Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Wichtigkeit, die Spaziergänge für Jean Jacques Rousseau hatten. Es werden die verschiedenen Formen des Bewegens und Gehens auf sein Werk "Rêveries du promeneur solitaire" angewandt, und die Wichtigkeit und Funktion des Spazierganges als Erzählmodell anhand dieses Buches analysiert.
Nach einer kurzen Einleitung wird dabei besonders auf die Korrelation von Schreiben und Gehen eingegangen, welche detailiert ebenfalls anhand des oben genannten Werkes herausgearbeitet wird.
Abschließend werden die Ergebnisse nochmals zusammengefasst und ein Fazit, auf deutsch und auf französisch, gezogen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Korrelation von Schreiben und Gehen
- Der Spaziergang
- Das Flanieren
- Die Vagabondage
- Die Reiseliteratur
- Schreiben und Gehen in Jean Jacques Rousseaus: Les reveries du promeneur solitaire
- Die spaziergängerische Erzählweise in Les Reveries du promeneur solitaire
- Reiseliteratur in Les Rêveries du promeneur solitaire
- Flanieren in Les Reveries du promeneur solitaire
- Die Vagabondage in Les Reveries du Promeneur solitaire
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die Bedeutung von Spaziergängen im Leben von Jean Jacques Rousseau und deren Einfluss auf seine Selbstreflexion und Identitätsbildung. Insbesondere wird das Werk „Les Réveries du promeneur solitaire“ analysiert, um den Spaziergang als Erzählmodell und seine Rolle in der literarischen Produktion Rousseaus zu beleuchten.
- Die Bedeutung von Spaziergängen in Rousseaus Leben und Werk
- Der Einfluss von Spaziergängen auf Selbstreflexion und Identitätsbildung
- Der Spaziergang als Erzählmodell in „Les Réveries du promeneur solitaire“
- Analyse der verschiedenen Aspekte des Spazierganges (Flanieren, Vagabondage, Reiseliteratur) im Kontext des Werkes
- Die Rolle des Spaziergangs in der Entstehung und Struktur des Werkes „Les Réveries du promeneur solitaire“
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die zentrale These der Arbeit vor: Jean Jacques Rousseaus Spaziergänge haben einen wichtigen Einfluss auf seine literarischen Werke. Der Fokus liegt dabei auf dem Werk „Les Réveries du promeneur solitaire“, das als autobiografisches Zeugnis Rousseaus betrachtet wird. Dieses Werk, in zehn Spaziergänge aufgeteilt, zeichnet nicht nur die Landschaft um Paris und Rousseaus Liebe zur Botanik auf, sondern reflektiert auch die Gesellschaft und Rousseaus Position darin.
Das zweite Kapitel legt den theoretischen Hintergrund der Arbeit dar und behandelt verschiedene Konzepte, die im Zusammenhang mit dem Spaziergang stehen. Der Spaziergang wird als eine eigene Kategorie im Bereich des Erzählens betrachtet und von anderen Konzepten wie Flanieren, Vagabondage und Reiseliteratur abgegrenzt.
Im dritten Kapitel wird „Les Réveries du promeneur solitaire“ im Detail analysiert. Dabei werden die verschiedenen Elemente des Spaziergangs (Flanieren, Vagabondage, Reiseliteratur) in der Erzählweise Rousseaus untersucht.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Jean-Jacques Rousseau, Les Réveries du promeneur solitaire, Spaziergang, Erzählmodell, Selbstreflexion, Identitätsbildung, Flanieren, Vagabondage, Reiseliteratur.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Schreiben und Gehen bei Rousseau?
In „Les rêveries du promeneur solitaire“ nutzt Rousseau den Spaziergang als Erzählmodell, bei dem die physische Bewegung die Selbstreflexion und literarische Produktion anstößt.
Was sind die zentralen Themen der „Träumereien eines einsamen Spaziergängers“?
Das Werk behandelt Naturerfahrung, Botanik, Gesellschaftskritik und die Suche nach der eigenen Identität in der Isolation.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Flanieren und Vagabondage?
Die Arbeit analysiert verschiedene Formen des Gehens als Kategorien des Erzählens, wobei Flanieren eher beobachtend und Vagabondage eher ziellos-frei ist.
Warum ist das Werk in zehn Spaziergänge unterteilt?
Die Struktur spiegelt Rousseaus reale Spaziergänge um Paris wider und dient als Rahmen für seine autobiografischen und philosophischen Reflexionen.
Welche Rolle spielt die Botanik für Rousseau?
Die Botanik ist für ihn eine Form der meditativen Beschäftigung während des Gehens, die ihm hilft, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu lösen.
- Quote paper
- Sarah Hosni (Author), 2018, Die Korrelation von Schreiben und Gehen in Jean Jacques Rousseau's "Les rêveries du promeneur solitaire". Spaziergänge als Mittel der Selbstreflexion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494257