Inhalt der Arbeit ist eine erstmalige Vereinheitlichung der bekanntesten Motivationstheorien zu einem Modell, sowie die Berechnung und Prüfung durch eine lineare Regression eines individuellen intrinsischen Leistungswertes.
In dieser wissenschaftlichen Untersuchung, geht es darum, herauszufinden, ob jeder Mensch eine nicht oder kaum veränderbare innere Motivation hat, Aufgaben zu erledigen. Es wird hierbei von einem Basiswert der intrinsischen Leistungsmotivation gesprochen. Um dies herausarbeiten zu können, muss die Dimension der Motivation verstanden werden, wozu die meisten Motivations- und Handlungstheorien, und -modelle widerspruchsfrei vereinheitlicht wurden.
Es wurden 90 arbeitende Personen zwischen 20 und 64 Jahren zu verschiedenen Punkten befragt, und mit den gewonnenen Werten, nach einer bestimmten Formel berechnet, welche den Komplex der intrinsischen Leistungsmotivation abzubilden vermag. Dies funktioniert durch eine Art Gleichung der real erbrachten Arbeitsleistung, zu der intrinsischen Leistungsmotivation. Diese Differenz ist exakt der Zufriedenheitswert einer Person. Je höher der Zufriedenheitswert, desto geringer diese Differenz.
Durch die hohe Signifikanz der statistischen Auswertungen, kann diese Hypothese mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden. Dies wiederum ist die Basis für die Entwicklung eines Einstellungstests für Arbeitgeber, um Menschen herausfinden zu können, die eine grundsätzlich sehr schwache Leistungsmotivation besitzen, bzw. nicht arbeiten wollen.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Motivation und Problemstellung
- 1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
- 1.3 Aufbau der Arbeit
- 2 Theoretische Grundlagen
- 2.1 Motivation - Grundbegriffe und Definitionen
- 2.1.1 Begriffsbestimmung Motivation
- 2.1.2 Motivationstheorien
- 2.1.3 Motivation und Handlung
- 2.2 Motivation in der Arbeitswelt
- 2.3 Die Rolle der intrinsischen Leistungsmotivation
- 3 Methodik
- 3.1 Datenerhebung
- 3.1.1 Stichprobenbeschreibung
- 3.1.2 Fragebogenkonstruktion
- 3.1.3 Datenerhebungsmethode
- 3.2 Datenanalyse
- 3.2.1 Statistische Methoden
- 3.2.2 Hypothesenprüfung
- 4 Ergebnisse
- 4.1 Deskriptive Analyse
- 4.2 Inferenzstatistische Analyse
- 5 Diskussion
- 5.1 Interpretation der Ergebnisse
- 5.2 Limitationen der Studie
- 5.3 Implikationen für die Praxis
- 6 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der intrinsischen Leistungsmotivation. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, ob jeder Mensch einen individuellen Basiswert der intrinsischen Leistungsmotivation besitzt, der sich nur geringfügig verändert. Die Arbeit untersucht, ob die intrinsische Leistungsmotivation als ein stabiles Persönlichkeitsmerkmal betrachtet werden kann.
- Begriff der intrinsischen Leistungsmotivation
- Zusammenhänge zwischen intrinsischer Leistungsmotivation, Arbeitsleistung und Zufriedenheit
- Entwicklung eines Modells zur Bestimmung des Basiswerts der intrinsischen Leistungsmotivation
- Empirische Validierung des Modells anhand einer Stichprobe von arbeitenden Personen
- Implikationen für die Personalentwicklung und -auswahl
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der Motivation und stellt die Problemstellung dar. Es werden die Zielsetzung der Arbeit sowie die Vorgehensweise erläutert. Das zweite Kapitel widmet sich den theoretischen Grundlagen, die für die Untersuchung der intrinsischen Leistungsmotivation relevant sind. Hier werden verschiedene Motivationstheorien und Handlungstheorien vorgestellt und miteinander in Beziehung gesetzt. Außerdem wird die Rolle der intrinsischen Leistungsmotivation in der Arbeitswelt beleuchtet.
Im dritten Kapitel wird die Methodik der Arbeit erläutert. Es werden die Datenerhebungsmethode und die statistischen Verfahren beschrieben, die zur Analyse der Daten verwendet wurden. Das vierte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung. Die Ergebnisse der deskriptiven und inferenzstatistischen Analyse werden dargestellt und interpretiert. Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der Untersuchung diskutiert. Die Arbeit betrachtet die Implikationen der Ergebnisse für die Praxis und stellt Limitationen der Studie fest.
Schlüsselwörter
Intrinsische Leistungsmotivation, Motivationstheorien, Handlungstheorien, Arbeitsleistung, Zufriedenheit, Basiswert, Persönlichkeitsmerkmal, empirische Untersuchung, Personalentwicklung, Personalauswahl.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der "Basiswert der intrinsischen Leistungsmotivation"?
Die Arbeit untersucht die Hypothese, dass jeder Mensch eine stabile, kaum veränderbare innere Motivation besitzt, Aufgaben zu erledigen, die als persönliches Persönlichkeitsmerkmal angesehen werden kann.
Wie hängen Arbeitsleistung und Zufriedenheit zusammen?
Die Studie nutzt eine Formel, bei der die Differenz zwischen real erbrachter Leistung und intrinsischer Motivation den Zufriedenheitswert ergibt. Eine geringe Differenz bedeutet eine höhere Zufriedenheit.
Welche Methode wurde für die empirische Untersuchung genutzt?
Es wurden 90 arbeitende Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren befragt. Die Daten wurden mittels einer linearen Regression statistisch ausgewertet, um die Signifikanz der Hypothese zu prüfen.
Welchen Nutzen haben Arbeitgeber von diesen Erkenntnissen?
Die Ergebnisse dienen als Basis für die Entwicklung von Einstellungstests, um Bewerber mit einer grundsätzlich schwachen Leistungsmotivation zu identifizieren.
Wurden verschiedene Motivationstheorien in der Arbeit berücksichtigt?
Ja, die Arbeit strebt eine erstmalige Vereinheitlichung der bekanntesten Motivationstheorien zu einem konsistenten Modell an.
- Quote paper
- Alexander Maschke (Author), 2019, Wissenschaftliche Betrachtung der Motivation und empirische Bestimmung eines Basiswertes der intrinsischen Leistungsmotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495330