Der Praktikumsbericht beleuchtet den Zusammenhang der morphologischen Bewusstheit und den schriftsprachlichen Kompetenzen im Erwachsenenalter. Dazu wurde eine Studie mit insgesamt 73 Teilnehmern durchgeführt. Davon waren 59 Frauen und elf Männer.
Es galt herauszufinden, ob eine bessere Erfassung der morphematischen Bewusstheit auch gleichzeitig bessere Ergebnisse im Schriftspracherwerb nach sich zieht. In Anwendung auf die Testung sollte so gezeigt werden, dass die Leistung im Lese- und Rechtschreibtest sich verbessert, je mehr Ableitungen aus derselben Wortfamilie gebildet werden können.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Methode
- 3. Ergebnisse
- 4. Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Empiriepraktikumsbericht befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen der morphologischen Bewusstheit und den schriftlichen Kompetenzen im Erwachsenenalter. Er untersucht, ob eine bessere Erfassung der morphologischen Bewusstheit auch zu besseren Ergebnissen im Schriftspracherwerb führt.
- Die Bedeutung der morphologischen Bewusstheit für den Schriftspracherwerb
- Der Einfluss der morphematischen Flüssigkeit auf die Leseleistung
- Die Rolle des SLRT-II und des RST-ARR bei der Erfassung der schriftlichen Kompetenz
- Die Anwendung einer Regressionsanalyse zur Untersuchung des Zusammenhangs
- Die Ergebnisse der Studie und ihre Implikationen für die Erwachsenenbildung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung befasst sich mit der Bedeutung der morphologischen Bewusstheit für den Schriftspracherwerb und stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen morphematischer Bewusstheit und schriftlichen Kompetenzen im Erwachsenenalter.
2. Methode
Das Kapitel "Methode" beschreibt die Durchführung der Studie, die Stichprobe der 70 Probanden und die verwendeten Testinstrumente, wie den Test zur "Morphematischen Flüssigkeit" (MF) und den Salzburger Lese- und Rechtschreibtest (SLRT-II).
3. Ergebnisse
Die Ergebnisse der Studie werden vorgestellt, die die Abhängigkeit der abhängigen Variablen (AV) vom Z-Wert zum SLRT-Pseudowortlesen anhand einer Regressionsanalyse untersucht.
Schlüsselwörter
Morphologische Bewusstheit, Schriftspracherwerb, Erwachsenenalter, Lesekompetenz, Rechtschreibkompetenz, SLRT-II, RST-ARR, Morphematische Flüssigkeit, Regressionsanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Zusammenhang zwischen morphologischer Bewusstheit und Lesekompetenz?
Die Studie untersucht, ob eine bessere morphematische Bewusstheit (z.B. das Bilden von Ableitungen) gleichzeitig zu besseren Ergebnissen beim Lesen und Rechtschreiben führt.
Was versteht man unter „morphematischer Flüssigkeit“?
Es beschreibt die Fähigkeit, schnell und sicher Morpheme (kleinste bedeutungstragende Einheiten) in Wörtern zu erkennen und anzuwenden.
Welche Zielgruppe wurde in der Studie untersucht?
Die Studie wurde mit 73 Erwachsenen (darunter 59 Frauen und 11 Männer) durchgeführt, um schriftsprachliche Kompetenzen im Erwachsenenalter zu analysieren.
Welche Testinstrumente kamen zum Einsatz?
Verwendet wurden unter anderem der Salzburger Lese- und Rechtschreibtest (SLRT-II) sowie Tests zur morphematischen Flüssigkeit (MF).
Welche statistische Methode wurde zur Auswertung genutzt?
Die Ergebnisse wurden mittels einer Regressionsanalyse ausgewertet, um Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Testwerten aufzuzeigen.
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- Anonym (Author), 2016, Wie hängen morphologische Bewusstheit und schriftsprachliche Kompetenzen im Erwachsenenalter zusammen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458191