Die medizinische Arbeit von 1943 dokumentiert den Einsatz der Metallsuchersonde von Siemens. Diese wurde zum Splittersuchen eingesetzt. Die Arbeit stammt vom einem Medizinstudenten mit gerade 3 oder 4 Semestern.
Das Lazarett befand sich südlich von Wien, in einer im Kloster betriebenen Frauenstrafanstalt, die von Schwestern betreut wurde. Schwestern und (weibliche) Häftlinge wurden von der Wehrmacht als Hilfskrankenschwestern und Helferinnen eingeteilt.
Die Dokumente zeigen, wie die Arbeit mit der Siemens'schen Metallsuchersonde aussah und welche Vorteile sie mit sich brachte.
In einer Ergänzung aus der Jetztzeit kommt auch die Zeitgeschichte zum Vorschein, die Wehrmacht als solche, die Gestapo und letztlich der glückliche Ausgang, nachdem eine Widerstandstätigkeit, die ja tatsächlich stattfand, nicht nachgewiesen werden konnte.
Inhaltsverzeichnis
- Chirurgische Arbeit im Res.Laz.XIXe.
- Ergänzung 2007 und 2019
- Die Arbeit mit der Siemens'schen Metallsuchersonde
- Die Stimmung im Lazarett
- Dr. Seidl war ein leidenschaftlicher Hochenegg Schüler
- Das Lazarett XIXC war in der k.k. Weiberstrafanstalt Wiener Neudorf, südlich von Wien, untergebracht
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Bericht beschreibt die Arbeit des Autors, Dr. Heinrich Wallnöfer, als Assistent in einem Lazarett in Wiener Neudorf während des Zweiten Weltkriegs. Der Fokus liegt auf der Anwendung der Siemens'schen Metallsuchersonde und den Herausforderungen, denen das Lazarett und seine Mitarbeiter während des Krieges begegneten.
- Die Verwendung der Siemens'schen Metallsuchersonde bei der Behandlung von Kriegsverletzungen
- Die Arbeitsbedingungen im Lazarett während des Krieges
- Die Rolle von Dr. Seidl als Chef des Lazaretts und seine Führungsqualitäten
- Die Erfahrungen des Autors mit der Gestapo und der Verfolgung durch die Nazis
- Die Bedeutung der „Weiberstrafanstalt“ in Wiener Neudorf als Lazarett und der Beitrag der Häftlinge zur Kriegshilfe
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Autor beschreibt seine Ausbildung in der Verwendung der Siemens'schen Metallsuchersonde und seine Arbeit als Assistent unter Dr. Seidl.
- Die schwierige Situation im Lazarett wird dargestellt, einschließlich des Drucks durch die Gestapo und der Verhaftung des Chefs.
- Der Autor beschreibt die Arbeitsmoral im Lazarett und die enge Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern.
- Er beschreibt die besonderen Fähigkeiten und den Einfluss von Dr. Seidl als Chirurg.
- Das Kapitel widmet sich dem Standort des Lazaretts in der k.k. Weiberstrafanstalt Wiener Neudorf und den Häftlingen, die als Hilfskrankenschwestern und Helferinnen eingesetzt wurden.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Berichts sind: Siemens'sche Metallsuchersonde, Lazarett, Wiener Neudorf, Dr. Seidl, Zweiter Weltkrieg, Gestapo, Kriegsverletzungen, Hilfskrankenschwester, Weiberstrafanstalt, Kriegschirurgie.
Häufig gestellte Fragen
Wo befand sich das Lazarett während des Zweiten Weltkriegs?
Das Lazarett XIXc war in der k.k. Weiberstrafanstalt (Frauenstrafanstalt) in Wiener Neudorf, südlich von Wien, untergebracht.
Was war die Siemens’sche Metallsuchersonde?
Es handelte sich um ein medizinisches Gerät, das im Kriegschirurgie-Alltag zum Aufspüren von Granatsplittern in Verletzten eingesetzt wurde.
Wer arbeitete als medizinisches Hilfspersonal im Lazarett?
Neben professionellen Ärzten wurden Ordensschwestern und weibliche Häftlinge der Strafanstalt als Hilfskrankenschwestern und Helferinnen von der Wehrmacht eingeteilt.
Wer war Dr. Seidl?
Dr. Seidl war der Chef des Lazaretts, ein leidenschaftlicher Schüler des Chirurgen Hochenegg, der für seine Führungsqualitäten und chirurgischen Fähigkeiten bekannt war.
Welche Rolle spielte die Gestapo in diesem Bericht?
Der Bericht dokumentiert den Druck durch die Gestapo, die Verhaftung des Lazarettchefs und die Gefahr für Mitarbeiter, denen Widerstandstätigkeit gegen das NS-Regime unterstellt wurde.
- Quote paper
- Heinrich Wallnöfer (Author), 1943, Das Lazarett in der Frauenstrafanstalt. Bericht über die Arbeit mit der Siemens’schen Metallsuchersonde in einem deutschen Lazarett, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496793