Warum sind manche Menschen innovativer als andere? Welche Eigenschaften bringen diese Personen mit sich und wie können sie identifiziert werden? Um zur Beantwortung dieser Fragen beizutragen, wurde der Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking und verschiedenen Dimensionen der Individuellen Innovativität untersucht. Zusammenfassend deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine erhöhte Sensation Seeking Ausprägung eine intrinsische Motivation für die Individuelle Innovativität in Form von Unternehmensgründungen und innovationsförderlichem Verhalten darstellt.
Die Arbeit befasst sich einleitend theoretisch mit dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking woraufhin die Ergebnisse vorgestellt und interpretiert werden. Abschließend werden die Erkenntnisse in Empfehlungen für die weitere Forschungsaufnahme überführt sowie relevante Erkenntnisse für das Management gegeben.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Forschungsstand
- 1.2 Forschungsproblem, Fragestellung und Hypothesen
- 2. Sensation Seeking
- 2.1 Sensation Seeking Skala und Klassifikation
- 2.2 Physiologische Eigenschaften von Sensation Seeking
- 3. Konstruktion des Erhebungsinstruments
- 3.1 Messvariablen
- 3.1.1 Variablen Individuelle Innovativität
- 3.1.2 Variablen Sensation Seeking
- 3.1.3 Kontrollvariablen
- 3.2 Erhebungsverfahren
- 4. Datenanalyse und Ergebnisse
- 4.1 Zusammenfassende Statistiken
- 4.2 Empirische Ergebnisse
- 5. Fazit
- 5.1 Implikationen für Wissenschaftler
- 5.2 Implikationen für Manager
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Studie zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seeking und verschiedenen Dimensionen der Individuellen Innovativität im beruflichen Umfeld zu untersuchen. Dabei werden die Faktoren, die zur Entstehung von Innovationen beitragen, analysiert und der Einfluss von Sensation Seeking auf die Innovationskraft von Individuen beleuchtet.
- Zusammenhang zwischen Sensation Seeking und Individueller Innovativität
- Einfluss von Sensation Seeking auf Unternehmensgründungen und innovationsförderndes Verhalten
- Untersuchung der verschiedenen Dimensionen von Sensation Seeking und deren Auswirkungen auf die Innovationskraft
- Analyse des Einflusses von Geschlecht und Bildung auf Sensation Seeking und Individueller Innovativität
- Bedeutung der Innovationskultur im Unternehmen für die Innovationskraft von Mitarbeitern
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz von Innovationen im wirtschaftlichen Kontext dar und führt in die Forschungsfrage und die Hypothesen der Studie ein.
- Kapitel 2: Sensation Seeking: Dieses Kapitel definiert Sensation Seeking als Persönlichkeitsmerkmal und beschreibt die dazugehörige Skala sowie die physiologischen Eigenschaften von Sensation Seeking.
- Kapitel 3: Konstruktion des Erhebungsinstruments: In diesem Kapitel werden die Messvariablen der Studie, die verwendeten Erhebungsinstrumente und das Erhebungsverfahren detailliert dargestellt.
- Kapitel 4: Datenanalyse und Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der statistischen Analysen der gesammelten Daten präsentiert, wobei sowohl zusammenfassende Statistiken als auch die empirischen Ergebnisse behandelt werden.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Studie sind Sensation Seeking, Individueller Innovativität, Unternehmensgründungen, innovationsförderndes Verhalten, Risikobereitschaft, Thrill and Adventure Seeking, Disinhibition, Innovationskultur und die Rolle von Geschlecht und Bildung in diesem Zusammenhang.
Häufig gestellte Fragen
Was ist "Sensation Seeking"?
Sensation Seeking ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das durch das Bedürfnis nach abwechslungsreichen, neuen und komplexen Eindrücken sowie die Bereitschaft zu physischen und sozialen Risiken gekennzeichnet ist.
Wie hängen Sensation Seeking und Innovativität zusammen?
Die Studie zeigt, dass Menschen mit einer hohen Ausprägung in Sensation Seeking oft intrinsisch motiviert sind, innovatives Verhalten zu zeigen und Unternehmen zu gründen.
Welche Rolle spielt die Risikobereitschaft bei Innovationen?
Innovationen erfordern oft das Verlassen gewohnter Pfade. Sensation Seeker haben eine höhere Toleranz für die damit verbundenen Unsicherheiten und Risiken.
Wie können Manager Sensation Seeking für ihr Team nutzen?
Manager können gezielt Personen mit diesen Merkmalen in Innovationsprojekte einbinden, müssen aber gleichzeitig für eine unterstützende Innovationskultur sorgen.
Gibt es Unterschiede bei Geschlecht und Bildung?
Die Arbeit analysiert auch Kontrollvariablen wie Geschlecht und Bildung, um zu prüfen, wie diese Faktoren die individuelle Innovationskraft beeinflussen.
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- Yasmin Krause (Author), 2019, Sensation Seeking und Individuelle Innovativität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492541