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Programmplanung in der Erwachsenenbildung

Woran orientiert sich die Programmplanung und welche Ziele verfolgt sie?

Title: Programmplanung in der Erwachsenenbildung

Term Paper , 2013 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andreas Kühltau (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Spätestens seit der Definition des Deutschen Bildungsrats 1970 stellt Weiterbildung neben dem Kindergarten, der Grundschule, den weiterführenden Schulen sowie der beruflichen und universitären Bildung die vierte Säule unseres Bildungssystems dar. Erwachsenenbildung im Allgemeinen bietet ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot an, das von verschiedenen Institutionen, privater oder öffentlicher Art, unterbreitet wird.
Bei der Entwicklung eines solchen Angebots einer Weiterbildungsinstitution spielt die Programmplanung eine zentrale Rolle. Sie dient den Institutionen als strategisches Mittel bei der Entwicklung von Programmprofilen und –Schwerpunkten. Dabei definiert sich Programmplanung als ein festes zirkuläres Verfahren, das Planungsinstrumente gezielt anwendet.
Die folgende Ausarbeitung basiert auf dem Referat zum Thema „Programmplanung in der Erwachsenenbildung“, das im Rahmen des Seminars „Politische Erwachsenenbildung als professionelles Handlungsfeld“ im Frühjahrstrimester 2013 an der Helmudt-Schmidt-Universität in Hamburg gehalten worden ist. Diese setzt sich zunächst mit der Programmplanung in der Theorie auseinander. Dabei werden zu Beginn Begründungen für das Programmplanungshandeln im historischen Kontext aufgestellt. Weiterhin wird näher beleuchtet, was man unter Programmplanung versteht und wie sich ihre Ziele definieren lassen. Im Anschluss wird die Rolle der Adressaten und Zielgruppen für die Programmplanung erklärt.
Der zweite Teil der Hausarbeit behandelt Programmplanung in der praktischen Anwendung. Dabei stehen die Instrumente, also die einzelnen Schritte, des Programmplanungshandelns im Vordergrund. Die Differenzierung zwischen internen und externen Faktoren steht dabei hauptsächlich im Mittelpunkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Programmplanung in der Theorie

1.1 Begründungen für Programmplanung im Historischen Kontext

1.2 Was ist Programmplanung?

1.3 Adressaten und Zielgruppen der Erwachsenenbildung

2. Programmplanung in der Praxis

2.1 Interne Faktoren der Programmplanung

2.2 Externe Faktoren der Programmplanung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit der Bedeutung der Programmplanung als strategisches Instrument in der Erwachsenenbildung auseinander, um aufzuzeigen, wie Institutionen Bildungsangebote bedarfsgerecht gestalten und intern sowie extern steuern können.

  • Historische Entwicklung und Begründung der Programmplanung.
  • Definition und Zielsetzung der Programmplanung im institutionellen Kontext.
  • Bedeutung von Adressaten- und Zielgruppenanalysen für den Bildungserfolg.
  • Unterscheidung und Einordnung interner und externer Einflussfaktoren.
  • Methodische Schritte zur systematischen Programmgestaltung und Evaluation.

Auszug aus dem Buch

1.2 Was ist Programmplanung?

Das Ziel der Programmplanung ist es Faulstich und Zeuner zufolge „in jedem Fall, ein Angebot zu schaffen, das den Bedarfen der Adressaten und Zielgruppen einer Einrichtung entspricht.“ Dies soll vor allem dem Zweck dienen, themenorientiertes Lernen in den Institutionen erfolgreich zu gestalten. Um dieses übergeordnete Ziel jedoch erreichen zu können, müssen viele Einzelheiten beachtet werden.

Programmplanung fungiere Laut Faulstich und Zeuner als Bindeglied zwischen Bedarf, Interessen und Bildungsauftrag. Diese drei Faktoren führen dazu, dass sich die Programmplanung einem Konflikt aussetzen müsse, um letztendlich erfolgsversprechend zu sein. Auf der einen Seite müssen die Bedürfnisse der Adressaten als eventuell Teilnehmenden beachtet werden. Des Weiteren muss sich die Programmplanung dem Aufgabenverständnis der tätigen Erwachsenenbilder und -Bilderinnen stellen. Als Unterrichtende können sie darüber entscheiden, ob das Programm ihrem Verständnis entspricht und so, wie es entwickelt worden ist, durchgesetzt werden kann. Darüber hinaus muss das Programm den Anforderungen einer Einrichtung, beispielsweise dem Leitbild, entsprechen. Die Ansprüche der Geldgeber, seien es Städte, Gemeinden oder private Träger, aber auch die der Politik fließen ebenfalls in die Programmplanung mit ein. All diese Faktoren zu berücksichtigen und in Einklang zu bringen, stellt sie somit vor eine große Herausforderung.

Da das Handeln in der Programmplanung verschiedene Interessen zu berücksichtigen habe, stellt es nach Gieseke „keine technischen Vorgänge, sondern interpretative, kommunikative Prozesse“ dar. Auch bei Faulstich und Zeuner ist die Kommunikation ein zentraler Begriff. Sowohl auf der Ebene der Institution als auch darüber hinaus seien Abstimmungen und Absprachen zu treffen. Dabei sei es die wichtigste Aufgabe der Kommunikation, Meinungen der Kursleiter und Kursleiterinnen, sowie Programmberatung durch externe Berater und Absprachen mit anderen Institutionen, die möglicherweise ein ähnliches Angebot anbieten, zu erfragen. Diese Strategie wird im späteren Verlauf noch einmmal genauer erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Weiterbildung als vierte Säule des Bildungssystems ein und beschreibt die Programmplanung als zentrales strategisches Instrument. Zudem wird der Aufbau der Arbeit skizziert, die sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil gliedert.

1. Programmplanung in der Theorie: Dieses Kapitel erörtert die historischen Hintergründe der Programmplanung, definiert deren Kernziele im Spannungsfeld zwischen Institution und Bildungsbedarf und beleuchtet die Rolle von Zielgruppen.

2. Programmplanung in der Praxis: Hier werden die operativen Handlungsbereiche und die Differenzierung zwischen internen sowie externen Einflussfaktoren auf das Planungshandeln detailliert dargestellt.

Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Programmplanung als strukturellen Leitfaden zusammen und betont die Notwendigkeit ständiger Evaluation für die Wettbewerbsfähigkeit von Bildungseinrichtungen.

Schlüsselwörter

Programmplanung, Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Zielgruppenanalyse, Bildungsauftrag, Bedarfsorientierung, Angebotsplanung, institutionelle Faktoren, Bildungsmanagement, lebenslanges Lernen, Planungsinstrumente, Evaluation, pädagogisches Handeln, Lernkulturen, Bildungsbedarf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Programmplanung in der Erwachsenenbildung als professionelles Handlungsfeld und strategisches Instrument, das Institutionen hilft, Bildungsangebote zielgerichtet zu entwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die historische Begründung der Programmplanung, die Definition von Planungszielen, die Analyse von Zielgruppen sowie die Unterscheidung zwischen internen und externen Faktoren bei der Programmgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Bedeutung der Programmplanung für Weiterbildungseinrichtungen aufzuzeigen und einen strukturellen Leitfaden für die systematische und erfolgreiche Erstellung von Bildungsprogrammen zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Auswertung fachwissenschaftlicher Literatur und Referatgrundlagen zu den Themengebieten Programmplanung und Erwachsenenbildung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt über die Grundlagen der Programmplanung und einen praxisorientierten Abschnitt, der interne Abläufe sowie externe politische und rechtliche Einflussfaktoren diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Programmplanung, Zielgruppen, Bedarfsorientierung, institutionelle Rahmenbedingungen und Evaluation gekennzeichnet.

Warum ist das "Prinzip der Freiwilligkeit" für die Programmplanung relevant?

Das Prinzip der Freiwilligkeit prägt die Erwachsenenbildung historisch, stellt aber die Programmplanung vor die Herausforderung, Angebote so attraktiv zu gestalten, dass sie trotz teilweise eingeschränkter Freiwilligkeit (z.B. bei beruflicher Weiterbildung) wahrgenommen werden.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in der Programmplanung?

Kommunikation wird als interpretativer Prozess begriffen, der notwendig ist, um unterschiedliche Interessen von Kursleitern, Beratern und der Institution selbst zu synchronisieren und ein bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen.

Was unterscheidet den nachfrageorientierten vom angebotsorientierten Ansatz?

Beim nachfrageorientierten Ansatz wird das Programm aktiv auf Basis von Erhebungen über Interessen und Bedürfnisse der Adressaten entwickelt, während man beim angebotsorientierten Ansatz darauf vertraut, dass das bereits erstellte Angebot die Adressaten trifft.

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Details

Title
Programmplanung in der Erwachsenenbildung
Subtitle
Woran orientiert sich die Programmplanung und welche Ziele verfolgt sie?
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,3
Author
Andreas Kühltau (Author)
Publication Year
2013
Pages
13
Catalog Number
V498880
ISBN (eBook)
9783346017918
ISBN (Book)
9783346017925
Language
German
Tags
erwachsenenbildung weiterbildung programmplanung ziele adressaten zielgruppen praxis interne externe faktoren historischer kontext
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Kühltau (Author), 2013, Programmplanung in der Erwachsenenbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498880
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