Die Arbeit befasst sich zunächst mit der Lebensweise des europäischen Aals und dem daraus resultierenden Gefährdungspotential. Weiter wird der Umgang mit aquatischen Versuchstieren - speziell Aalen - erläutert. Im Hauptteil werden die verschiedenen Detektionsmethoden erklärt, Vor und Nachteile aufgezeigt und abschließend ein Fazit für die Eignung zur Detektion von Blankaalmigrationen in größeren Fließgewässern gezogen. Den Schluss bildet die Erarbeitung eines Systems zur Detektion in diesem speziellen Fall.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- DER EUROPÄISCHE AAL (ANGUILLA ANGUILLA L.)
- Der Lebenszyklus des europäischen Aals
- Die ozeanische Larvenperiode
- Vom Glasaal bis zum Gelbaal
- Lebensweise des europäischen Aals im Gelbaalstadium
- Die Wanderung der Blankaale
- Gefährdung des europäischen Aals
- Bedeutung für die Wahl einer Detektionsmethode
- Der Lebenszyklus des europäischen Aals
- DAS PROJEKTGEBIET MOSEL
- Die Moselkraftwerke
- Abiotische Faktoren
- Bedeutung für die Wahl einer Detektionsmethode
- METHODEN ZUR FISCHDETEKTION
- Grundlagen
- Radiotelemetrie
- LOTEK Transmitter
- Praxisbeispiele herkömmlicher Radiotelemetrie
- NEDAP Trail® System
- Praxisbeispiele NEDAP Trail System
- Akustische Telemetrie
- VEMCO Transmitter
- Praxisbeispiele
- PIT-Marken
- BIOMARK Transponder
- Praxisbeispiele
- Sonar Systeme
- Detektorreusen
- DIDSON Sonar
- Die EtWas FISH-ID V.1.0 Software
- Gegenüberstellung der Systeme
- KONZEPT FÜR EINE MESSKAMPAGNE AN DEN MOSELKRAFTWERKEN
- Die Aalschutzinitiative (ASI) Rheinland-Pfalz/RWE Power AG
- Bisherige Projekte
- Das Frühwarnsystem
- Wahl einer Detektionsmethode
- Anforderungen an die Detektionsmethode
- Vorüberlegungen
- Fazit
- Möglicher Versuchsaufbau und Durchführung
- Beschaffung und besendern der Versuchstiere
- Versuchsaufbau und Einbau der Kontrollstationen
- Standort Detzem
- Standort Koblenz
- Einbau der Kontrollstationen
- Geschätzte Kosten
- Versuchsdurchführung und Datenerhebung
- Eignung des Systems zur Kontrolle des Frühwarnsystems
- Die Aalschutzinitiative (ASI) Rheinland-Pfalz/RWE Power AG
- ERGEBNIS UND AUSBLICK
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts für eine Messkampagne an den Moselkraftwerken, die den Schutz des europäischen Aals (Anguilla anguilla L.) zum Ziel hat. Die Studie analysiert die Herausforderungen, die der Lebenszyklus des Aals im Kontext der Moselkraftwerke mit sich bringt und untersucht verschiedene Methoden zur Fischdetektion.
- Lebenszyklus des europäischen Aals
- Gefährdung des europäischen Aals durch Moselkraftwerke
- Methoden zur Fischdetektion (Radiotelemetrie, Akustische Telemetrie, PIT-Marken, Sonar Systeme)
- Konzept für eine Messkampagne an den Moselkraftwerken
- Aalschutzinitiative (ASI) Rheinland-Pfalz/RWE Power AG
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 2: Der Europäische Aal (Anguilla anguilla L.): Dieses Kapitel bietet eine umfassende Darstellung des Lebenszyklus des europäischen Aals, von der ozeanischen Larvenperiode über das Glasaal- und Gelbaalstadium bis hin zur Wanderung der Blankaale. Es beleuchtet die Bedeutung des Aals für die Ökosysteme und die aktuellen Bedrohungen, die seine Population gefährden.
- Kapitel 3: Das Projektgebiet Mosel: Dieser Abschnitt beschreibt die Moselkraftwerke als Teil des Projektbereichs und beleuchtet die abiotischen Faktoren, die für die Fischdetektion relevant sind.
- Kapitel 4: Methoden zur Fischdetektion: In diesem Kapitel werden verschiedene Methoden zur Fischdetektion vorgestellt und detailliert analysiert, darunter Radiotelemetrie, Akustische Telemetrie, PIT-Marken und Sonar Systeme. Die Stärken und Schwächen jedes Systems werden im Kontext des Aal-Schutzes untersucht.
- Kapitel 5: Konzept für eine Messkampagne an den Moselkraftwerken: Hier wird ein Konzept für eine Messkampagne entwickelt, die die gewählte Detektionsmethode an den Moselkraftwerken zum Einsatz bringen soll. Der Fokus liegt auf der Wahl der optimalen Methode, der detaillierten Planung des Versuchsaufbaus und der Durchführung der Datenerhebung.
Schlüsselwörter
Europäischer Aal, Anguilla anguilla L., Lebenszyklus, Moselkraftwerke, Fischdetektion, Radiotelemetrie, Akustische Telemetrie, PIT-Marken, Sonar Systeme, Aalschutzinitiative, Frühwarnsystem, Messkampagne, Versuchsaufbau, Datenerhebung.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der europäische Aal gefährdet?
Gefahren bestehen durch Hindernisse bei der Wanderung, insbesondere durch Wasserkraftwerke, sowie durch Umweltfaktoren und Überfischung.
Wie funktioniert die Fischdetektion an der Mosel?
Es werden Methoden wie Radiotelemetrie, akustische Telemetrie, PIT-Marken und Sonar-Systeme eingesetzt, um die Abwanderung der Blankaale zu überwachen.
Was ist der Unterschied zwischen Radio- und akustischer Telemetrie?
Radiotelemetrie nutzt Funkwellen und eignet sich für flache Gewässer, während akustische Telemetrie Schallwellen nutzt und in tieferen oder leitfähigeren Gewässern besser funktioniert.
Was ist das "Frühwarnsystem" der Aalschutzinitiative?
Ein System, das Wanderaktivitäten erkennt, um Kraftwerke zeitweise abzuschalten oder Schutzmaßnahmen zu aktivieren, wenn eine Massenabwanderung bevorsteht.
Welche Rolle spielen PIT-Marken?
PIT-Marken (Passive Integrated Transponder) sind kleine Chips, die Fischen implantiert werden und beim Passieren von Antennenstationen eine eindeutige Identifizierung ermöglichen.
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- Fabian Roth (Author), 2016, Telemetrie zur Fischdetektion. Die Blankaalabwanderung in der Mosel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491418