Armut ist ein Phänomen, welches es zu jeder Zeit der Menschheit gegeben hat. Dabei handelt es sich meist um schlichte und objektiv messbare Unterschiede von Hab und Gut zwischen Gesellschaftsgruppen oder einzelnen Individuen.
Armut ist dabei jedoch heute nicht mehr genauso zu verstehen wie noch vor einiger Zeit. So beschränkt sich die Definition von Armut schon lange nicht mehr auf objektive Rahmenbedingungen, sondern bezieht sich immer häufiger auch auf subjektive Aspekte und soziale Phänomene als Ursachen für diese Armut. noch immer als Synonym für die Hürde zu einer guten Bildung steht.
Inwieweit und in welchem Kontext dies der Fall ist, und welche sozialen Rahmenbedingungen eine gute Bildung begünstigen oder sie erschweren, möchte ich im Laufe dieser Arbeit beleuchten. Die im Seminar „Soziale Ungleichheit und globale Gerechtigkeit“ behandelten Theorien von Gerd Spittler, welcher sich mit Mangelgesellschaften und Ar mut im Kontext von Bildungschancen auseinandergesetzt hat, sollen dafür als theoretisches Fundament dienen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Armut – Eine Definition
- Definition aus der Literatur
- Subjektive Empfindung von Armut
- Aktuelle Zahlen und Fakten
- Auswirkungen von Armut auf die Bildungschancen
- Einfluss sozialer Phänomene
- Vergleich Deutschland - Afrika
- Die Bedeutung der Bedürfnisse
- Einfache Bedürfnisse
- Begrenzte Bedürfnisse
- Bedeutung für die Menschen
- Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Studienarbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Armut und sozialen Phänomenen auf die Bildungschancen. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, ob Armut als ein „Bildungskiller“ betrachtet werden kann. Dazu wird zunächst eine Definition von Armut erarbeitet und die unterschiedlichen Formen, wie objektive, subjektive und gefühlte Armut, erläutert. Anschließend werden die Auswirkungen von Armut auf die Bildungschancen beleuchtet, wobei die Bedeutung sozialer Phänomene und die Unterschiede zwischen Deutschland und Afrika hervorgehoben werden.
- Definition von Armut und deren Ausprägungen
- Einfluss von Armut auf Bildungschancen
- Bedeutung sozialer Phänomene und Lebensstile
- Unterschiede zwischen Deutschland und Afrika
- Relevanz von Bedürfnissen und deren Einfluss auf die Bildung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und verdeutlicht die Relevanz von Bildung im Kampf gegen Armut. Das Kapitel „Armut – Eine Definition“ behandelt die unterschiedlichen Definitionen von Armut, wobei insbesondere auf die objektive, subjektive und gefühlte Armut eingegangen wird. Es werden die Auswirkungen von Armut auf die Bildungschancen erläutert und die Bedeutung sozialer Phänomene und Lebensstile im Vergleich zwischen Deutschland und Afrika hervorgehoben.
Schlüsselwörter
Armut, Bildung, Bildungschancen, Soziale Ungleichheit, Globale Gerechtigkeit, Soziale Phänomene, Bedürfnisse, Deutschland, Afrika.
Häufig gestellte Fragen
Ist Armut ein Hindernis für gute Bildung?
Ja, die Arbeit untersucht, wie materielle Armut und soziale Rahmenbedingungen Bildungschancen erschweren oder verhindern können.
Was ist der Unterschied zwischen objektiver und subjektiver Armut?
Objektive Armut ist messbar (z.B. Einkommen), während subjektive Armut das persönliche Empfinden eines Mangels im sozialen Vergleich beschreibt.
Welche Rolle spielen soziale Phänomene bei der Bildung?
Lebensstile, soziale Milieus und kulturelle Erwartungen beeinflussen massiv, ob Bildung als erstrebenswertes Ziel wahrgenommen wird.
Wie unterscheidet sich die Armutsthematik in Deutschland und Afrika?
Die Arbeit vergleicht Mangelgesellschaften und zeigt auf, wie unterschiedliche kulturelle Bedürfnisse die Bildungsmotivation prägen.
Was besagen die Theorien von Gerd Spittler?
Spittler befasst sich mit dem Handeln in Mangelgesellschaften und wie begrenzte Bedürfnisse das soziale Verhalten und Bildungschancen beeinflussen.
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- Bachelor of Arts (B.A.) Nicolas Seibel (Author), 2016, Bildungskiller Armut? Der Einfluss von Armut und sozialen Phänomenen auf die Bildungschancen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/478158