In der folgenden Ausarbeitung wird sich insbesondere mit einer Fragestellung auseinandergesetzt: Ist Kampfsport ein "Männersport"? Hierbei wird weniger auf Mitgliederzahlen oder die Zusammensetzung in verschiedenen Trainingsgruppen eingegangen. Vielmehr werden Motive der Kampfsportlerinnen dargestellt und in Bezug zur Darstellung in den Medien gesetzt. Das soziale Geschlecht spielt dabei eine vorrangige Rolle.
Um die Frage beantworten zu können, ist es notwendig zu verstehen, welche "Arten" des Geschlechts bestehen und was sich alles hinter "Kampfsport" verbirgt. Diese Ausdifferenzierung wird folglich vorgenommen. Anschließend lässt sich "Kampfsport" als Gesamtheit der darunter zu verstehenden Begrifflichkeiten sehen. Des Weiteren wird sich mit Zuschreibungen von Eigenschaften bezüglich des Geschlechts und verschiedener Kampfsportarten befasst sowie Motiven des Einstiegs und der Fortführung solcher. Als nächstes folgt ein Einblick in die Darstellung der Medien, bevor abschließend Bezug zur Fragestellung genommen wird und ein Ausblick vorgenommen wird.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische Grundlagen
- Soziales Geschlecht
- Kampfsport
- Kampfkunst
- Selbstverteidigung
- Zwischenfazit
- Zuge schriebene Eigenschaften von Frauen und Männern sowie Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung
- Soziale Konstruktion des Frauenbildes
- Soziale Konstruktion des Männerbildes
- Kampfsport
- Kampfkunst
- Selbstverteidigung
- Motive der Kampfsportlerinnen¹
- Darstellung der Kampfsportlerinnen
- Fazit und Ausblick
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Kampfsport ein „Männersport“ ist. Sie analysiert Motive von Kampfsportlerinnen und die Darstellung in den Medien, um die Rolle des sozialen Geschlechts im Kampfsport zu beleuchten. Die Arbeit untersucht, welche Arten des Geschlechts bestehen und was sich hinter „Kampfsport“ verbirgt. Darüber hinaus wird auf Zuschreibungen von Eigenschaften bezüglich des Geschlechts und verschiedener Kampfsportarten sowie Motiven des Einstiegs und der Fortführung solcher eingegangen.
- Soziale Konstruktion von Geschlecht und Geschlechterrollen im Kampfsport
- Motive von Kampfsportlerinnen
- Darstellung von Kampfsportlerinnen in den Medien
- Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung
- Der Einfluss von kulturellen und gesellschaftlichen Normen auf die Wahrnehmung von Kampfsport
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Fragestellung „Ist Kampfsport ein „Männersport“?“ und skizziert den Ansatz, die Frage anhand von Motiven und der Darstellung von Kampfsportlerinnen zu beantworten.
- Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert das soziale Geschlecht und differenziert zwischen den Begriffen „Kampfsport“, „Kampfkunst“ und „Selbstverteidigung“. Es werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Begriffen aufgezeigt.
- Zuge schriebene Eigenschaften von Frauen und Männern sowie Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung: Dieses Kapitel behandelt die soziale Konstruktion des Frauen- und Männerbildes im Kontext von Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung.
- Motive der Kampfsportlerinnen: Dieses Kapitel befasst sich mit den Motivationen von Frauen, Kampfsport zu betreiben.
- Darstellung der Kampfsportlerinnen: Dieses Kapitel analysiert die Darstellung von Kampfsportlerinnen in den Medien.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Kampfsport, Kampfkunst, Selbstverteidigung, soziales Geschlecht, Geschlechterrollen, Frauenbild, Männerbild, Motivation, Medien, Darstellung, Sport und Kultur.
Häufig gestellte Fragen
Ist Kampfsport tatsächlich ein "Männersport"?
Die Arbeit untersucht diese Frage kritisch anhand des sozialen Geschlechts (Gender) und zeigt auf, dass Motive und mediale Darstellungen oft von traditionellen Männerbildern geprägt sind, obwohl immer mehr Frauen teilnehmen.
Was sind die Hauptmotive für Frauen, Kampfsport zu betreiben?
Häufige Motive sind die Stärkung des Selbstbewusstseins, das Erlernen von Selbstverteidigung, körperliche Fitness sowie der Wunsch, traditionelle Rollenbilder zu durchbrechen.
Wie unterscheiden sich Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung?
Kampfsport ist wettbewerbsorientiert, Kampfkunst betont oft Tradition und Philosophie, während Selbstverteidigung primär auf die praktische Abwehr von Angriffen im Alltag ausgerichtet ist.
Welchen Einfluss haben Medien auf das Bild von Kampfsportlerinnen?
Medien reproduzieren oft Stereotypen, indem sie Kampfsportlerinnen entweder stark sexualisiert oder als Ausnahmeerscheinungen in einer männlichen Domäne darstellen, was das soziale Bild des Sports prägt.
Was bedeutet "soziales Geschlecht" im Sportkontext?
Es bezieht sich auf die gesellschaftlich konstruierten Rollen, Verhaltensweisen und Identitäten, die einer Person aufgrund ihres biologischen Geschlechts zugeschrieben werden und die Wahl der Sportart beeinflussen können.
- Quote paper
- Christopher Stein (Author), 2018, Motive und Darstellung von KampfsportlerInnen in Bezug zum sozialen Geschlecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468109