Ziel der Maturaarbeit war, sich mit der Zusammensetzung von Hausstaub und den darin enthaltenen Gefahrenstoffen auseinanderzusetzen. Der Schwerpunkt wurde dabei auf Phthalate (Weichmacher) und Schwermetalle gesetzt. Im praktischen Teil der Arbeit wurde eine Hausstaubprobe auf ihre Phthalatbelastung untersucht. Konkret wurde mit einem Staubsauger Hausstaub gesammelt und dieser mit einer Soxhlet-Apparatur extrahiert. Das Extrakt wurde dann mithilfe einer Säulenchromatographie aufbereitet und schliesslich gaschromatographisch mit massenselektivem Detektor (GC/MS) analysiert. Neben den qualitativen Ergebnissen zur Phthalatbelastung liegen auch quantitative Ergebnisse zur Schwermetallbelastung vor. Diese lieferte das Analyselabor SGS.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie
- Hausstaub
- Zusammensetzung und Ursachen
- Entstehung sekundärer und primärer Partikel
- Gefahrenstoffe im Hausstaub
- Aufnahme und Auswirkungen von Gefahrenstoffe
- Massnahmen gegen die Belastung durch Gefahrenstoffe
- Analyseergebnisse aus der Literatur
- Phthalate
- Funktionsweise der Weichmacher
- Vorkommen
- Exposition und Aufnahme
- Toxikologie
- Ersatzstoffe
- Nachweis
- Analyseergebnisse aus der Literatur
- Schwermetalle
- Vorkommen
- Exposition und Aufnahme
- Toxikologie
- Analysemethoden
- Analyseergebnisse aus der Literatur
- Material und Methoden
- Anmerkung zur Wahl der Methoden
- Probenbeschaffung
- Modellmatrix
- Hausstaub
- Soxhlet Extraktion
- Rotationsverdampfung
- Säulenchromatographie
- Phenolphtalein-Synthese
- UV-Vis Spektroskopie
- GC/MS Untersuchung
- Schwermetalluntersuchung
- Resultate
- Hausbeschreibung
- Probenbeschaffung
- Modellmatrix
- Hausstaub
- Soxhlet Extraktion
- Allgemeines Vorgehen
- Modellmatrix
- Hausstaub
- Rotationsverdampfung
- Allgemeines Vorgehen
- Modellmatrix
- Hausstaub
- Säulenchromatographie
- Allgemeines Vorgehen
- Vorexperiment
- Hausstaub
- Phenolphtalein-Synthese
- Modellmatrix
- Hausstaub
- UV-Vis Spektroskopie
- Modellmatrix
- Hausstaub
- GC/MS Untersuchung
- Schwermetalluntersuchung
- Diskussion
- Phthalatuntersuchung
- Auswertung der Absorptionsspektren
- Auswertung der Massenspektren
- Schwermetalluntersuchung
- Auswertung der Untersuchungsergebnisse
- Schlussfolgerung
- Literaturverzeichnis
- Danksagung
- Anhang
- Zusätzliche Bilder
- Absorptionsspektren
- Massenspektren
- Prüfbericht Schwermetalluntersuchung
- Abkürzungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Maturaarbeit befasst sich mit der Zusammensetzung von Hausstaub und den darin enthaltenen Gefahrenstoffen. Im Fokus stehen Phthalate (Weichmacher) und Schwermetalle. Die Arbeit untersucht die Belastung einer Hausstaubprobe mit Phthalaten und Schwermetallen und soll so einen Einblick in die allgegenwärtige Belastung durch Gefahrenstoffe im Alltag geben.
- Zusammensetzung und Entstehung von Hausstaub
- Gefahrenstoffe im Hausstaub, insbesondere Phthalate und Schwermetalle
- Exposition und Aufnahme von Gefahrenstoffen über Hausstaub
- Toxikologische Auswirkungen der im Hausstaub gefundenen Stoffe
- Analysemethoden für die Bestimmung der Phthalat- und Schwermetallbelastung in Hausstaub
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas Hausstaub und die darin enthaltenen Gefahrenstoffe beleuchtet. Im Anschluss werden in der Theorie-Sektion Hausstaub, Phthalate und Schwermetalle umfassend behandelt. Es werden die Zusammensetzung, Entstehung, Gefahrenstoffe, Aufnahme und Auswirkungen sowie Analysemethoden beleuchtet. Im Material- und Methoden-Kapitel werden die verwendeten Methoden zur Probennahme, Extraktion, Analyse und Auswertung detailliert beschrieben. Anschliessend werden die Resultate der Untersuchungen dargestellt, die sowohl die qualitative Phthalatbelastung als auch die quantitative Schwermetallbelastung der Hausstaubprobe erfassen.
Die Diskussion widmet sich der Auswertung und Interpretation der gewonnenen Daten. Die Phthalatbelastung wird anhand von Absorptionsspektren und Massenspektren analysiert. Die Schwermetallbelastung wird anhand der Ergebnisse des Analyselabors SGS bewertet. Schliesslich werden die Ergebnisse der Arbeit im Rahmen einer Schlussfolgerung zusammengefasst und ein Ausblick auf weitere Forschungsarbeiten gegeben.
Schlüsselwörter
Hausstaub, Gefahrenstoffe, Phthalate, Weichmacher, Schwermetalle, Exposition, Aufnahme, Toxikologie, Analysemethoden, GC/MS, Soxhlet-Extraktion, Säulenchromatographie, UV-Vis Spektroskopie, Belastung, Umweltbelastung, Gesundheit.
Häufig gestellte Fragen
Welche gefährlichen Stoffe lassen sich im Hausstaub nachweisen?
Die Untersuchung konzentriert sich vor allem auf Phthalate (Weichmacher) und verschiedene Schwermetalle.
Was sind Phthalate und wo kommen sie vor?
Phthalate werden als Weichmacher in Kunststoffen verwendet und finden sich in Bodenbelägen, Kabeln, Spielzeug und vielen anderen Alltagsprodukten, aus denen sie in den Staub entweichen.
Wie wird Hausstaub im Labor auf Phthalate untersucht?
Der Staub wird mittels einer Soxhlet-Apparatur extrahiert, durch Säulenchromatographie gereinigt und schließlich per Gaschromatographie mit Massenspektrometrie (GC/MS) analysiert.
Welche Schwermetalle können im Staub enthalten sein?
Hausstaub kann Rückstände von Blei, Cadmium oder anderen Metallen enthalten, die durch Abrieb, Außenluft oder Baumaterialien eingetragen werden.
Wie nehmen Menschen diese Schadstoffe aus dem Staub auf?
Die Aufnahme erfolgt primär über die Atmung (Inhalation), über die Haut (dermal) oder durch versehentliches Verschlucken, was besonders bei Kleinkindern relevant ist.
Welche Maßnahmen helfen gegen die Schadstoffbelastung im Haus?
Regelmäßiges feuchtes Wischen, Staubsaugen mit HEPA-Filtern und häufiges Stoßlüften können die Konzentration von Gefahrenstoffen im Hausstaub deutlich senken.
- Quote paper
- Noah Näf (Author), 2017, Welche Gefahrenstoffe sind im Hausstaub nachweisbar?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458701