Das Essay beschäftigt sich mit einer Quelleninterpretation zum Thema Piraterie in der Antike auf Basis der Übersetzung von Otto Veh.
Piraten sind heute zwar keine allzu große Bedrohung mehr für die Seefahrt, allerdings war dies in der Antike anders. Mal davon abgesehen, dass die Schiffe in der Antike noch lange nicht so fortschrittlich waren wie sie es heute sind, galten Piraten als eine der größten Bedrohungen die auf See und für die Küstenstädte auftreten konnten. Vor allem im griechisch-römischen Raum lagen viele Städte am Meer, was ihnen eine großräumige Seefahrt ermöglichte, sie aber auch anfällig für Übergriffe von Piraten machte.
Inhaltsverzeichnis
- Quelleninterpretation: Piraterie in der Antike
- Piraterie als Beruf und ihre Bedeutung in der Antike
- Die Rolle von Mithridates VI. und seine Verbindung zur Piraterie
- Die Reaktion des Römischen Reiches auf die Piraterie
- Die Piraten als politisches Druckmittel
- Der Seehandel und die Bedeutung der Piraterie für die Wirtschaft
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Quelle „Appian Mithridates 63, 261 - 263“ des griechischen Autors Appian aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. beleuchtet die Problematik der Piraterie im Römischen Reich. Die Quelle verdeutlicht die Bedeutung der Piraterie als Bedrohung für den Seehandel und die Küstenstädte der Provinz Asien.
- Die Rolle der Piraterie als Bedrohung für den Seehandel
- Die Verbindung von Mithridates VI. zur Piraterie
- Die Reaktion des Römischen Reiches auf die Piraterie
- Die Piraterie als politisches Druckmittel
- Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Piraterie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Quelle beschreibt die Notlage der Städte in der Provinz Asien, die durch Piratenüberfälle betroffen waren. Appian schildert die Piraten als große, organisierte Gruppen, die sogar Häfen und Küstenstädte angriffen. Er erwähnt auch, dass die Piraten ursprünglich von Mithridates VI. unterstützt wurden und sich im Laufe der Zeit stark vermehrt haben.
Die Quelle hebt die mangelnde Reaktion des Römischen Reiches auf die Piraten hervor. Sulla, der sich in der Nähe der von Piraten überfallenen Städte aufhielt, zog seine Truppen zurück nach Italien, statt die Städte zu unterstützen.
Die Quelle verdeutlicht, dass Mithridates VI. bewusst die Piraterie förderte, um den Seehandel zu unterbinden und so die Wirtschaft in Kleinasien zu schwächen. Mithridates erhoffte sich durch die Piraterie einen Vorteil in seinen Kriegen gegen das Römische Reich.
Appian beschreibt die Piraterie nicht nur als Bedrohung für den Seehandel, sondern auch als lukratives Geschäft, das von verschiedenen Akteuren unterstützt wurde, von lokalen Händlern bis hin zu Königen.
Schlüsselwörter
Piraterie, Appian, Mithridates VI., Römisches Reich, Seehandel, Provinz Asien, Küstenstädte, politisches Druckmittel, Wirtschaft, Handel, Sklavenhandel, Seeverkehr, Krieg, Bündnis.
Häufig gestellte Fragen
Wie gefährlich war die Piraterie in der Antike?
Piraten galten als eine der größten Bedrohungen für die Seefahrt und die Küstenstädte, da Schiffe technisch weniger fortschrittlich und Städte am Meer leicht angreifbar waren.
Welche Rolle spielte Mithridates VI. im Zusammenhang mit Piraten?
Mithridates VI. unterstützte und förderte die Piraterie gezielt, um den römischen Seehandel zu unterbinden und die Wirtschaft in Kleinasien zu schwächen.
Wie reagierte das Römische Reich auf die Piratenplage?
Die Quelle von Appian kritisiert die oft mangelnde Reaktion; beispielsweise zog Sulla Truppen ab, statt die überfallenen Städte in der Provinz Asien zu schützen.
War Piraterie in der Antike ein lukratives Geschäft?
Ja, es war ein organisiertes Geschäft, das nicht nur von Kriminellen, sondern auch von lokalen Händlern und sogar Königen unterstützt wurde.
Welche Quelle dient als Grundlage für dieses Essay?
Die Arbeit basiert auf der Quelleninterpretation von „Appian Mithridates 63, 261 - 263“ in der Übersetzung von Otto Veh.
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- Anonym (Author), 2016, Piraterie in der Antike, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458943