Diese Arbeit beschäftigt sich mit bildgebenden Verfahren, die als Grundlage für die Strahlentherapieplanung verwendet werden können. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Rolle funktioneller nuklearmedizinischer Verfahren in der Strahlentherapieplanung gelegt. Es werden dabei sowohl theoretische als auch praktische Aspekte der multimodalen Bildgebung erörtert.
Die Grundlage für eine Strahlentherapieplanung können sowohl strukturelle als auch funktionelle bildgebende Verfahren sein. In dieser Arbeit sollen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden herausgearbeitet werden. Dazu werden die Erfahrungen von Experten unterschiedlicher Institutionen in die Untersuchung mit einfließen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 EINLEITUNG
- 1.1 THEMA
- 1.2 PROBLEMSTELLUNG
- 1.3 ZENTRALE FRAGESTELLUNG
- 1.4 METHODE
- 2 GRUNDLAGEN
- 2.1 BILDGEBENDE VERFAHREN IN DER STRAHLENTHERAPIEPLANUNG
- 2.1.1 Strukturelle Verfahren - MRT, CT und Ultraschall
- 2.1.2 Funktionelle Verfahren - PET-CT und PET-MR
- 2.2 ARBEITSPROZESSE IN DER STRAHLENTHERAPIE
- 2.2.1 Auswertung multiparametrischer Bilddaten
- 2.2.2 Integration, Fusion und Korrelation multimodaler Bilddaten
- 2.2.3 Workflow der multimodalen Bildgebung
- 3 EXPERTENBEFRAGUNG
- 3.1 METHODE
- 3.1.1 Untersuchungsfragen
- 3.1.2 Untersuchungsrahmen und Untersuchungsdurchführung
- 3.1.3 Erhebungs- und Auswertemethode
- 3.2 ERGEBNISSE
- 3.2.1 Verfügbare Modalitäten in den Institutionen
- 3.2.2 Institutionsabhängige Tumoridentifikation u. Einzeichnen d. PTV's
- 3.2.3 Institutionsabhängige bevorzugte Modalitäten
- 4 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
- 5 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Bedeutung der funktionellen Bildgebung in der Strahlentherapieplanung. Sie untersucht die Vor- und Nachteile verschiedener bildgebender Verfahren, insbesondere die morphologischen Verfahren wie CT und MRT im Vergleich zu den funktionellen Verfahren wie PET (Positronen-Emissions-Tomographie). Die Arbeit analysiert die Rolle dieser Verfahren bei der Definition des Zielvolumens und untersucht die aktuellen Praxisanwendungen in verschiedenen Institutionen.
- Analyse der Vor- und Nachteile von morphologischen und funktionellen bildgebenden Verfahren in der Strahlentherapieplanung.
- Bedeutung der funktionellen Bildgebung für die optimale Zielvolumendefinition.
- Untersuchung der Praxisanwendung verschiedener bildgebender Verfahren in verschiedenen Institutionen.
- Bewertung der Verfügbarkeit und Nutzung nuklearmedizinischer Verfahren in der Strahlentherapieplanung.
- Bewertung der Bedeutung der multimodalen Bildgebung für die Strahlentherapieplanung.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema der Bachelorarbeit vor, definiert die Problemstellung und die zentrale Fragestellung. Sie beschreibt auch die Methodik, die in der Arbeit angewendet wird. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen der bildgebenden Verfahren in der Strahlentherapieplanung. Hier werden die strukturellen Verfahren (MRT, CT und Ultraschall) und die funktionellen Verfahren (PET-CT und PET-MR) näher erläutert. Des Weiteren werden die Arbeitsprozesse in der Strahlentherapie, wie die Auswertung multiparametrischer Bilddaten, die Integration und Fusion von multimodalen Bilddaten sowie der Workflow der multimodalen Bildgebung, detailliert beschrieben. Das dritte Kapitel widmet sich einer Expertenbefragung, die durchgeführt wurde, um die Praxisanwendung der verschiedenen bildgebenden Verfahren in verschiedenen Institutionen zu untersuchen. Die Expertenbefragung umfasste Fragen zur Verfügbarkeit von Modalitäten, zur Institutionenabhängigen Tumoridentifikation und zum Einzeichnen des PTVs sowie zu den institutionsspezifischen bevorzugten Modalitäten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Schlüsselwörter Strahlentherapieplanung, Nuklearmedizin, multimodale Bildgebung, Zielvolumendefinition, PET-CT, PET-MR, MRT, CT und Ultraschall. Sie untersucht die Bedeutung der funktionellen Bildgebung für die Optimierung der Strahlentherapieplanung und analysiert die Praxisanwendung dieser Verfahren in verschiedenen Institutionen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen strukturellen und funktionellen Bildgebungsverfahren?
Strukturelle Verfahren wie CT und MRT bilden die Anatomie ab, während funktionelle Verfahren wie PET Stoffwechselvorgänge und biologische Aktivitäten im Gewebe sichtbar machen.
Welche Rolle spielt die PET-CT in der Strahlentherapieplanung?
Die PET-CT ermöglicht eine präzisere Definition des Zielvolumens (PTV), indem sie aktives Tumorgewebe von gesundem oder nekrotischem Gewebe unterscheidet.
Was versteht man unter multimodaler Bildgebung?
Darunter versteht man die Kombination und Fusion verschiedener Bildgebungsdaten (z. B. MRT und PET), um eine umfassendere Informationsbasis für die Planung zu erhalten.
Warum ist die Zielvolumendefinition so wichtig?
Eine exakte Zielvolumendefinition stellt sicher, dass der Tumor die maximale Strahlendosis erhält, während das umliegende gesunde Gewebe bestmöglich geschont wird.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Integration funktioneller Daten?
Herausforderungen liegen im Workflow, der präzisen Bildfusion (Registrierung) und der Auswertung multiparametrischer Daten durch verschiedene Fachdisziplinen.
- Quote paper
- Kathrin Fembek (Author), 2014, Stellenwert der funktionellen Bildgebung in der Strahlentherapieplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458924