit der komplexen Thematik von Willensfreiheit und Theodizee auseinanderzusetzen. Sie sollen die Frage nach der Vereinbarkeit von Gottes Allmacht und Güte mit der Existenz von Leid in der Welt erforschen.
- Das Theodizeeproblem: Der Widerspruch zwischen Gottes Allmacht und Güte und der Existenz von Leid.
- Die Bedeutung der Willensfreiheit: Die Rolle der menschlichen Entscheidungsfreiheit im Kontext des Theodizee.
- Richard Swinburnes Free-will-Defence: Eine theoretische Antwort auf das Theodizeeproblem, die den freien Willen des Menschen als zentralen Aspekt betrachtet.
- Die ethische Bedeutung von Leid: Leid als Voraussetzung für die Entwicklung von Moral, Nächstenliebe und Barmherzigkeit.
Zusammenfassung der Kapitel
- Kompetenzlernziele: Die Schüler sollen die Frage nach der Vereinbarkeit von Willensfreiheit und Theodizee beantworten, indem sie erkennen, dass Gott uns als Wesen mit Freiheiten erschaffen hat, die es uns ermöglichen, uns zum Guten oder Bösen zu entscheiden und dadurch echte Verantwortung zu tragen.
- Bemerkungen zum Kurs: Dieser Abschnitt beschreibt den Kurs an sich, die eigene Tätigkeit des Lehrers, die Zusammensetzung der Lerngruppe und den aktuellen Stand der Unterrichtsreihe.
- Fachwissenschaftliche Bemerkung: Die Frage nach der Vereinbarkeit von Gottes Allmacht und Güte mit der Existenz von Leid wird als das Theodizeeproblem vorgestellt. Das Theodizeeproblem wird in Form eines logischen Widerspruchproblems dargestellt. Richard Swinburnes Free-will-Defence wird als ein Versuch einer theoretischen Antwort auf das Theodizeeproblem vorgestellt, in dem er die Willensfreiheit des Menschen als zentralen Aspekt betont.
Schlüsselwörter
Theodizee, Willensfreiheit, Leid, Gottes Allmacht, Gottes Güte, Richard Swinburne, Free-will-Defence, ethische Bedeutung von Leid, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Verantwortung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Theodizeeproblem?
Das Theodizeeproblem befasst sich mit der Frage, wie ein allmächtiger und gütiger Gott das Leid in der Welt zulassen kann.
Wie erklärt Richard Swinburne die Existenz von Leid?
Swinburne nutzt die „Free-will-Defence“: Gott gab Menschen den freien Willen, was die Möglichkeit zum Bösen einschließt, aber erst echte Verantwortung und Moral ermöglicht.
Welche Rolle spielt die Willensfreiheit in der Religionspädagogik?
Sie ist zentral für das Verständnis von Verantwortung. Schüler sollen erkennen, dass Freiheit die Voraussetzung für bewusste Entscheidungen zum Guten ist.
Kann Leid eine ethische Bedeutung haben?
Nach Swinburne bietet Leid die notwendige Umgebung, um Tugenden wie Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Mut zu entwickeln und zu praktizieren.
Was sind die Lernziele für eine 11. Klasse zu diesem Thema?
Schüler sollen theologische Lösungsansätze zum Theodizeeproblem analysieren und die Verbindung zwischen menschlicher Freiheit und göttlicher Güte diskutieren können.
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- Anonym (Author), 2019, Der Mensch auf der Suche nach Gott, Theodizee und Willensfreiheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499093