Diese Arbeit beleuchtet die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Leasingbilanzierung nach HGB und IFRS 16 / IAS 17.
Nach einer einleitenden Definition werden allgemeine Grundlagen der Bilanzierungsvorschriften nach nationaler und internationaler Gesetzgebung näher gebracht. Anschließend wird aufgezeigt wie Leasingverhältnisse klassifiziert und bilanziert werden. Dabei wird auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach HGB und den bis zum 31.12.2018 noch geltenden IAS 17 eingegangen. Der Übergang von IAS 17 auf IFRS 16 wird ebenfalls aufgegriffen und die wesentlichen Änderungen werden gegenübergestellt.
Im Anschluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die Zukunft der Leasingbilanzierung geworfen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Grundlagen
- 2.1 Begriffsdefinition und Grundlagen
- 2.2 Bilanzierungsvorschriften nach HGB
- 2.3 Bilanzierungsvorschriften nach IFRS
- 3 HGB
- 3.1 Rechtliche Grundlagen
- 3.2 Zurechnung des Leasinggegenstandes
- 3.3 Bilanzierung bei Zurechnung zum Leasingnehmer
- 3.4 Bilanzierung bei Zurechnung zum Leasinggeber
- 4 IFRS
- 4.1 Rechtliche Grundlagen
- 4.2 Zurechnung des Leasinggegenstandes
- 4.3 Bilanzierung bei Zuordnung zum Leasingnehmer
- 4.4 Bilanzierung bei Zuordnung zum Leasingnehmer
- 4.5 Wesentliche Änderungen durch IFRS 16
- 5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Bilanzierung von Leasingverträgen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den International Financial Reporting Standards (IFRS). Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen Ansätze beider Regelwerke und beleuchtet die Auswirkungen auf die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.
- Definition und Abgrenzung von Leasing
- Rechtliche Grundlagen und Bilanzierungsvorschriften nach HGB und IFRS
- Zurechnung des Leasinggegenstandes und Bilanzierung beim Leasingnehmer und Leasinggeber
- Wesentliche Änderungen durch IFRS 16
- Vergleichende Analyse der Bilanzierung nach HGB und IFRS
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Leasingbilanzierung ein und erläutert die Relevanz der Thematik im Kontext der Finanzwirtschaft. Zudem wird der Aufbau der Arbeit und die Zielsetzung der Untersuchung vorgestellt.
- Kapitel 2: Grundlagen: In diesem Kapitel werden die grundlegenden Begriffe und Definitionen im Zusammenhang mit Leasingverträgen erklärt. Es werden die Bilanzierungsvorschriften nach HGB und IFRS dargestellt und die Unterschiede zwischen beiden Regelwerken aufgezeigt.
- Kapitel 3: HGB: Dieses Kapitel befasst sich mit der Bilanzierung von Leasingverträgen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB). Es werden die rechtlichen Grundlagen, die Zurechnung des Leasinggegenstandes und die Bilanzierung beim Leasingnehmer und Leasinggeber behandelt.
- Kapitel 4: IFRS: In diesem Kapitel werden die Bilanzierungsvorschriften für Leasingverträge nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) analysiert. Es werden die rechtlichen Grundlagen, die Zurechnung des Leasinggegenstandes und die Bilanzierung beim Leasingnehmer und Leasinggeber im Detail beschrieben. Besondere Aufmerksamkeit wird den wesentlichen Änderungen durch IFRS 16 gewidmet.
Schlüsselwörter
Leasingbilanzierung, HGB, IFRS, Leasingnehmer, Leasinggeber, Bilanzierung, Gewinn- und Verlustrechnung, right-of-use-Ansatz, IFRS 16, Rechnungslegung, Finanzwirtschaft
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptunterschiede zwischen HGB und IFRS bei Leasing?
Nach HGB hängt die Bilanzierung von der Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums ab. Nach IFRS 16 müssen fast alle Leasingverhältnisse beim Leasingnehmer als Nutzungsrecht (Right-of-Use) aktiviert werden.
Was hat sich durch IFRS 16 wesentlich geändert?
Die Unterscheidung zwischen Operating Leasing und Finance Leasing beim Leasingnehmer ist weitgehend weggefallen; fast alle Verträge erscheinen nun in der Bilanz, was die Verschuldungskennzahlen beeinflusst.
Wer bilanziert den Leasinggegenstand nach HGB?
Das hängt von den Leasingerlassen ab. Je nach Vertragsgestaltung (Vollamortisation, Teilamortisation, Optionen) wird der Gegenstand entweder dem Leasinggeber oder dem Leasingnehmer zugerechnet.
Was versteht man unter dem „Right-of-Use“-Ansatz?
Dies ist das Konzept des IFRS 16, bei dem der Leasingnehmer das Recht zur Nutzung eines Vermögenswerts als Aktivposten und die Zahlungsverpflichtung als Verbindlichkeit bilanziert.
Wie wirkt sich Leasing auf die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aus?
Nach IFRS führt die Aktivierung zu Abschreibungen und Zinsaufwendungen, während nach HGB beim Operating Leasing oft nur der Mietaufwand verbucht wird.
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- Sandro Guerreiro (Author), 2019, Leasingbilanzierung nach HGB vs. IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460978