In dieser Arbeit wird erörtert, welchen Einfluss die Bildung auf die Partnerwahl aus der weiblichen Perspektive hat, wie sich der Prozess verändert hat und warum.
Zu Beginn werden unterschiedliche theoretische Ansätze vorgestellt, die die Grundsätze der Partnerwahl beschreiben und erklären, wieso und unter welchen Bedingungen Individuen eine Beziehung eingehen. Hierbei wird erst der familienökonomische Ansatz erläutert, anschließend der austauschtheoretische und der strukturtheoretische Ansatz. Im Anschluss daran wird die Veränderung des Partnerwahlprozesses von Frauen betrachtet. Es wird nun untersucht, inwieweit diese Faktoren die Partnerwahl aus der weiblichen Perspektive verändert und beeinflusst haben. Anschließend wird auf die spezifischen Einflussfaktoren der Partnerwahl von Frauen eingegangen. Hierbei kann man verschiedene Faktoren und Merkmale anführen, die eine Bedeutung für die Partnerwahlentscheidung darstellen. Als Erstes werden die geschlechtsspezifischen Merkmale erläutert, bei denen es sich darum dreht, welche Abhängigkeiten zwischen Männern und Frauen entstehen und in welcher Position sich Frauen bei der Partnerwahl befinden. Das folgende Merkmal zeigt die Tendenzen zur Bildungshomogamie. Hier wird erklärt, wieso Partner mit ähnlichen Bildungsniveaus eher eine Beziehung eingehen, als diejenigen mit unterschiedlichen Bildungsniveaus. Außerdem wird erläutert, welche Bedeutung die Bildungshomogamie für die moderne Frau besitzt. Am Ende dieses Beitrags werden die Ergebnisse zusammenfassend präsentiert und es wird ein Ausblick auf mögliche Veränderungen der weiblichen Partnerwahl in der Zukunft geben.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Theoretische Erklärungsansätze
- 2.1. familienökonomischer Ansatz
- 2.2. austauschtheoretischer Ansatz
- 2.3. strukturtheoretischer Ansatz
- 3. Veränderung des Prozesses der Partnerwahl
- 4. Einflussfaktoren auf die Partnerwahl
- 4.1. Tendenz zur Bildungshomogamie
- 4.2. Geschlechtsspezifische Mechanismen
- 5. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Beitrag analysiert den Einfluss von Bildung auf die Partnerwahl aus der weiblichen Perspektive. Er beleuchtet die Veränderungen des Partnerwahlprozesses und untersucht die spezifischen Einflussfaktoren, die Frauen bei ihrer Partnerwahl berücksichtigen.
- Theoretische Ansätze zur Partnerwahl
- Veränderungen im Partnerwahlprozess
- Einfluss von Bildungshomogamie
- Geschlechtsspezifische Mechanismen in der Partnerwahl
- Bedeutung von Bildung für Frauen in der Partnerwahl
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung stellt die Relevanz der Partnerwahl für die Familienbildung und den sozialen Wandel heraus. Sie betont die Rolle von Bildung als zentrale Determinante für die Lebenschancen und zeigt auf, warum Bildung bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle spielt.
Kapitel 2: Theoretische Erklärungsansätze
Dieses Kapitel präsentiert drei theoretische Ansätze, die die Grundsätze der Partnerwahl beschreiben: den familienökonomischen, den austauschtheoretischen und den strukturtheoretischen Ansatz. Jeder Ansatz wird anhand seiner Kernaussagen und zentralen Annahmen erklärt, wobei der Fokus auf die bildungsspezifische Partnerwahl gelegt wird.
Kapitel 3: Veränderung des Prozesses der Partnerwahl
In diesem Kapitel wird die Veränderung des Partnerwahlprozesses im Kontext der Bildungsexpansion analysiert. Die Verlängerung und Angleichung der Bildungsverläufe von Männern und Frauen sowie die veränderte Rolle der Frau in der Gesellschaft werden als wesentliche Einflussfaktoren hervorgehoben.
Kapitel 4: Einflussfaktoren auf die Partnerwahl
Dieses Kapitel befasst sich mit den spezifischen Einflussfaktoren auf die Partnerwahl von Frauen. Hierbei werden zwei zentrale Aspekte betrachtet: die Tendenz zur Bildungshomogamie und die geschlechtsspezifischen Mechanismen, die die Partnerwahl beeinflussen.
Schlüsselwörter
Partnerwahl, Bildung, Bildungshomogamie, Familienökonomie, Austauschtheorie, Strukturtheorie, Geschlechtsspezifische Mechanismen, Soziale Strukturen, Partnermarkt, Fokus of Activity.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hat Bildung auf die Partnerwahl von Frauen?
Bildung ist eine zentrale Determinante; Frauen neigen heute verstärkt zur Bildungshomogamie, wählen also Partner mit einem ähnlichen Bildungsniveau.
Was bedeutet Bildungshomogamie?
Bildungshomogamie bezeichnet die Tendenz, eine Beziehung mit einer Person einzugehen, die über einen vergleichbaren Bildungsgrad verfügt.
Was besagt der familienökonomische Ansatz zur Partnerwahl?
Dieser Ansatz (nach Gary Becker) sieht die Partnerwahl als Nutzenmaximierung, bei der Spezialisierungsvorteile (z.B. Erwerbsarbeit vs. Hausarbeit) eine Rolle spielen.
Wie hat die Bildungsexpansion den Partnermarkt verändert?
Durch die Angleichung der Bildungsverläufe verbringen Männer und Frauen mehr Zeit in Bildungsinstitutionen, was diese zu zentralen Orten der Partnerbegegnung macht.
Was ist die Austauschtheorie in Bezug auf Beziehungen?
Sie geht davon aus, dass Individuen Partner wählen, mit denen sie ein ausgeglichenes Verhältnis von Geben und Nehmen (Ressourcenaustausch) erreichen können.
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- Anonym (Author), 2017, Die Partnerwahl aus der weiblichen Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494144