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Der Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel des CentrO

Título: Der Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel des CentrO

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2019 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Oliver Foerster (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía regional
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Inhalte der Facharbeit sind die Definition des Strukturwandels, die geografische und geologische Einordnung des zu untersuchenden Raums - das Ruhrgebiet - sowie die wesentlichen Ursachen des Strukturwandels. Im Hauptteil wird detailliert untersucht, warum in Oberhausen eine wirtschaftliche Umstrukturierung vom sekundären in den tertiären Wirtschaftssektor nötig war. Am Ende werden die Auswirkungen des Strukturwandelprojekts CentrO auf Oberhausen beschrieben.

Als Strukturwandel bezeichnet man „[…] die Veränderung der relativen Anteile eines Sektors im Zeitverlauf“. Dabei unterscheidet man drei Sektoren: den primären, den sekundären und den tertiären Sektor.

Beim primären Sektor handelt es sich um den Teil der Gesamtwirtschaft, welcher sich mit der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei sowie dem Bergbau beschäftigt. Der sekundäre Sektor umfasst das produzierende Gewerbe und die Industrie. Im tertiären Sektor werden alle Dienstleistungen zusammengefasst.

Wenn es beispielsweise im Laufe der Zeit zu einer Verschiebung der relativen Gewichte des sekundären Sektors zu Gunsten des tertiären Sektors kommt, so spricht man von einem Strukturwandel, was letztlich dazu führt, dass der Gewichtsanteil des tertiären Sektors den sekundären Sektor überholt.

Technische Innovationen sowie ein globaler Wettbewerb führen dazu, dass die Geschwindigkeit eines Strukturwandels deutlich zunimmt. Ein Beispiel für den Strukturwandel stellt das Ruhrgebiet dar, welches in den letzten Jahrzehnten einen Strukturwandel vom Bergbau hin zum Dienstleistungssektor, also vom primären und sekundären hin zum tertiären Sektor vollzogen hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Gründe für die Themenwahl

1.2 Vorgehensweise

2. Hauptteil

2.1 Definition „Strukturwandel“

2.2 Geografische und geologische Einordnung des Ruhrgebietes

2.3 Ursachen des Strukturwandels im Ruhrgebiet

2.3.1 Die Kohlekrise

2.3.2 Die Stahlkrise

2.4 Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel des CentrO

2.4.1 Vorgeschichte Oberhausens

2.4.2 Das CentrO

2.4.3 Auswirkungen des CentrO auf Oberhausen und Umgebung

3. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht den Strukturwandel im Ruhrgebiet mit einem spezifischen Fokus auf das Projekt "CentrO" in Oberhausen. Ziel ist es, die Notwendigkeit des Übergangs vom sekundären zum tertiären Wirtschaftssektor zu analysieren sowie die positiven und negativen Auswirkungen dieses Einkaufs- und Freizeitzentrums auf die Stadtentwicklung zu bewerten.

  • Definition und Grundlagen des wirtschaftlichen Strukturwandels.
  • Geografische und geologische Rahmenbedingungen des Ruhrgebiets.
  • Die historischen Ursachen des Wandels: Kohle- und Stahlkrise.
  • Detaillierte Fallstudie: Das CentrO Oberhausen als Motor der wirtschaftlichen Umstrukturierung.
  • Sozioökonomische Folgen für Arbeitsmarkt, Kaufkraft und innerstädtische Infrastruktur.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Vorgeschichte Oberhausens

„Oberhausen gilt als Wiege der „Ruhrindustrie““.21 Im Jahre 1758 verzeichnete die Region durch die Gründung der St. Antony-Hütte erstmals eine Verhüttung von Erz. In den folgenden 230 Jahren bestimmten Stahl und Kohle die wirtschaftliche Prosperität, also den wirtschaftlichen Aufschwung Oberhausens. Bereits 30 Jahre nach der Gründung der St. Anthony-Hütte entstanden die Hütten „Gute Hoffnung“ und „Neu Essen“, welche sich 1808 zusammen mit der St. Anthony-Hütte unter dem Namen „Gutehoffnungshütte“ zusammenschlossen.

Nachdem sich 1929 die bis dato selbstständigen Städte Osterfeld, Alt-Oberhausen und Sterkrade zur Stadt Oberhausen zusammenschlossen, verringerte sich ab Ende der 60er-Jahre kontinuierlich die Anzahl der Zechen und die damit verbundene Anzahl der Beschäftigten in der Montanindustrie. Mitte der 80er-Jahre verschärfte sich dieser Prozess aufgrund des Zusammenspiels von Kohlekrise in den 50er-Jahren und Stahlkrise in den 70er-Jahren. Schließlich wurde 1992 mit der Zeche Osterfeld der Bergbau in Oberhausen vollständig eingestellt. Dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Niedergang folgte außerdem eine kontinuierliche Abwanderung der Oberhausener Bevölkerung. Von 1965 bis 1987 sank die Einwohnerzahl von 260.000 auf 220.000 Bürger. Im Zuge dessen verringerte sich die Kaufkraft, was sich ebenfalls negativ auf die Einzelhandelsqualität auswirkte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Strukturwandel ein und erläutert die Vorgehensweise der Arbeit sowie die Motivation zur Themenwahl anhand der Entwicklung in Oberhausen.

2. Hauptteil: Dieser Abschnitt definiert den Strukturwandel theoretisch, ordnet das Ruhrgebiet geografisch ein und beleuchtet die historischen Krisen der Montanindustrie, bevor die konkrete Umsetzung des Projekts CentrO detailliert analysiert wird.

3. Zusammenfassung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Untersuchung reflektiert und zukünftige Herausforderungen für das CentrO, wie etwa veränderte Konsumgewohnheiten, diskutiert.

Schlüsselwörter

Strukturwandel, Ruhrgebiet, CentrO, Oberhausen, Montanindustrie, Kohlekrise, Stahlkrise, Wirtschaftssektor, Dienstleistung, Einzelhandel, Stadtentwicklung, Beschäftigungsstruktur, Kaufkraft, Neue Mitte, Wirtschaftsumbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den wirtschaftlichen Strukturwandel im Ruhrgebiet anhand des konkreten Beispiels der Stadt Oberhausen und dem Bau des Einkaufszentrums CentrO.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Niedergang der Montanindustrie (Kohle und Stahl) und der anschließende Aufbau eines Dienstleistungs- und Freizeitzentrums als wirtschaftliche Antwort darauf.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen des CentrO-Projekts auf die lokale Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und die Stadt Oberhausen kritisch zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet eine Literaturanalyse und wertet Statistiken sowie historische Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung und dem Strukturwandel aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, eine geografische Verortung des Ruhrgebiets, eine historische Analyse der Krisenursachen sowie eine detaillierte Fallstudie zum CentrO.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Strukturwandel, Montanindustrie, Dienstleistungssektor, Arbeitsplätze, Kaufkraft und wirtschaftliche Umstrukturierung.

Welche negativen Folgen hatte das CentrO für Oberhausen?

Das CentrO konkurriert mit der traditionellen Innenstadt, was zu einer Verödung der Marktstraße und zu Umsatzrückgängen im alteingesessenen Einzelhandel geführt hat.

Welche zukünftigen Risiken sieht die Arbeit für das CentrO?

Genannt werden das zunehmende Onlineshopping sowie mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, welche die Anreise und damit die Attraktivität des Standorts schmälern könnten.

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Detalles

Título
Der Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel des CentrO
Calificación
1,0
Autor
Oliver Foerster (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
17
No. de catálogo
V463225
ISBN (Ebook)
9783668910713
ISBN (Libro)
9783668910720
Idioma
Alemán
Etiqueta
Facharbeit Strukturwandel Ruhrgebiet Beispiel CentrO Kohlekrise Strahlkrise Oberhausen Ursachen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Oliver Foerster (Autor), 2019, Der Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel des CentrO, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463225
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